Städtepartnerschaften

Gegenseitiger Austausch

Städtepartnerschaften und -freundschaften

Wappen der PartnerstädteEine Städtepartnerschaft ist eine auf unbestimmte Zeit geschlossene Verbindung zwischen zwei Städten mit dem Ziel, sich insbesondere in den Bereichen Kultur, Bildung, Sport und Jugend und/oder Wirtschaft auszutauschen und sich gegenseitig zu informieren.
Wappen der Stadt LutonDie Stadt Luton mit ihren ca. 180.000 Einwohnern liegt nördlich nur ca. 50 Kilometer von London entfernt in der Grafschaft Bedfordshire und wurde erstmals in amtlichen Annalen im Jahre 1086 erwähnt.

In der Universitätsstadt Luton leben Menschen aus 140 verschiedenen Nationen. Es ist somit eine lebendige multikulturelle Stadt, die sich die Integration der unterschiedlichen Kulturen auf die Fahnen geschrieben hat.

Luton war einmal berühmt für seine Hutindustrie. Bekannt ist die Stadt jetzt vor allem als Sitz von Vauxhall Motors und durch den Flughafen, auf dem jährlich ca. 7 Millionen Passagiere abgefertigt werden. Die Nähe zur M1, einer der wichtigsten Autobahnen des Landes, sowie eine gute Eisenbahnanbindung machen Luton zu einem wichtigen Zentrum in der Region, das attraktives Wohnen und Arbeiten in der Nähe Londons ermöglicht.

Der Partnerschaftsvertrag wurde im Jahr 1950 geschlossen. Seitens der Stadt Wolfsburg wurde im Jahr 2004 das Partnerschaftsverhältnis mit Luton auf offizieller Seite für beendet erklärt. Im Vorfeld dieser Entscheidung waren sämtliche Bemühungen der Stadt Wolfsburg die offiziellen Verbindungen wieder zu aktivieren ohne jeglichen Erfolg geblieben. Heute besteht lediglich noch zwischen den Feuerwehren beider Städte Kontakt.

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Wappen der Stadt MarignaneDie Stadt Marignane mit seinen 34.000 Einwohnern liegt ca. 25 Kilometer von Marseille entfernt im Süden Frankreichs.

Die Stadt ist bekannt durch die Hubschrauberindustrie. Die Firma Eurocopter ist der größte industrielle Arbeitgeber der Region. Der Flughafen Marseille-Provence ist nicht weit entfernt. So wird Marignane auch Stadt der Luftfahrt genannt.

Direkt am Etang de Berre, dem größten Salzwasserbinnensee Europas (15.500 ha) gelegen, werden den Freunden des Wassersports viele Möglichkeiten in Marignane geboten. Besonders Windsurfer finden hier gute Verhältnisse.

Historische Gebäude sind Zeugen einer langen Stadtgeschichte. Die Kirche St. Nicholas ist das älteste Gebäude der Stadt. Es stammt aus der Krönungszeit Karls des Großen. Im Schloss Covet mit seiner beeindruckenden Fassade, das im 12. Jahrhundert errichtet wurde, ist heute das Rathaus untergebracht.

In diesem historischen Haus wurde am 01.09.1963 im Rahmen einer Festsitzung der Partnerschaftsvertrag zwischen den Städten Marignane und Wolfsburg unterzeichnet. Austauschmaßnahmen in vielen Bereichen haben seitdem Menschen aus beiden Städten zusammengeführt. Dadurch wurden herzliche Freundschaften aufgebaut und vertieft.

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Wappen der Provinz Pesaro-UrbinoDie Provinz Pesaro-Urbino, umgeben von der Emilia-Romagna, der Toskana und von Umbrien, liegt im Norden der Region Marken. Die Provinz erstreckt sich von der Adria bis zu den Bergen der Apennins.
Mit ihren 67 Städten und Gemeinden weist Pesaro-Urbino eine Gesamtzahl von 339.000 Einwohnern auf.

In den Städten und Dörfern sind die zahlreichen Kunstschätze der Provinz zu entdecken. Sie legen Zeugnis ab über die wechselvolle Geschichte und Baukunst der vergangenen 2.000 Jahre. Hier kreuzen sich uralte Verkehrswege, deren wichtigste die Flaminia, die Straße der römischen Konsule, ist. Sie verband einst Rom mit den Voralpen Galliens und ganz Nordeuropa. An ihren Knotenpunkten blühten die Städte auf, so auch Pesaro und Urbino.

Ein Schmuckstück der Renaissance ist Urbino, der Geburtsort Raffaels. Die alte Universitätsstadt ist auch heute noch eine Stätte der Kunst und Kultur. In der Nationalgalerie im Palazzo Ducale sind viele unschätzbare Meisterwerke zu besichtigen.

In Pesaro, die Geburtsstadt von Gioacchino Rossini, wird alljährlich ein Opernfestival zu Ehren dieses berühmten Bürgers der Stadt veranstaltet. In aller Welt bekannt ist die Keramikkunst - Majoliken - aus Pesaro.

