Bildung in Wolfsburg

Illustration GewebeBildung und Lernen gehen heute weit über ein Curriculum in Schulen, Universitäten oder der Ausbildungsstätte hinaus. Bildung und ein damit einhergehendes Bildungsverständnis unterliegen dynamischen Prozessen, die es aktiv zu gestalten gilt. Unabhängig von Alter, Geschlecht, sozialer oder kultureller Herkunft, sichert Bildung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und ist somit ein wesentlicher Integrationsfaktor.

Ein entsprechendes Bildungsniveau ist auch im Hinblick auf die soziale und wirtschaftliche Entwicklung von großer Bedeutung. Damit ist Bildung zu einem entscheidenden Standortfaktor geworden. Das möchten wir in Wolfsburg gemeinsam steuern und aktiv (aus-)gestalten.

Bildung geht über das Aneignen und Verarbeiten von Fakten und Informationen hinaus und basiert zu einem Großteil auf informellen Lernprozessen, die weder geplant noch vorhersehbar sind und in Form von sozialem und emotionalem Lernen stattfinden. Menschen sind nicht länger nur Adressaten von Bildungsprozessen, sondern ihre Akteure.

Wir möchten diese Prozesse in Wolfsburg daher gemeinsam mit der Verwaltung, den Kitas und Schulen sowie den zahlreichen anderen Akteuren der Wolfsburger Bildungslandschaft und damit zusammen mit allen Bürgerinnen und Bürgern gestalten. Da eine gemeinsame Aufgabe auch ein gemeinsames Verständnis braucht, hat eine breit aufgestellte Projektgruppe innerhalb eines Beteiligungsprozesses einen Entwurf für das Bildungsverständnis der »Bildungsstadt Wolfsburg« erarbeitet, der in der Folge intensiv diskutiert und am 8. Mai 2013 vom Rat der Stadt Wolfsburg verabschiedet worden ist.

Wimmelbild Bildungslandschaft

Lernen ist ein höchst individueller Vorgang. Dabei lernen Menschen für sich allein und in Gemeinschaft mit anderen, sammeln Erfahrungen, entwickeln Kompetenzen und knüpfen soziale Beziehungen. Dies können weder Lehrende noch Institutionen dem Individuum abnehmen. 

Vielmehr ist es deren Aufgabe in der Bildungslandschaft, dem Individuum immer wieder Möglichkeiten und Anreize zum Lernen zu geben.

Bildungsbiografien überschreiten die Grenze der einzelnen Bildungseinrichtung.

Lernen wird in der vernetzten inklusiven Bildungslandschaft nicht von Institutionen, den Lehrenden ausgehend gedacht, sondern vom lernenden Menschen und den individuellen Bedürfnissen her gestaltet.


"Das Wolfsburger BildungsABC" zeigt Ihnen einen Ausschnitt der Wolfsburger Bildungslandschaft.

Logo Bildungsverständnis mit der Aufschrift: Bildungsverständnis der Wolfsburger BildungslandschaftDas Motto »Menschen bilden Wolfsburg« soll auf diesem gemeinsamen Weg ein wichtiger Orientierungsrahmen sein und helfen, die Wolfsburger Bildungslandschaft weiter zu entwickeln und im Kontext einer gesamtstädtischen Strategie zu positionieren. 

Aus seinem Selbstverständnis heraus soll dieses Papier kontinuierlich überdacht, aktualisiert und ergänzt werden. Daran mitzuwirken, laden wir Sie herzlich ein: 

Gestalten Sie Wolfsburg mit, bilden Sie mit. Seien Sie Teil eines aktiven Wolfsburger Bildungsverständnisses.

Die Broschüre “Bildungsverständnis der Wolfsburger Bildungslandschaft” als PDF- Download.

In Wolfsburg leben aktuell rund 1200 Flüchtlinge – darunter auch viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Damit sie sich erfolgreich integrieren können, sind gute Bildungsangebote von entscheidender Bedeutung. Diese Angebote der Wolfsburger Bildungslandschaft sind ausführlich in einem Entwurf zu einer gesamtstädtischen Strategie zur Bildung und Begleitung von Flüchtlingen bis 27 Jahren dargestellt, der ab dieser Woche den politischen Gremien als Vorschlag zur Beratung vorgelegt wird, abschließend dem Rat der Stadt auf seiner Sitzung am 7. Oktober.

