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Wissenswertes aus den städtischen Gesellschaften

Eine Zeitung mit der Überschrift Aktuelles; Foto: Zerbor/Fotolia.com © Zerbor/Fotolia.com

Pressemitteilung vom 26.11.2018

Der Winter kann kommen

Streumittelvorräte sind aufgefüllt

Die Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung AöR (WAS) ist gut auf den Winter vorbereitet. Mit der aktuellen Bevorratung von 1.700 Tonnen Streusalz sowie 400 Tonnen Splitt stehen ausreichende Lagermengen für den kommenden Winter zur Verfügung. Der Verbrauch im Winter 2017/2018 lag bei knapp 600 Tonnen Salz und etwa  110 Tonnen Splitt. Im Winter 2016/17 waren es 550 Tonnen Salz und 80 Tonnen Splitt. Die Streumaterialien sind langfristig lagerfähig, so dass sich die Restlagermengen immer für die kommenden Winter verwenden lassen.

Die eingelagerten 1.700 Tonnen Streusalz werden für die auftauende Streuung auf den Straßen, die 400 Tonnen Splitt im Bereich der innerstädtischen Fußwege, vor städtischen Grundstücken und für die Bushaltestellen genutzt. Bei der Straßenreinigung im Winter werden die Hauptdurchgangsstraßen sowie die Straßen auf denen der ÖPNV verkehrt priorisiert. Zeitgleich werden die wichtigsten Radwegverbindungen geräumt und gestreut.
Verkehrsarme Wohnnebenstraßen (ehemals Stufe 2) müssen, im Rahmen der seit 01.01.2018 gültigen Verordnung, vom jeweiligen Anlieger geräumt und gestreut werden. Alle notwendigen Informationen für die Anlieger in der Stadt Wolfsburg und den Ortsteilen können auf der Website www.wolfsburg.de/straßenreinigung abgerufen werden. Zusätzlich werden ab Ende November in den Rathäusern A und B, sowie in den Verwaltungs- und Sprechstellen neue Informationsflyer für die Bürgerinnen und Bürger zum Thema Straßenreinigung / Winterdienst ausgelegt.

Die WAS reinigt pro Streueinsatz rund 640 Kilometer Straßenlänge (größtenteils 2-spurige Straßen), 80 km der wichtigsten Radwege sowie die öffentlichen Plätze Rathausvorplatz, Hollerplatz und die Fußgängerzone.

Für die Reinigung der Straßen (nach den oben genannten Prioritäten) stehen je nach Bedarf bis zu 44 Personen zur Verfügung. Es lassen sich zehn Großstreuer und zehn Kleinstreuer mit einer Person besetzen. Daneben gibt es 24 Personen für die Handkolonne, die Bushaltestellen und Übergänge reinigen, räumen und streuen.
Spezielle Einsatzpläne für den Winterdienst gelten von November 2018 bis März 2019. Eine Rufbereitschaft gibt es je nach Wetterlage für die Wochenenden (Freitag-Dienstende bis Montag-Dienstbeginn) sowie von Montag bis Freitag (Abend-/Nachtstunden nach Dienstende).

Wichtig ist, dass sich die Winterdiensteinsätze nach der Straßenreinigungsverordnung der Stadt Wolfsburg richten. Außerhalb dieser Zeiten wird die WAS nur bei außergewöhnlichen Wetterlagen tätig, wobei zwischen 23 Uhr und 2 Uhr aus arbeitszeitrechtlichen Gründen keine Einsätze gefahren werden (Ausnahmen bilden immer Einsätze im Rahmen des Katastrophenschutzes).


Pressemitteilung vom 21.11.2018

Die Biotonne im Winter

Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung gibt Tipps und Hinweise

Die ersten Nächte mit Frost gab es in dieses Jahr bereits und sie haben sich auch das eine oder andere Mal schon negativ in der Müllabfuhr bemerkbar gemacht.

Bei Minusgraden frieren Bioabfälle leicht in der Mülltonne fest. Häufig sind es nasses Herbstlaub oder feuchte Gartenabfälle, welche schon bei geringem Frost am Behälterrand anfrieren. Obwohl die Schüttung am Müllentleerungsfahrzeug so eingestellt ist, dass der Behälter dreimal über Kopf gegen den Deckelöffner schlägt, passiert es, dass die Biotonnen nicht vollständig geleert wird.

Der Abfallbehälter muss grundsätzlich schüttfähig zum Leeren bereitgestellt werden (§ 22 Abs.12 Abfallwirtschaftssatzung). So empfiehlt es sich, nasse Küchenabfälle vorher in eine Lage Zeitungspapier einzuwickeln und die Biotonne an einen geschützten Ort zu stellen, damit ein Einfrieren der Abfälle zumindest erschwert wird. Bei feuchtem Laub und Gartenabfällen sollte vor dem Bereitstellen der Biotonne kontrolliert werden, ob diese eingefroren sind. Mit einem Spaten können diese vereisten Abfälle von der Innenwand gelöst werden. So wird der Tonneninhalt wieder schüttfähig gemacht.

Konnte trotz dieser Vorkehrungen ein Festfrieren der Abfälle nicht verhindert werden und die Mülltonne wurde bei der Schüttung nicht oder nur teilweise entleert, weist die Wolfsburger Abfallwirtschaft und Straßenreinigung (WAS) ausdrücklich darauf hin, dass kein Anspruch auf Extratouren besteht, um nicht entleerte Biotonnen noch einmal zu schütten. Dieses ist aufgrund der vorgenannten satzungsrechtlichen Regelungen nicht möglich.

Kommt es dadurch zu Entsorgungsengpässen, besteht die Möglichkeit, selbst die Bioabfälle mit dem eigenen PKW für 4 Euro pro Anlieferung zum Entsorgungszentrum Wolfsburg, Weyhäuser Weg 3 anzuliefern. Kompostierbare Bioabfallsäcke können bei der WAS oder in den Stadt- und Ortsteilsprechstellen zu einem Stückpreis von 2 Euro erworben werden, um sie bei der nächsten Biotonnenleerung daneben zu stellen. Weitere Infos auf www.was-wolfsburg.de.