Gebirgsmassive, Steilküsten, herrliche Sandstrände und Panoramastraßen, die immer wieder atemberaubende Ausblicke auf die schöne Küstenlandschaft gewähren, sind auch touristische Attraktionen. Insgesamt 40 Kilometer Strand hat die Provinz zu bieten.

Seit 1975 ist die italienische Provinz Pesaro-Urbino mit der Stadt Wolfsburg partnerschaftlich verbunden. Die Kontakte erstrecken sich auf nahezu alle Bereiche des kommunalen Lebens. Viele freundschaftliche Verbindungen sind daraus auch im Laufe der Jahre zwischen den Bürgerinnen und Bürgern aus der italienischen Partnerprovinz und Wolfsburg entstanden.

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Anlässlich des 40. Jubiläums ihrer Städtepartnerschaft reiste eine Delegation aus der italienischen Provinz Pesaro-Urbino nach Wolfsburg.

Pesaro-Urbino © 40 Jahre Städtepartnerschaft: Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs (r.), Bürgermeister von Fano Massimo Seri (m.), Leiter der Tourismus-Abteilung in Pesaro Ignazio Pucci (hinten) und Leiter der italienischen Konsularagentur Francesco Lo Iudice (l.) feiern das Jubiläum.

Das Partnerschaftsjubiläum war zugleich Motto des diesjährigen 77. Stadtgründungstages Wolfsburgs. Bereits am Abend zuvor reisten die Gäste aus Italien an und bekamen mit einem bunten Besuchsprogramm einen umfassenden Eindruck ihrer Partnerstadt Wolfsburg. So besuchten sie bis zur Festveranstaltung am 1. Juli unter anderem die Autostadt, die neue GTI-Skulptur, den Hain der Freundschaftsbäume, die Volkswagen Arena, das Wolfsburger Schloss sowie das Kunstmuseum.

Hintergrund zur Städtepartnerschaft zwischen Pesaro-Urbino und Wolfsburg:

Am 4. Oktober 1975 wurde damals der Partnerschaftsvertrag zwischen der Stadt Wolfsburg und der Partnerprovinz Pesaro-Urbino in der italienischen Region Marchen unterzeichnet.

Neben den offiziellen Delegationsreisen fanden zahlreiche Besuche und Austausche aus den verschiedenen Bereichen wie Sport, Wirtschaft, Schule, Kirche und Vereine statt. Es besuchten sich Kirchengemeinden, Musik-, Chor- und Vereinsgruppen. Seit 1977 führen Wolfsburger Sportvereine stetig Mannschaftsfahrten und Trainingslager nach Pesaro durch.  Zu den zahlreichen Schüleraustauschen beider Städte zählt das im Jahr 2012 gemeinsam in Wolfsburg ausgerichtete EU-Projekt „Miniere“- zu Deutsch „Mienen“- mit 72 Jugendlichen und 10 offiziellen Mitgliedern als ein Höhepunkt der Zusammenarbeit im Bildungsbereich.

Wappen der Stadt HalberstadtDie 1.200 Jahre alte Bischofsstadt Halberstadt mit ihren 40.000 Einwohnern liegt am Nordrand des Harzes. Das Stadtbild ist geprägt von sakralen Bauwerken - dem gotischen Dom mit seinem weltberühmten Domschatz sowie der romanischen Liebfrauenkirche und der romanischen Martinikirche. Diese Bauwerke bestimmen die Silhouette der Stadt. 

Nach dem die Stadt im Zweiten Weltkrieg zu 80 Prozent zerstört wurde, sind diese Wunden fast vollständig verheilt. Das Stadtzentrum mit der zentralen Achse Holz- und Fischmarkt wurde wieder aufgebaut. 1990 wurde Halberstadt Modellstadt für Stadtsanierung und Stadterneuerung.

In der jüngsten Vergangenheit hat sich Halberstadt immer mehr zu einem Dienstleistungszentrum und Wirtschaftsstandort der Region Harz entwickelt, zu einer Attraktion für Reisende von nah und fern. Museen, Theater, Kunst und vielfältige Freizeiteinrichtungen machen Halberstadt zu einem lohnenden Ziel.

Die Partnerschaft zwischen Halberstadt und Wolfsburg wurde noch vor der Wende am 21.09.1989 vom Rat der Stadt Wolfsburg sowie am 24.10.1989 von der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Halberstadt besiegelt. Besonders in der Zeit des politischen Umbruchs hat sich die Partnerschaft bewährt und viele Kontakte entstehen lassen.

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Wappen der Stadt Togliatti

Togliatti liegt ca. 1.000 Kilometer südöstlich von Moskau am Ufer der Wolga in der Nähe des Samarskaya Luka Nationalparks. Am Flussufer gegenüber erstrecken sich die Shiguli-Berge, die einzige Gebirgskette an der Wolga. Dieser Teil der Wolgaregion wird wegen seiner landschaftlichen Schönheit als "Perle Russlands" bezeichnet.