„Unser Bildungssystem muss allen Kindern und Jugendlichen eine erfolgreiche Bildungsbiografie ermöglichen - das ist eine Frage der Chancengerechtigkeit“, erklärt Iris Bothe, Stadträtin für Jugend, Bildung und Integration. „Gerade für Kinder und Jugendliche, die mit ihren Eltern oder alleine zu uns geflüchtet sind, leistet Bildung einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung ihres Alltags“ ,so Bothe weiter.

Der Entwurf zum Strategiekonzept orientiert sich an der Bildungsbiografie. Auf insgesamt 34 Seiten werden fast 40 verschiedene Maßnahmen und Programme in fünf Handlungsfeldern vorgestellt: beginnend mit Kleinkindern bis zwei Jahren, über Angebote für Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren sowie zwischen sechs und zehn Jahren bis hin zu Programmen für Jugendliche und junge Erwachsene in den Altersgruppen 11 bis 20 und 16 bis 27 Jahren. Eine Reihe dieser Maßnahmen gibt es bereits, andere sind neu.

Ziel ist es, für jedes Kind und jeden Jugendlichen seinem Alter entsprechend geeignete Unterstützungsmöglichkeiten anbieten zu können: zum Beispiel den verstärkten Einsatz von Fachkräften „Frühe Hilfen“ in der Gesundheitsbetreuung und Stadtteilmüttern als Dolmetscherinnen für Eltern mit Kinder bis zwei Jahren, über das Förderkonzept zur Sprachbildung und –förderung in Kindertagesstätten für Kinder zwischen zwei und sechs Jahren oder mit Hilfe von zahlreichen Programmen zur Sprachförderung für Jugendliche und junge Erwachsene. Darüber hinaus werden unter anderem auch Angebote zur Berufsqualifikation und zum Einstieg in ein Studium aufgelistet.

Titelseite des Bildungsbericht 2014 mit der Aufschrift: Bildung in Wolfsburg - Bildungsbericht 2014Die Stadt Wolfsburg hat heute ihren zweiten Bildungsbericht veröffentlicht. Darin werden die Daten des ersten Bildungsberichtes 2011 zu den Bereichen frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung, allgemeinbildende Schule sowie berufliche Bildung fortgeschrieben und teilweise erweitert. Die Bereiche Hochschulbildung und Weiterbildung sowie non-formale und informelle Bildung sind hinzugekommen, inklusive Bildung ist das übergreifende Schwerpunktthema.

Der zweite Bildungsbericht wurde wie der erste von Prof. Dr. Hans Döbert aus Berlin im Auftrag des Bildungsbüros der Stadt erstellt. Er basiert auf gesicherten Daten, die in einer Zeitreihe Entwicklungen verlässlich abbilden. Für das noch junge Thema Inklusion wurden erste Daten durch eine Befragung der Leiterinnen und Leiter von Kindertageseinrichtungen und allgemeinbildenden Schulen ermittelt. Zusammen mit Stadträtin Iris Bothe stellte Prof. Dr. Döbert die Ergebnisse und Empfehlungen des zweiten Bildungsberichtes Vertretern der Wolfsburger Bildungslandschaft vor.

Die wesentlichen Ergebnisse und daraus resultierenden Empfehlungen im Überblick finden Sie auf den Seiten 22 – 32.

Download:

Ihre Ansprechpartnerin im Bildungsbüro der Stadt Wolfsburg:

Heidi Lüder

Tel.: 05361 28-2977
E-Mail

Grafik SprachbildungFoto: Sophia HalamodaWenn Kinder und Jugendliche in der Schule scheitern, sind oft fehlende Deutschkenntnisse ein Grund. 

In Wolfsburg wird deshalb in den nächsten Jahren ein Gesamtkonzept zur Förderung der sprachlichen Fähigkeiten „entlang der Bildungsbiografie“ entwickelt, das die vorhanden Maßnahmen in diesem Bereich aufeinander abstimmt und weiterentwickelt.

Ziel ist es, dass möglichst alle im Lauf ihrer Kita- und Schulzeit Deutsch auf einem Niveau erlernen, das es ihnen ermöglicht, in Schule und Beruf erfolgreich zu sein. Bedingung hierfür ist eine Förderung der Deutschkenntnisse nicht nur im Deutschunterricht, sondern eine systematische Verbindung von Sprach- und Sachlernen in allen Schulfächern. 

