Neuigkeiten

Wissenswertes aus Politik und Verwaltung

Pressemitteilung vom 27.12.2021

Lebensgefahr: Wolfsburger Teiche nicht betreten

Die Stadt Wolfsburg warnt alle Bürger*innen eindringlich vor dem Betreten der Eisflächen im Stadtgebiet. Es besteht akute Einbruchgefahr. Das Eis ist zu dünn, um Belastungen standzuhalten. Die steigenden Temperaturen führen zudem zum Abschmelzen der Eisflächen, was das Betreten noch gefährlicher macht.


Pressemitteilung vom 13.12.2021

Stadt Wolfsburg treibt Verwaltungsmodernisierung voran

Moderne Arbeitswelten stellen Schwerpunkt des Prozesses dar

Das Thema der Verwaltungsmodernisierung wird bei der Stadt Wolfsburg verstärkt in den Vordergrund gerückt. Ziel ist es, die Verwaltung effektiver, effizienter und zukunftsorientiert zu gestalten. Die Modernisierung der Verwaltung ist eine bereichsübergreifende, kontinuierliche Gemeinschaftsaufgabe, die durch eine Koordinierungsstelle im Zentralen Organisationsmanagement gesteuert wird. Einen Schwerpunkt der Arbeit wird auch das Thema ‚Moderne Arbeitswelten‘ darstellen. Nach Finalisierung des Konzeptes soll ab dem ersten Quartal 2022 in interdisziplinären Teams an den Themen gearbeitet werden. Des Weiteren wird sich die Stadt Wolfsburg mit Organisationsfragen sowie dem Schwerpunktthema Digitale Verwaltung befassen.

Mit Unterstützung der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) hat sich die Stadt Wolfsburg im Jahr 2019 auf den Weg gemacht, den städtischen Haushalt nachhaltig zu optimieren und die Verwaltung zu modernisieren. Im ersten Schritt wurde die Haushaltskonsolidierung mit dem Blick auf die städtischen Finanzen forciert. Diese Bestrebungen werden fortgesetzt.

"Die Digitalisierung und letztendlich auch der Einfluss der Corona-Pandemie werden unsere Arbeit nachhaltig verändern", erklärt Wolfsburgs Oberbürgermeister Dennis Weilmann. "Durch diesen Wandel verändern sich auch die Anforderungen und Bedürfnisse der aktuellen und zukünftigen Mitarbeitenden der Stadt. Im Zuge der Verwaltungsmodernisierung werden wir unsere Arbeitsbereiche eingehend auf ihre Zukunftsfähigkeit unter die Lupe nehmen – mit dem Ziel, eine attraktive Arbeitgeberin zu sein und gleichzeitig einen ausgezeichneten Service für die Bürgerinnen und Bürger zu bieten."

Neben den im Rahmen des KGSt-Prozesses entstandenen Optimierungsvorschlägen durch KGSt und Mitarbeitende, nimmt der Verwaltungsmodernisierungsprozess zunächst die Themen ‚Moderne Arbeitswelten‘ und ‚Modernes Personalmanagement‘ in den Blick. Die Stadtverwaltung muss sich als moderne Arbeitgeberin aufstellen, um die demografische Entwicklung und den damit einhergehenden Fachkräftemangel erfolgreich zu gestalten. Darüber hinaus sollen neue Büroraumkonzepte und Arbeitsweisen erprobt werden, um Herausforderungen wie die aktuelle Pandemielage erfolgreich zu bewältigen.


Pressemitteilung vom 09.04.2021

Urkunden können online beantragt werden

Standesamt Wolfsburg bietet neuen Service

Ab dem 12.04.2021 können Urkunden aus dem Wolfsburger Standesamt online beantragt werden. 
 
Das Beantragungsformular ist über den Online-Service der Stadt Wolfsburg abrufbar unter www.wolfsburg.de/urkundenanforderung
 
Die Beantragung erfolgt direkt beim Wolfsburger Standesamt, ohne Vermittlungsgebühren von Drittanbietern. Die anfallenden Gebühren für die Urkunden sind direkt im Beantragungsprozess über ein E-Payment Verfahren zu entrichten. Damit kann die Bearbeitungsdauer weiter verringert werden. Für Urkunden ohne besonderen Archivaufwand ist ein Versand innerhalb von drei Werktagen nach Beantragung das Ziel.
 
Beantragt werden können Urkunden aus dem Geburtenregister, die nicht älter als 110 Jahre sind. Für das Eheregister beträgt die Frist 80 Jahre und für das Sterberegister 30 Jahre. Die Personenstandsregister werden am Ort des Ereignisses (Geburt, Eheschließung, Begründung einer Lebenspartnerschaft, Sterbefall) geführt. Die Urkunden darüber erhalten Sie nur bei dem Standesamt, das den Personenstandsfall auch beurkundet hat. Das Wolfsburger Standesamt führt auch die Personenstandsregister der Samtgemeinde Velpke.


Pressemitteilung vom 04.03.2021

Wolfsburg plant Einführung einer App

Test- und Öffnungsstrategie zusammenführen

Die Stadt Wolfsburg plant das "Leben mit Corona" mit Hilfe einer digitalen Lösung. Diese soll Tests und Teilhabe miteinander vereinen, um den Menschen in Wolfsburg wieder ein Stück weit Normalität zu ermöglichen und Einzelhandel, Gastronomie, Kultur, Sport und Dienstleistung zu stärken.

"Dass es jetzt eine Öffnungsperspektive gibt, begrüße ich sehr. Leider wurden die einzelnen Schritte stark an die Inzidenzwerte geknüpft, was in meinen Augen wenig zielführend ist und insbesondere dem Handel, der Gastronomie und der Kultur keine sichere und zuverlässige Perspektive bietet. Zum jetzigen Zeitpunkt hätte ich mir mehr Möglichkeiten sowohl für den Handel als auch für den Sport im Freien versprochen. Auch sollte es dringend Lockerungen für den Besuch von Schulen und Kitas geben. Die Stadt Wolfsburg wird die gebotenen Öffnungsmöglichkeiten vollumfänglich ausschöpfen und bestmöglich umsetzen", sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. "Hierfür sollen vor allem auch digitale Lösungen genutzt werden."

"Regelmäßige Tests und eine lückenlose Kontaktnachverfolgung können unabhängig von Inzidenzen dafür sorgen, vertretbare Öffnungen zu ermöglichen und langsam zu einer gewissen Normalität zurückzukehren. Wir prüfen derzeit verschiedenste App-Lösungen, die diese Informationen verlässlich abbilden und eine echte Perspektive für alle Bereiche darstellen." ergänzt Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur.

Grundvoraussetzung ist, dass das städtische Gesundheitsamt nicht überlastet wird und die Nachverfolgbarkeit des Infektionsgeschehens in Wolfsburg sichergestellt ist. Das gelingt nur, wenn für den Einzelhandel und die Gastronomie effektive und niedrigschwellige Möglichkeiten geschaffen werden, um Kontakte zu registrieren und negative Testergebnisse abzurufen. Infektionsketten müssen zügig und ohne großen Aufwand nachverfolgt werden können.

"Wir wollen mit dem Ausbau von Tests, besseren Möglichkeiten zur  Kontaktnachverfolgung und einer einfachen digitalen Lösung dafür sorgen, dass wir möglichst gut in den verlängerten Lockdown kommen. Dabei ist es für uns natürlich selbstverständlich, dass auch Menschen ohne Smartphone Zugang haben", betont Stadträtin Monika Müller, Dezernentin für Soziales und Gesundheit, Klinikum und Sport.