Ursprünglich hieß die Stadt Stawropol, die Umbenennung in Togliatti erfolgte 1964. 1737 wurde die Stadt durch ein Dekret der Zarin Anna I. als Niederlassung für christianisierte Kalmücken gegründet. Im Jahr 1950 versank nach Abschluss der Bauarbeiten für das Wolga-Wasserkraftwerk der größte Teil der Stadt in den Wolgafluten. Die Stadt wurde am linken Wolgaufer wieder aufgebaut und hat heute 750.000 Einwohner.

Togliatti ist ein großes Industriezentrum. Am bekanntesten ist das Lada-Autowerk, das größte Autowerk Russlands. Weitere wirtschaftliche Schwerpunkte sind der Maschinenbau, Chemie- und Lebensmittelindustrie.

In der Stadt gibt es sechs Universitäten bzw. Hochschulen, mehrere Museen, eine Philharmonie, Theater der verschiedensten Richtungen und Kulturpaläste. Auch als Sportstadt hat sich Togliatti einen Namen gemacht.

Seit 1991 besteht die Städtepartnerschaft zwischen Togliatti und Wolfsburg. Austauschmaßnahmen in verschiedensten Bereichen haben seitdem Menschen aus beiden Städten zusammengeführt und herzliche Freundschaften aufbauen und vertiefen lassen.

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Hinweis:

Oberbürgermeister Klaus Mohrs mit Delegation in Togliatti 

Reise fand aus Anlass des 25-jährigen Partnerschaftsjubiläums statt

Oberbürgermeister Klaus Mohrs und die Delegation unter anderem mit dem Ratsvorsitzenden Ralf Krüger und Ratsfrau Ludmilla Neuwirth (erste Reihe, 1. und 2. von links) sowie der Präsidentin des IFK, Elisabeth Pötsch (2. Reihe Mitte), zusammen mit dem Direktor des orthodoxen Gymnasiums, Erzpriester Dimitrij Leskina, und dessen Ehefrau (1. Reihe, 4. und 5. von links)Oberbürgermeister Klaus Mohrs hat kürzlich zusammen mit einer Delegation die russische Partnerstadt Togliatti besucht. Anlass war das 25-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft. Der Oberbürgermeister erwiderte damit einen Besuch einer 

Delegation aus Togliatti im Mai. Zeitgleich mit der offiziellen Delegation der Stadt war eine Bürgergruppe aus Wolfsburg in Togliatti. Organisiert wurde diese Bürgerreise vom Internationalen Freundeskreis (IFK) und vom Touristikzentrum in Togliatti.

Der offizielle Festakt zum Partnerschaftsjubiläum fand am 4. Juni in Togliatti statt. Daran nahm nicht nur die Delegation mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs teil, sondern auch die Bürgergruppe aus Wolfsburg. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt unter anderem vom Ensemble „Tremozioni“ der Musikschule Wolfsburg.

Außerdem besuchte die Delegation das orthodoxe Gymnasium in Togliatti und wurde vom Direktor und Erzpriester Dimitrij Leskina und seiner Frau empfangen. Oberbürgermeister Klaus Mohrs konnte vor Ort zudem ein Kindercamp besichtigen. Im August werden Schülerinnen des Phoenix-Gymnasiums zu einem ähnlichen internationale Kindercamp nach Togliatti reisen.

Wappen der Stadt Bielsko-Biala

Die Stadt Bielsko-Biala, im südlichen Teil der Woiwodschaft Schlesien gelegen, ist mit ihren 180.000 Einwohnern eine bedeutende Handels- und Tourismusstadt. Bielsko-Biala wurde im Jahre 1951 gegründet, ist also eine der wenigen Städte in Europa, die noch jünger ist als Wolfsburg.

Doch entstanden ist die Stadt aus dem Zusammenschluss des auf der schlesischen Seite des Flusses liegenden Bielsko, erstmals 1312 schriftlich erwähnt, und dem auf dem ostpolnischen Ufer liegenden Biala, einer 1564 erwähnten Webersiedlung. Die stets einflussreiche Stadt, architektonisch in Teilen dem nicht weit entfernten Wien nachempfunden, ist umgeben von den Gipfeln der Beskiden.

Die Stadt ist ein ausgezeichneter Erholungsort und Ausgangspunkt für Bergwanderungen, die durch herrliche Naturschutzgebiete führen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfasste die industrielle Revolution die noch getrennten Städte mit ihrer handwerklich und vor allem durch Tuchmacherei geprägten Geschichte. Heute ist die Stadt ein bedeutendes Industrie- und Wirtschaftszentrum in Polen. Die Stadt ist auch ein kultureller und akademischer Mittelpunkt des Beskidenvorlandes. Museen, Galerien, Theater, Hochschulen sind Einrichtungen, die dieses dokumentieren.

