Neuigkeiten

Wissenswertes aus Politik und Verwaltung

Pressemitteilung vom 09.04.2021

Urkunden können online beantragt werden

Standesamt Wolfsburg bietet neuen Service

Ab dem 12.04.2021 können Urkunden aus dem Wolfsburger Standesamt online beantragt werden. 
 
Das Beantragungsformular ist über den Online-Service der Stadt Wolfsburg abrufbar unter www.wolfsburg.de/urkundenanforderung
 
Die Beantragung erfolgt direkt beim Wolfsburger Standesamt, ohne Vermittlungsgebühren von Drittanbietern. Die anfallenden Gebühren für die Urkunden sind direkt im Beantragungsprozess über ein E-Payment Verfahren zu entrichten. Damit kann die Bearbeitungsdauer weiter verringert werden. Für Urkunden ohne besonderen Archivaufwand ist ein Versand innerhalb von drei Werktagen nach Beantragung das Ziel.
 
Beantragt werden können Urkunden aus dem Geburtenregister, die nicht älter als 110 Jahre sind. Für das Eheregister beträgt die Frist 80 Jahre und für das Sterberegister 30 Jahre. Die Personenstandsregister werden am Ort des Ereignisses (Geburt, Eheschließung, Begründung einer Lebenspartnerschaft, Sterbefall) geführt. Die Urkunden darüber erhalten Sie nur bei dem Standesamt, das den Personenstandsfall auch beurkundet hat. Das Wolfsburger Standesamt führt auch die Personenstandsregister der Samtgemeinde Velpke.


Pressemitteilung vom 04.03.2021

Wolfsburg plant Einführung einer App

Test- und Öffnungsstrategie zusammenführen

Die Stadt Wolfsburg plant das "Leben mit Corona" mit Hilfe einer digitalen Lösung. Diese soll Tests und Teilhabe miteinander vereinen, um den Menschen in Wolfsburg wieder ein Stück weit Normalität zu ermöglichen und Einzelhandel, Gastronomie, Kultur, Sport und Dienstleistung zu stärken.

"Dass es jetzt eine Öffnungsperspektive gibt, begrüße ich sehr. Leider wurden die einzelnen Schritte stark an die Inzidenzwerte geknüpft, was in meinen Augen wenig zielführend ist und insbesondere dem Handel, der Gastronomie und der Kultur keine sichere und zuverlässige Perspektive bietet. Zum jetzigen Zeitpunkt hätte ich mir mehr Möglichkeiten sowohl für den Handel als auch für den Sport im Freien versprochen. Auch sollte es dringend Lockerungen für den Besuch von Schulen und Kitas geben. Die Stadt Wolfsburg wird die gebotenen Öffnungsmöglichkeiten vollumfänglich ausschöpfen und bestmöglich umsetzen", sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. "Hierfür sollen vor allem auch digitale Lösungen genutzt werden."

"Regelmäßige Tests und eine lückenlose Kontaktnachverfolgung können unabhängig von Inzidenzen dafür sorgen, vertretbare Öffnungen zu ermöglichen und langsam zu einer gewissen Normalität zurückzukehren. Wir prüfen derzeit verschiedenste App-Lösungen, die diese Informationen verlässlich abbilden und eine echte Perspektive für alle Bereiche darstellen." ergänzt Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur.

Grundvoraussetzung ist, dass das städtische Gesundheitsamt nicht überlastet wird und die Nachverfolgbarkeit des Infektionsgeschehens in Wolfsburg sichergestellt ist. Das gelingt nur, wenn für den Einzelhandel und die Gastronomie effektive und niedrigschwellige Möglichkeiten geschaffen werden, um Kontakte zu registrieren und negative Testergebnisse abzurufen. Infektionsketten müssen zügig und ohne großen Aufwand nachverfolgt werden können.

"Wir wollen mit dem Ausbau von Tests, besseren Möglichkeiten zur  Kontaktnachverfolgung und einer einfachen digitalen Lösung dafür sorgen, dass wir möglichst gut in den verlängerten Lockdown kommen. Dabei ist es für uns natürlich selbstverständlich, dass auch Menschen ohne Smartphone Zugang haben", betont Stadträtin Monika Müller, Dezernentin für Soziales und Gesundheit, Klinikum und Sport.