Notwendig ist aber auch eine enge Zusammenarbeit zwischen den Bildungsinstitutionen, um Kinder und Jugendliche im Aufbau ihrer sprachlichen Fähigkeiten gut koordiniert zu unterstützen – von der Kita bis in die Berufsausbildung.

Und selbstverständlich werden auch die Eltern und städtische Einrichtungen wie die Bibliothek, das Theater sowie Vereine in die Bemühungen einbezogen.

Sprachbildung VHSFoto: pressmaster01 © clipdealer

Sprachbildung und -förderung entlang der Bildungsbiografie

Sprache ist eine wichtige Voraussetzung für ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben. Und umgekehrt gilt: Wenn Kinder und Jugendliche in der Schule scheitern, sind oft fehlende Sprachkenntnisse, in diesem Fall Deutschkenntnisse, ein Grund.

In Wolfsburg wird deshalb in den nächsten Jahren ein Gesamtkonzept zur Förderung der sprachlichen Fähigkeiten „entlang der Bildungsbiografie“ entwickelt, das die vorhanden Maßnahmen in diesem Bereich aufeinander abstimmt und weiterentwickelt. Ziel ist es, dass möglichst alle im Lauf ihrer Kita- und Schulzeit Deutsch auf einem Niveau erlernen, das es ihnen ermöglicht, in Schule und Beruf erfolgreich zu sein.

Notwendig ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den Bildungsinstitutionen, um Kinder und Jugendliche beim Aufbau ihrer sprachlichen Fähigkeiten gut koordiniert zu unterstützen – von der Kita bis in die Berufsausbildung. Bedingung hierfür ist im schulischen Bereich aber auch eine Förderung der Deutschkenntnisse nicht nur im Deutschunterricht, sondern eine systematische Verbindung von Sprach- und Sachlernen in allen Schulfächern.

Um das Ziel zu erreichen, werden neben Eltern auch weitere Akteure der Wolfsburger Bildungslandschaft beteiligt.

Das Projekt Sprachbildung und- förderung leistet so einen wesentlichen Beitrag zum gesamtstädtischen Inklusionsvorhaben der Stadt Wolfsburg.

Ansprechpartnerin für das Gesamtvorhaben sowie Sprachbildung und –förderung im schulischen Bereich

Frau Dr. Kirchner

VHS Wolfsburg
Tel: 05361 8939081
E-Mail

Ansprechpartnerin für Sprachbildung und –förderung in Kindertageseinrichtungen

Dr. Maren Risch
Sprachkoordinatorin
Stadt Wolfsburg/ Bildungshaus/ VHS Wolfsburg
Tel: 05361 8939082
E-Mail

Weitere Informationen bekommen Sie auf der Homepage der Volkshochule Wolfsburg.

Kind mit Bauklötzen Kitaausbau © Almgren - fotolia.comDie Stadt Wolfsburg betreibt seit Jahren ein intensives und temporeiches Ausbau- und Modernisierungsprogramm der ansässigen Kita-Einrichtungen.

Ziel ist es, neue Betreuungsplätze zu schaffen und eine in höchstem Maße qualitative und pädagogisch herausgehobene Arbeit sicherzustellen. Ein Ergebnis dieser Maßnahmen sind erstklassige und hochmoderne Einrichtungen mit vielfältigen Profilen.

Bereits seit 2008 baut die Stadt Wolfsburg massiv Krippenplätze aus. Dieser Ausbau beinhaltet als Ergebnis eine Steigerung der Krippenplätze von über 500 in den letzten Jahren.
Bis 2016 sollen weitere hunderte Krippenplätze dazukommen; perspektivisch wird die Wolfsburger Betreuungsquote bei Kindern von 0-3 Jahren auf bis zu 75% ausgebaut.

In Wolfsburg soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf an Hand in Hand gehen. Das langjährige Engagement der Stadt in diesem Bereich zeigt den hohen Stellenwert der Familie und die hohe Bereitschaft der Stadt, im Bereich der Kinderbetreuung zu investieren und den Bürgern in Wolfsburg hilfreich zur Seite zu stehen.

Weitere Informationen zum Modernisierungs- und Ausbauprogramm der Kitas in Wolfsburg finden Sie in unserem Handbuch.