Konzerte der verschiedensten Musikrichtungen werden vom Kulturzentrum organisiert. Die Stadt Bielsko-Biala mit ihrer 700jährigen Geschichte bietet somit viele Attraktivitäten: die Schönheit der Natur, Reichtum der Vergangenheit und das Moderne eines Industrie-, Kultur- und Fremdenverkehrszentrums. Seit 1998 besteht die Städtepartnerschaft zwischen Bielsko-Biala und Wolfsburg. Im Jahr 1996 wurde bereits ein Freundschaftsabkommen zwischen beiden Städten geschlossen. Im Laufe der Jahre sind in vielen Bereichen feste Kontakte zwischen Bürgern, Vereinen, Institutionen etc. beider Städte entstanden.

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Hinweis:

Wolfsburger Delegation besuchte Bielsko-Biała

Anlass war das 12. Partnerschaftsfestival in der polnischen Stadt

„Play it again, Sam!“ beim Partnerschaftsfestival in Bielsko-Biała: Klaus Jank, René Tuschinski, Philipp Kröller und Udo Eisenbarth (v. l. n. r.)Auf Einladung des Stadtpräsidenten von Bielsko-Biała hat Bürgermeisterin Bärbel Weist mit einer kleinen Delegation aus Vertretern von Politik und Verwaltung kürzlich die polnische Partnerstadt besucht. Anlass für die viertägige Reise war das 12. Partnerschaftsfestival von Bielsko-Biała. Musikalisch wurde Wolfsburg in diesem Jahr durch die Rockband „Play it again, Sam!“ repräsentiert. Die Band tritt seit 1997 zusammen auf und begeisterte auf dem Marktplatz in Bielsko-Biała an zwei Tagen mit ihren Rock-Coversongs.

Mit dem Besuch wurde gleichzeitig ein historisches Ereignis gewürdigt: Die Unterzeichnung des „Deutsch-polnischen Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ vor 25 Jahren am 17. Juni 1991. Der sogenannte Nachbarschaftsvertrag bildet die Grundlage für den intensiven politischen und gesellschaftlichen Dialog zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Polen. Die Städtepartnerschaft zwischen Wolfsburg und Bielsko-Biała besteht seit 1998.

Die Delegation wurde von Stadtpräsident Jacek Krywult offiziell empfangen und genoss ein umfangreiches Besuchsprogramm. Neben dem Besuch der Konzerte konnte die Delegation unter anderem ein altes Fabrikmuseum zur Geschichte der Textilindustrie in Bielsko-Biała besichtigen, die Ausstellungseröffnung „Maramures – Menschen und Plätze“ mit Fotografien aus Baia Mare (Rumänien) miterleben und den Freizeitwert der Partnerstadt bei einer Wanderung auf den Berg Dębowiec kennenlernen.

Neben der Stadt Wolfsburg beteiligten sich Bielsko-Białas Partnerstädte und Freunde Frydek-Mistek (Tschechische Republik), Zilina (Slowakei), Baia Mare (Rumänien), Kragujevac (Serbien), Szolnok (Ungarn), Ustka (Polen), Wien (Österreich), Bierdiańsk (Ukraine) und Nyiregyhaza (Ungarn) mit Konzerten.

Wappen der Stadt Jiading

Jiading ist einer von 18 Stadtbezirken der Weltmetropole Shanghai im Osten Chinas. Der Bezirk befindet sich im Yangtse-Delta im Nordwesten Shanghais auf einer Fläche von ca. 464 km². Die Einwohnerzahl beträgt rund 1.500.000.

Im Stadtteil Anting hat die Shanghai Volkswagen Automotive Company seit 1985 ihren Sitz. Seit 1992 gibt es in Jiading eine Industriesonderzone, die auch der Entwicklung des neuen Shanghaier Stadtteils Pudong zuarbeitet.

Neben einem der wenigen erhaltenen Konfuziustempel, welcher heute als Stadtbezirksmuseum dient, befindet sich der Shanghai International Circuit, die einzige chinesische Formel 1-Rennstrecke, in Jiading.

Bei einem Besuch einer Wolfsburger Delegation in Jiading im November 2004 reifte die Idee der Unterzeichnung eines Freundschaftsabkommens. Am 22. Oktober 2007 wurde die Städtefreundschaft in Wolfsburg vertraglich besiegelt.

Aus Anlass der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages begrüßte Oberbürgermeister Klaus Mohrs eine Delegation aus Jiading im Rathaus. Bei einem Empfang im Ratssitzungssaal wurde der Vertrag unterzeichnet: Für die Stadt Wolfsburg unterschrieb Oberbürgermeister Klaus Mohrs, für Jiading Liu Haitao, Vorsitzender des Parteikomitees des Bezirks Jiading/Shanghai.

„Wolfsburg und Jiading verbindet bereits seit Jahren eine Städtefreundschaft. Mit der Partnerschaft knüpfen wir die Beziehungen zwischen beiden Städten noch enger. Ich hoffe, dass die Städtepartnerschaft auch den Austausch zwischen den Bürgerinnen und Bürgern fördert und zu einem besseren Verständnis der Kulturen beträgt“, erklärte Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

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Hinweis:

Wolfsburg und die chinesische Freundschaftsstadt Jiading vertiefen ihre Beziehungen

Unterzeichnung Partnerschaft JiadingDas jüngste Beispiel gelebter Beziehungen: Wolfsburg und die chinesische Freundschaftsstadt Jiading haben eine Partnerschaft geschlossen. Für Wolfsburg ist es die sechste Städtepartnerschaft und die erste mit einer asiatischen Stadt.

