Personalvertretung

Personalräte und Schwerbehindertenvertretung

Der Gesamtpersonalrat (GPR) ist die Interessenvertretung aller Beschäftigten der Stadt Wolfsburg.

Peter WagnerDie Hauptaufgabe des GPR ist es, die Interessen der Beschäftigten gegenüber der Verwaltung zu vertreten. Grundlage dieser Arbeit ist das Niedersächsische Personalvertretungsgesetz (NPersVG). Auch die verschiedenen Formen der Beteiligung und wann welche erfolgen muss, ist in diesem Gesetz geregelt.

Daneben schließt der Gesamtpersonalrat auch Dienstvereinbarungen zu bestimmten Themen und Aufgabengebieten mit der Verwaltung ab. Bei geschäftsbereichs- bzw. betriebsübergreifenden Angelegenheiten vertritt der Gesamtpersonalrat gegenüber der Verwaltungsspitze die Interessen der Beschäftigten.

Der Gesamtpersonalrat besteht zurzeit aus 19 ordentlichen Mitgliedern plus der Gesamtschwerbehindertenvertretung und der Jugend- und Auszubildendenvertretung. Die Mitglieder des Gesamtpersonalrates werden grundsätzlich für vier Jahre gewählt. Die letzte Wahl hat im März 2016 stattgefunden.

Kontakt GP

Postanschrift

Stadt Wolfsburg
Gesamtpersonalrat (GP)
Porschestraße 49
38440 Wolfsburg

Vorsitzender

Herr Wagner
Rathaus B, Zimmer 454
Tel.: 05361 28-2384

E-Mail

Lucie Pötter-BrandtDie Gesamtschwerbehindertenvertretung (GSV) wurde im Dezember 2014 von den fünf örtlichen Schwerbehindertenvertretungen gewählt.

Die Mitglieder der Gesamtschwerbehindertenvertretung werden grundsätzlich für vier Jahre gewählt.

Sie ist zuständig in Angelegenheiten schwerbehinderter Beschäftigter, die von den einzelnen Schwerbehindertenvertretungen nicht geregelt wer-den können und für übergeordnete Aufgaben auf Gesamtbetriebsebene. Sie ist beratendes Mitglied im ARGUS-Steuerkreis.

Bei der Stadt Wolfsburg gibt es seit 01.01.2002 eine „Dienstvereinbarung Integration“ nach § 83 SGB IX. Sie ist ein Arbeitsinstrument mit Zielen und Regelungen zur Integration von Menschen mit Behinderungen bei der Stadt Wolfsburg.

Sie enthält das Ziel, 6 % schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen, auch der Anteil bei den Auszubildenden soll 6 % ausmachen.

Bestandteil der Integrationsvereinbarung ist die sogenannte Bonus-Malus-Regelung.

Mit diesem bereits 1998 eingeführten internen Anreiz- und Ausgleichssystem (interne Ausgleichsabgabe auf der Basis von 500 € mtl.) werden die Betriebseinheiten belohnt, die viele Schwerbehinderte und Gleichgestellte beschäftigen. Diejenigen, die das Soll nicht erfüllen, müssen zahlen.

Die Dienstvereinbarung enthält Regelungen zu Stellenbesetzungsverfahren, zur behinderungsgerechten Gestaltung von Arbeitplätzen, zum Ar-beitsumfeld, zu Arbeitszeiten, Pausen und Arbeitsplatzwechsel.

 Seit 01.01.2006 wurde die Dienstvereinbarung um das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) nach § 84, 2 SGB IX erweitert. Es besteht ein Integrationsfonds zur Reintegration leistungsgewandelter MitarbeiterInnen.

Seit 2003 wird im Rahmen des Projektes „Barrierefreies Rathaus“ das Thema Barrierefreiheit stärker in den Fokus der Arbeit genommen und kontinuierlich vorangebracht.

Kontakt

Postanschrift

Stadt Wolfsburg
Gesamtschwerbehindertenvertretung (GSV)
Porschestraße 49
38440 Wolfsburg

Gesamtvertrauensperson 

Frau Pötter-Brandt
Rathaus B, Zimmer 444
Tel.: 05361 28-2896 

E-Mail

Geschäftszimmer

Frau Fankhänel
Rathaus B, Zimmer 447
Tel.: 05361 28-2688
Fax: 05361 28-2877

E-Mail

Neben den Personalräten und Schwerbehindertenvertretung werden auch Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAVen) gewählt. Für diese sind alle unter 18-Jährigen sowie die Beschäftigten in Ausbildung (inkl. Beamtenanwärter und Praktikanten über 6 Monate Beschäftigungszeit) wahlberechtigt und bis zum 25. Lebensjahr auch wählbar.

Die Jugend- und Auszubildendenvertretungen sind keine selbstständigen Organe, sondern an das Bestehen einer Personalvertretung gebunden. Die Aufgaben bestehen darin, alle Angelegenheiten der Auszubildenden zu regeln, die nicht der Entscheidung des Gesamtpersonalrates vorbehalten sind. Die JAV arbeitet mit dem Personalrat bezüglich der Belange der Jugendlichen und Auszubildenden eng zusammen.

An den jeweiligen Sitzungen können Vertreter des jeweils anderen Gremiums beratend teilnehmen. Bei Angelegenheiten, die Beschäftigte in Ausbildung betreffen, kann in der Regel die gesamte JAV an den Personalratssitzungen teilnehmen und hat in den entsprechenden Angelegenheiten Stimmrecht. Ähnlich der Personalversammlung hat die JAV jährlich mindestens eine Versammlung aller auszubildenden Beschäftigten durchzuführen.

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