Beteiligung - Planen - Sanieren - Modernisieren = Lern- und Lebensort

Die Sanierung und Modernisierung von Schulen hat die Stadt Wolfsburg zu einem bildungspolitischen Schwerpunkt erklärt. Neben den zwingenden Sanierungen hat die Gestaltung der Schulen zu modernen Lernorten Priorität. 125 Millionen Euro stehen für dieses Programm seit 2007 zur Verfügung.

Die Lernorte der Zukunft benötigen vielfältige Möglichkeiten, moderne pädagogische Anforderungen umsetzen zu können, durch eine darauf ausgerichtete Gestaltung. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer verbringen heute mehr Zeit auf dem Schulareal als früher. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Schülerinnen und Schülern nehmen zu. Die individuelle Förderung wird immer mehr zum Schwerpunkt des Schulalltags. Der Bedarf an Räumlichkeiten für Eltern in der Schule wird größer.

Selbstlernzentren sowie Bibliotheken gewinnen für die so wichtige Lesekompetenz und als Ausgleich für die elektronischen Medien ebenso immer mehr an Bedeutung wie Mehrzweckräume für Projektwochen, klassenübergreifender Unterricht, Elternbeteiligung, Schultheater und Schülervertretung. Auch der richtige Trend zu Ganztagsschulen erfordert neue Raumkonzeptionen – Mittagstische und nachmittägliche Angebotsstrukturen brauchen Platz.

Dies hat Auswirkungen auf die Schulen und Lernorte. Die Schule der Zukunft besteht nicht nur aus Klassenzimmern, sondern auch aus Bewegungs- und Ruheräumen, aus Lern- und Lesebereichen und aus Kommunikationsflächen. Hinzu kommt die Sicherstellung der Barrierefreiheit der Schulen in der Folge der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen. Die Zukunft der Schule ist ein offener Lebens- und Lernort für alle, der über die pädagogischen Anforderungen hinaus auch gesundheitliche und umweltpolitische Aspekte berücksichtigt. Schulhäuser sind Teil der Bildungsqualität.

Für die Geschäftsbereiche Schule und Gebäudemanagement ist bei der Umsetzung des Schulmodernisierungsprogramms die Beteiligung aller (Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Verwaltung etc.) am Bauprozess von eminenter Bedeutung.

Dies sind die Maßnahmen, die seit 2009 umgesetzt werden:

  • Hellwinkelschule: Umbau der Hausmeisterwohnung als Speiseraum für die Ganztagsgrundschule
  • Wohltbergschule: Aufstellung eines Klassenraumcontainers für den Ganztagsbereich
  • Laagbergschule: Umbau und Sanierungsmaßnahmen Trakt C; Herrichtung von Räumen für den Ganztagsbetrieb und den Mensabereich, Brandschutzmaßnahmen, Fassadensanierung, Sanierung der Grundleitungen, neue Fenster
  • Grundschule Fallersleben, Standort Eulenschule: Trockenlegung und Sanierung feuchter Wände im Keller des Gebäudes. Komplettsanierung der WC-Anlagen; Brandschutzmaßnahmen
  • Grundschule Alt-Wolfsburg: Komplettsanierung des Verwaltungstraktes und Teilbereiche der Klassentrakte sowie der Laubengänge
  • Grundschule Heidgarten Vorsfelde: Sanierung der Klassentrakte und Einzelmaßnahmen
  • Eichendorff-Grundschule: Sanierung des Klassentraktes, der WC-Anlagen und des Treppenhauses; Fassadenarbeiten und Brandschutzmaßnahmen, Umbau des ehemaligen Schulkindergartens als Speiseraum und Hausmeisterwohnung als Betreuungsräume zur Einführung der Ganztagsschule
  • Umbau der Ausgabeküchen an mehreren Grundschulstandorten zu Cook-and-Chill Küchen für die Umsetzung des neuen Schulverpflegungskonzepts ab Oktober 2010
  • Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule: 2. Bauabschnitt der Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie Fortführung der Brandschutzmaßnahmen im Haus C; 1. Bauabschnitt in Haus A
  • Ferdinand-Porsche-Realschule: Sanierung des Flurs im Osttrakt
  • Gymnasium Eichendorffschule: Neubau Klassenräume für die geplante SEK II, Aufstellung eines Unterrichtscontainers
  • Schulzentrum Fallersleben: Sanierungsarbeiten und Modernisierungsmaßnahmen - vorrangig im Bereich des Sonnen- Schall- und Wärmeschutzes – sowie Brandschutz; Außenfluchttreppen und Rettungsbalkone.
  • Schulzentrum Kreuzheide: Weiterführung von Sanierungsmaßnahmen und Brandschutz; Wiederaufbau einer Zweifeld- nebst Gymnastikhalle als Ersatz für die 2007 abgebrannte Sporthalle
  • Schulzentrum Vorsfelde: Planung Raumerweiterung; Aufstellung eines Unterrichtscontainers
  • Berufsbildende Schule 1: Sanierung der Dächer Haus A und B; Neubau eines behindertengerechten Aufzugs und WCs
  • Berufsbildende Schule 2: Schadstoff- und Fenstersanierung sowie Brandschutz im Haus A; Sanierungs- und Brandschutzmaßnahmen Haus E

Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre "Modernisierungsprogramm Schulen 2009"

Das neue Faltblatt "7 Jahre Schulmodernisierung" können Sie hier downloaden.

Die Hellwinkelschule Wolfsburg plant einen Umbau des sechziger Jahren Bestandsgebäudes. Nach dem Auszug der Berufsschule aus dem Gebäudekomplex ist die Hellwinkelschule eine reine Grundschule mit Ganztagsbetrieb. Dementsprechend wurde ein neues pädagogische Konzept für den Schulbetrieb entwickelt. 
Das Ziel des Umbaus ist eine starke Verknüpfung und Unterstützung des neu entwickelten pädagogische Konzepts mit der Architektur der Schule.

Susanne Hofmann Architekten BDA und Die Baupiloten haben gemeinsam mit Mitarbeitern und Schülern der Hellwinkelschule Ideen für die neue Gestaltung entwickelt. Der Partizipationsprozeß mit der Baufamilie wurde von Susanne Hofmann Architekten BDA entwickelt und geleitet. 

Im Rahmen des Entwurfsseminars „zukunftsweisende Schulbautypologien“ am Lehrgebiet Die Baupiloten mit einer Kooperation des FG Rückert an der TU Berlin haben Architekturstudenten gemeinsam mit den Schülern und Schülerinnen Konzepte für den Umbau erarbeitet.

Logo ECCAREuropean Coalition of Cities against Racism: ECCAR

Der Städtekoalition gegen Rassismus ist eine Initiative, die von der UNESCO im Jahr 2004 ins Leben gerufen wurde. Die Initiative sollte ein Netzwerk von Städten bilden, um ihre Politik zu verbessern, um Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit zu bekämpfen.

Am 10. Dezember 2004 wurde die "Europäische Städtekoalition gegen Rassismus" in Nürnberg gegründet. Ein "Zehn-Punkte-Aktionsplan" wurde verabschiedet. Zur Berücksichtigung der besonderen Bedingungen und um Prioritäten der verschiedenen Regionen der Welt zu berücksichtigen, wurden weitere regionale Aktionspläne in den folgenden Jahren etabliert und erarbeitet.

Seit dem 01.01.2011 ist die Stadt Wolfsburg Mitglied in der europäischen Städtekoalition gegen Rassismus der UNESCO und verpflichtet sich damit der sukzessiven Umsetzung der Vorhaben des Zehn-Punkte-Aktionsplans.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der European Coalition of Cities against Racism.

Eine Übersicht der teilnehmenden Städte finden Sie hier.

Den Bericht über die Durchführung von Maßnahmen im Rahmen des „Zehn-Punkte Aktionsplan der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus“ bekommen Sie hier in deutsch und englisch.


Logo Schule ohne RassismusSchulen ohne Rassismus - Schulen mit Courage

Was ist Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage?

Es ist ein Projekt von und für SchülerInnen. Es bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Es ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Ihm gehören über 1500 Schulen an, die von rund einer Million SchülerInnen besucht werden. (Stand: Juni 2014, www.schule-ohne-rassismus.org)

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage "Schule ohne Rassismus".

Einen Fragenkatalog zum Projekt Schule ohne Rassismus finden Sie hier.



Logo Charta der VielfaltCharta der Vielfalt

Die Charta der Vielfalt ist keine rechtliche Grundlage, sondern eine freiwillige Selbstverpflichtung, die Vielfalt als Unternehmenskultur ansieht und den Wertewandel fördert.

Die Charta der Vielfalt.