Aus Anlass der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages begrüßte Oberbürgermeister Klaus Mohrs dazu eine Delegation aus Jiading im Rathaus. Bei einem Empfang im Ratssitzungssaal wurde der Vertrag unterzeichnet: Für die Stadt Wolfsburg unterschrieb Oberbürgermeister Klaus Mohrs, für Jiading Liu Haitao, Vorsitzender des Parteikomitees des Bezirks Jiading/Shanghai.

„Wolfsburg und Jiading verbindet bereits seit Jahren eine Städtefreundschaft. Mit der Partnerschaft knüpfen wir die Beziehungen zwischen beiden Städten noch enger. Ich hoffe, dass die Städtepartnerschaft auch den Austausch zwischen den Bürgerinnen und Bürgern fördert und zu einem besseren Verständnis der Kulturen beträgt“, erklärte Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Die Städtefreundschaft zu Jiading wurde im Oktober 2007 geschlossen. Neben dem Austausch von offiziellen Delegationen in den vergangenen Jahren besuchte im August 2015 eine Gruppe Schüler der Neuen Schule Wolfsburg das International Friendship Camp in Jiading. Jiading gehört zur Millionenmetropole Shanghai in der Volksrepublik China und hat circa 1,4 Millionen Einwohner (Stand 2010).

Wolfsburg pflegt mit fünf Städten Partnerschaften:  mit Marignane (seit 1. September 1963), Pesaro-Urbino (seit 4.Oktober 1975), Halberstadt (seit 24. Oktober 1989), Togliatti (seit 12. August 991) und Bielsko-Biała (seit 27. Mai 1998). Dazu kommen neun Städtefreundschaften.  Eine Städtepartnerschaft ist eine auf unbestimmte Zeit geschlossene Verbindung zwischen zwei Städten mit dem Ziel, sich insbesondere in den Bereichen Kultur, Bildung, Sport und Jugend und/oder Wirtschaft auszutauschen und sich gegenseitig zu informieren.

Eine modernere Form der Städtepartnerschaft ist die Städtefreundschaft, die sich durch zeitliche Bindung und inhaltliche Verfestigung zur nächsten Stufe, der Partnerschaft, entwickeln kann.


Wappen der Stadt SarajevoFreundschaftliche Beziehungen verbinden Wolfsburg seit 1985 mit Sarajevo.  

Sarajevo ist die Hauptstadt der Republik Bosnien-Herzegowina und liegt am Ufer des Flusses Miljacka. Der Name Sarajevo wird erstmals im Jahr 1507 erwähnt. Viele verbinden mit dem Namen Sarajevo das 1914 verübte Attentat auf den österreichischen Thronfolger, Auslöser des Ersten Weltkrieges.

1984, als Gastgeber der XIV. Olympischen Winterspiele, symbolisierte Sarajevo Frieden und Völkerverständigung. Heute, nach Jahren des Krieges, findet die Stadt allmählich wieder zurück zur Normalität.

Die Stadt ist dabei, wieder an ihre lange Tradition als ein Zentrum von Politik, Wirtschaft, Kultur und Tourismus anzuknüpfen. Wichtige Industriezweige sind die Tabak, Metall-, Automobil-, Nahrungsmittel-, Textil- und Elektroindustrie. Im August 1998 nahm Volkswagen Sarajevo seinen Betrieb wieder auf.

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Oberbürgermeister empfängt Schülergruppe

Schülergruppe aus Sarajevo mit Frau Weist vor der Wappenwand

Am 15. November 2016 empfing Oberbürgermeister Klaus Mohrs eine Schülergruppe aus Sarajevo. Wolfsburg und Sarajevo verbindet eine jahrelange Städtefreundschaft.


„Wolfsburg-Sarajevo. Zwei Städte – Eine Freundschaft“, so lautet der Titel einer Fotoausstellung, die seit Montag, 7. Dezember, in der Bürgerhalle des Rathauses zu sehen ist.

Die Fotoschau wurde vom städtischen Kulturwerk und dem Goethe-Institut Bosnien und Herzegowina erstellt und im Rahmen des Festaktes anlässlich des 30jährigen Bestehens der Städtefreundschaft von Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Sarajevos Bürgermeister Ivo Komsic eröffnet. Die Ausstellung ist zeitgleich im Rathaus Sarajevo zu sehen.

Die Fotografen Jim Marshall und Joachim Ali Altschaffel haben je 15 Bürger aus beiden Städten porträtiert und vermitteln damit einen aktuellen Einblick in die unterschiedlichen Facetten des Alltags in Wolfsburg und Sarajevo. Das Zustandekommen der Städtefreundschaft ging auf langjährige wirtschaftliche Kontakte zurück und wurde insbesondere durch den ehemaligen stellv. VW Vorstandsvorsitzenden Horst Münzner gefördert. Die Übergabe der Freundschaftsurkunde in Wolfsburg an Sarajevos Oberbürgermeister Hanjelic erfolgt am 6. Dezember 1985.

Den wirtschaftlichen Verbindungen der beiden Städte folgte bald ein kultureller Austausch. Die schwere Zeit des Bosnienkriegs 1992-1995 ließ die Verbindungen aber schwächer werden. Eine wirtschaftliche Kooperation wurde erst 1998 wieder aufgenommen.

Zwei Fotografen fertigten persönliche Porträts

1986, zu Beginn der offiziellen Freundschaft wurden Aufnahmen der Industriestadt Wolfsburg in Sarajewo gezeigt, heute stehen dagegen die Menschen aus beiden Städten bei der aktuellen Ausstellung im Vordergrund. Der Wolfsburger Fotograf, Grafiker und Filmemacher Joachim Ali Altschaffel sowie der in Sarajewo lebende schottische Fotograf Jim Marshall haben sehr persönliche Bürgerporträts für die Ausstellung mit der Kamera eingefangen. Prominente Einwohner beider Städte, menschliche Originale und Persönlichkeiten, die typisch sind für die verschiedenen Schwerpunkte im Alltagsbild der beiden Städte. Fußballstar Edin Dzeko und der ehemalige VW Vorstandsvorsitzender Carl H. Hahn gehören genauso dazu wie die Marktverkäuferin Ljiljana Rajkovic oder der Landwirt Heinrich Niemann. Ergänzt werden diese Aufnahmen durch Aussagen der Porträtierten, was sie mit ihrer Stadt verbindet. So können die Betrachter eintauchen in das Leben der beiden Städte und etwas vom Geist und der Seele der beiden befreundeten Metropolen erkennen.

Die Ausstellung kann bis Mittwoch, 30. Dezember, zu den Öffnungszeiten des Rathauses A in der Bürgerhalle besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Wappen der Stadt ChangchunChangchun ist die Hauptstadt der nordostchinesischen Provinz Jilin. Sie hat eine Fläche von 20.600 km² und mehr als 3 Millionen Einwohner im Stadtkern. Der Name Changchun bedeutet übersetzt „ewiger Frühling“.

Changchun gilt als wichtiger Verkehrsknotenpunkt sowie als eine der bedeutendsten Industriestandorte im Norden Chinas. Neben Stahlwerken und metallverarbeitenden Betrieben ist Changchun seit 1991 Standort des gemeinsamen Automobilwerkes von Volkswagen und dem chinesischen First Automobile Works (FAW). 

2004 wurde die zweite Fabrik von VW-FAW in Changchun eröffnet. Eine weitere Automobil-Produktionsstätte sowie eine Autostadt nach Wolfsburger Vorbild sind in Planung. Nach dem Willen der Stadtregierung soll Changchun zu einem Detroit des Ostens werden.

Ein weiterer Wirtschaftsfaktor ist die Landwirtschaft - die Gegend um Changchun umfasst 1,1 Millionen Hektar kultiviertes Land. Seit 1992 finden in der Stadt die Changchun-Filmfestspiele statt. 2007 wurden die Asien-Winterspiele in Changchun abgehalten.

Gegenseitige Besuche im Laufe von Jahren haben eine freundschaftliche Beziehung zwischen Wolfsburg und Changchun entstehen lassen. Im November 2004 schlossen beide Städte ein Übereinkommen zur freundschaftlichen Zusammenarbeit. Im Rahmen eines Festaktes am 12. Juni 2006 in Wolfsburg wurde der Vertrag zur Gründung einer Städtefreundschaft unterzeichnet.

Logo PueblaHeroica Puebla de Zaragoza liegt in Zentralmexiko und ist Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates Puebla.

Der Beiname bezieht sich auf General Ignacio Zaragoza, unter dessen Führung im Jahre 1862 der Sieg über die französischen Interventionstruppen errungen wurde.
In der Kolonialzeit führte die Stadt den Namen Puebla de los Ángeles („Volk der Engel“), unter dem sie noch heute bekannt ist.

In Puebla treffen moderne Industrie und die z.T. vier Jahrhunderte alten Gebäude der Kolonialzeit aufeinander. 1987 wurde die Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Der größte Arbeitgeber der Stadt ist die Volkswagen AG, die 1964 in Puebla ein neues Werk gründete. Hier wurde bis 2003 der legendäre VW-Käfer („Vocho“) gebaut. Dessen Nachfolger, der New Beetle, lief bis August 2010 für den gesamten Volkswagen-Konzern ausschließlich in Puebla vom Band.

Im Februar 2006 schlossen Wolfsburg und Puebla eine Absichtserklärung zur freundschaftlichen Zusammenarbeit. Auf kultureller Ebene werden die Kontakte insbesondere durch die Mexikanisch-Deutsche Gesellschaft Wolfsburg sowie den Mexikanisch-Hispano-Deutschen Kulturkreis Wolfsburg gefördert.
Im Rahmen des Besuchs von Oberbürgermeisterin Blanca Alcalá Ruiz am 6. April 2010 wurde die Freundschaftsvereinbarung zwischen Wolfsburg und Puebla unterzeichnet.