Logo VolkshochschuleWie die leo. – Level-One Studie aus dem Jahr 2011 zeigte, ist Analphabetismus ein Phänomen, das weite Teile unserer Bevölkerung betrifft. Insgesamt verfügten 7,5 Millionen Erwachsene nicht über die minimal erforderlichen schriftsprachlichen Kompetenzen, die in unserer Gesellschaft verlangt werden. Dies entspricht einem Anteil von 14,5 % an der Gesamtbevölkerung.

Der Großteil der Betroffenen ist berufstätig, viele haben einen Schul- oder Berufsabschluss absolviert. Damit die Defizite im Lesen und Schreiben von der Umgebung nicht bemerkt werden, entwickeln Betroffene Strategien, um bestimmte Situationen zu umgehen und zu vermeiden, was einer der Gründe dafür ist, weshalb Analphabetismus in Deutschland als gesellschaftliches Phänomen kaum wahrgenommen wird.

Die Volkshochschule bietet Betroffenen einen Raum, um die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben zu überwinden und positive Lernerfahrungen zu machen. In kleinen Gruppen lernen die Teilnehmenden die Grundlagen der deutschen Grammatik und Rechtschreibung und verbessern so Schritt für Schritt ihre Rechtschreib-, Lese- und Ausdrucksfähigkeiten. Wir informieren und beraten kostenfrei und diskret!

Ansprechpartnerin/Beratung

Frau Wolter

Dessauer Straße 1
38444 Wolfsburg
Tel.: 05361 89129-04
E-Mail

Weitere Informationen bekommen Sie auf der Homepage der VHS Wolfsburg.

Gesundheitsbildung an der VHS © IKO / clipdealerKörperliches und psychisches Wohlbefinden sind entscheidende Voraussetzungen, um die Herausforderungen im Beruf und im Privatleben erfolgreich bewältigen zu können. Gesundheitskompetenz ist unerlässlich, wenn Sie Ihre Gesundheit eigenverantwortlich stärken möchten.

In unseren Bildungsangeboten lernen und erleben Sie als Wolfsburger Bürgerinnen und Bürger, wie Sie einen gesunden und dennoch genussvollen Lebensstil entwickeln, Stress entgegenwirken, Ihren Körper positiv wahrnehmen und sich ausgewogen ernähren können.

Erwerben Sie die Fähigkeit, mit Stress konstruktiv umzugehen und Krisen erfolgreich zu überwinden. Das stärkt Ihre psychischen und physischen Ressourcen, macht Sie fit für Alltag und Beruf und fördert Ihre Gesundheit nachhaltig.

Die aktuelle Forschung weist immer wieder auf den positiven Einfluss von Emotionalität, Stressbewältigung, ausgewogener Ernährung und Bewegung für das Gelingen von lebenslangen Lernprozessen hin. Die Angebote der Gesundheitsbildung an der Volkshochschule Wolfsburg berücksichtigen diese Erkenntnisse.

Sachinformationen und Lernen werden mit allen Sinnen verknüpft, gelernt wird handlungsorientiert, auf die Gruppe bezogen und unter Berücksichtigung ihrer biografischen Anknüpfungspunkte.

Das Spektrum der Volkshochschule Wolfsburg umfasst vielfältige Angebote der Gesundheitsbildung, wie z. B.:

  • Bewegung
  • Entspannung
  • Kochkurse
  • Individuelle Ernährungsberatung
  • Angebote für werdende Eltern und junge Familien
  • Gesundheitspflege
  • Erste Hilfe
  • Bildungsurlaube
  • zielgruppenspezifische Gesundheitsangebote und Firmenschulungen
  • sowie Vortragsabende zu verschiedenen gesundheitsbezogenen Themen

Ansprechpartnerin

Frau Marina Hartwig

Hugo-Junkers-Weg 5
38440 Wolfsburg
Tel.: 05361 8939080
E-Mail

Weitere Informationen bekommen Sie auf der Homepage der VHS Wolfsburg.

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Bildungsbericht 2014

Der neue Bildungsbericht ist veröffentlicht

Im neuen Bildungsbericht werden die Daten des ersten Bildungsberichtes 2011 fortgeschrieben. Ein neues und übergreifendes Schwerpunktthema ist die inklusive Bildung

Bildungsbericht 2011

Den 1. Wolfsburger Bildungsbericht „Bildung in Wolfsburg 2011“ können Sie hier als PDF-Datei durchlesen und herunterladen.

PDF-Datei 3629 kB

Wolfsburger Bildungslandschaft

Unser Verständnis von Bildung

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