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Besuch einer Kulturdelegation aus Puebla

Kulturdelegation aus Puebla

Am Mittwoch, dem 8. Juli 2015, wurde eine Kulturdelegation aus Puebla und der Mexikanischen Botschaft in Berlin im Rathaus von Wolfsburg begrüßt. 

In Vertretung von Herrn Oberbürgermeister Klaus Mohrs begrüßte der Leiter des Referates Repräsentation, Internationale Beziehungen Herr Manfred Hüller die Gruppe bestehend aus 6 Delegationsmitgliedern aus Puebla, die von Xavier Gurza-Barroso, Kulturattaché der Botschaft von Mexiko in Berlin begleitet wurde.

Thematisiert wurde das deutsch-mexikanische Jahr 2016 sowie das 10 jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Wolfsburg und Puebla.

Wappen der Stadt WolfsburgDalian ist eine Stadt in der nordostchinesischen Provinz Liaoning. Das Stadtgebiet umfasst rund 13.000 km², in dem etwa 6 Millionen Menschen leben.

Als Hafenstadt betreibt Dalian Handel mit über 160 Ländern und Regionen sowie mehr als 300 Häfen und ist heute auf dem Weg zum größten multifunktionalen Hafen Nordchinas. Seit März 2007 ist Dalian zudem Produktionsstandort der Volkswagen AG.

Die Stadt wurde im Februar 2007 von der UN-Tourismusorganisation zur „Best Tourist City of China“ gekrönt und erhielt überdies einen Preis für außerordentlich umweltfreundliche Bedingungen.

Im Mai 2004 war erstmals eine Delegation aus Dalian zu Gast in Wolfsburg.
Bei dem Besuch von Dalians Oberbürgermeister LI Wancai in Wolfsburg im März 2010 schlossen beide Städte eine Absichtserklärung über die künftige freundschaftliche Zusammenarbeit. 

Im Rahmen der China-Reise einer offiziellen Delegation der Stadt Wolfsburg wurde am 13. Juli 2010 der Freundschaftsvertrag in Dalian unterzeichnet.

Wappen der Stadt Jendouba

Jendouba ist eine Stadt im Nordwesten Tunesiens und zugleich Hauptstadt des gleichnamigen Gouvernorats. Das Stadtgebiet hat rund 45.000 Einwohner und befindet sich im Tal Medjerda in einer der fruchtbarsten Regionen des Landes.

Viele Tunesier sind seit 1970 aus dieser Region nach Wolfsburg gekommen, um hier zu arbeiten. Mit den Jahren wurden sie zur zweitgrößten ausländischen Bevölkerungsgruppe in Wolfsburg, die inzwischen in der zweiten und dritten Generation zum festen Bestandteil der Bürgerschaft geworden sind.

Zwischen Wolfsburg und Jendouba besteht seit vielen Jahren eine enge freundschaftliche Beziehung. Der ehemalige Bürgermeister Ridha Saidi war bereits mehrfach mit Delegationen zu Gast in Wolfsburg. Auf dessen Einladung erfolgte 2008 der Gegenbesuch einer Wolfsburger Delegation in Jendouba.

Auch die Wolfsburger Lebenshilfe sowie eine hiesige Jugendfußballmannschaft pflegen langjährige Kontakte zu Jendouba. Im September 2009 war die Frauenbeauftragte der Stadt Jendouba im Rahmen der interkulturellen Tage zu Gast im Ausländerreferat sowie im Frauenbüro der Stadt Wolfsburg.

Im Rahmen des Antrittsbesuchs von Jendoubas Bürgermeister Larbi Hannachi in Wolfsburg wurde am 30. September 2010 eine Vereinbarung über die freundschaftliche Zusammenarbeit beider Städte unterzeichnet.

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Hinweis:

Besuch Tunesischer Konsul am 9 Mai 2016 © LARS LANDMANN

Antrittsbesuch des neuen Botschafters Tunesiens

Oberbürgermeister Klaus Mohrs empfängt S.E. Elyes Kasri im Rathaus

Oberbürgermeister Klaus Mohrs empfing am heutigen Montag den tunesischen Botschafter zu seinem Antrittsbesuch. Elyes Kasri trug sich aus Anlass seines ersten Besuches in Wolfsburg in das Goldene Buch der Stadt ein. Im vergangenen November trat er sein neues Amt an. 

Im anschließenden Gespräch wurden die Lage in Tunesien, die Städtefreundschaft zu Jendouba sowie Ideen zur künftigen Zusammenarbeit thematisiert. 

Elyes Kasri war zuvor Botschafter Tunesiens in Korea, Indien und zuletzt Japan. Er hat in den USA studiert und war danach in Washington als Botschaftsrat und Leiter des nordamerikanischen Büros der tunesischen Agentur zur Förderung der ausländischen Investitionen tätig. 

Erst Anfang April war die neue tunesische Konsulin Sonia Ben Amor zu ihrem Antrittsbesuch in Wolfsburg.

Wappen der Stadt ChattanoogaChattanooga ist die viertgrößte Stadt des US-Bundesstaates Tennessee. Sie hat rund 167.000 Einwohner und liegt am Ufer des Tennessee Rivers nahe der Grenze zum Bundesstaat Georgia.

Im Jahr 1816 wurde die Stadt von Häuptling John Ross unter dem Namen Ross’s Landing als Zentrum des Handels mit den Cherokee-Indianern gegründet. Der heutige Name Chattanooga, den die Stadt seit 1838 trägt, ist wahrscheinlich auf den Namen eines Felsvorsprungs am nahegelegenen Lookout Mountain zurück zu führen.

Die ersten Kontakte zwischen Wolfsburg und Chattanooga waren vorrangig auf wirtschaftlicher Ebene zustande gekommen, nachdem die Volkswagen AG 2008 verkündete, ein neues Werk in Chattanooga zu bauen. Es folgten mehrere Besuche offizieller Delegationen in Wolfsburg.

Auf Einladung des Bürgermeisters Ron Littlefield war im September 2011 eine offizielle Wolfsburger Delegation zu Gast in Chattanooga. Dort wurde am 26. September 2011 der Freundschaftsvertrag zwischen Wolfsburg und Chattanooga unterzeichnet.

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Aktuell: Wolfsburger Läufer beim Marathon in Chattanooga

Pressemitteilung vom 14.03.2016

Die Freundschaftsstadt Chattanooga (Tennessee, USA) lud kürzlich Wolfsburger Sportler zur Teilnahme am dortigen Stadtlauf ein. Carlotta Crome (19) und Mathias Schulze (31) vom MTV Vorsfelde folgten der Einladung und traten für die Stadt Wolfsburg zum Halbmarathon an. 

Carlotta Crome ging mit einer Laufzeit von 1h 47 min als Gewinnerin ihrer Altersklasse (15-19 Jahre) hervor und konnte eine Trophäe mit nach Hause nehmen. Mathias Schulze belegte mit einer Zeit von 1h 36min den 55. Platz von knapp über tausend Halbmarathonläufern und wurde damit 11. seiner Altersklasse (30-34 Jahre).

Die Strecke des Halbmarathons von 13,1 Meilen (21,19 km) führte quer durch das Stadtgebiet entlang am Tennessee River. Weiterhin konnten die Teilnehmer Distanzen von 5 und 10 km überwinden oder zur Königsdisziplin des Marathons mit 42,20 km antreten. Insgesamt nahmen etwa 2.000 Läufer an diesem Event bei schönstem Wetter teil.

Die ersten Kontakte zwischen Wolfsburg und Chattanooga waren vorrangig auf wirtschaftlicher Ebene zustande gekommen, nachdem die Volkswagen AG 2008 verkündete, ein neues Werk in Chattanooga zu bauen. Es folgten mehrere Besuche offizieller Delegationen in Wolfsburg. 

Im September 2011 war eine offizielle Wolfsburger Delegation zu Gast in Chattanooga. Dort wurde am 26. September 2011 der Freundschaftsvertrag zwischen Wolfsburg und Chattanooga unterzeichnet.

Im letzten September konnte die Stadt Wolfsburg Läufer aus Chattanooga zur Teilnahme am Wolfsburg Marathon begrüßen. Die Läufer aus Wolfsburg folgten der jetzigen Einladung von Bürgermeister Andy Berke Anfang März in die Freundschaftsstadt als Gegenbesuch und überreichten Grußworte der Stadt Wolfsburg. Begleitet wurden die beiden Sportler von Christin Eckstein, Mitarbeiterin im Referat Repräsentation, Internationale Beziehungen der Stadt Wolfsburg.

Chattanooga ist die viertgrößte Stadt des US-Bundesstaates Tennessee. Sie hat rund 167.000 Einwohner und liegt am Ufer des Tennessee Rivers nahe der Grenze zum Bundesstaat Georgia. Im Jahr 1816 wurde die Stadt von Häuptling John Ross unter dem Namen Ross’s Landing als Zentrum des Handels mit den Cherokee-Indianern gegründet. Der heutige Name Chattanooga, den die Stadt seit 1838 trägt, ist wahrscheinlich auf den Namen eines Felsvorsprungs am nahegelegenen Lookout Mountain zurück zu führen.

Eindrücke vom Marathon finden Sie am Ende dieser Seite.

Wappen der Stadt ToyohashiToyohashi befindet sich im geographischen Zentrum von Japan am südöstlichen Rand der Aichi-Präfektur umschlossen vom Meer und Gebirge. Im Norden der Stadt liegt der Ishimaki-Berg und im Süden der Pazifische Ozean mit seinen schönen Stränden. Die Einwohnerzahl beträgt 370.000.

Die Stadt liegt in der Mitte einer Wirtschaftszone, die sich von Tokio bis Osaka erstreckt. Beide Städte sind jeweils nur 250 Kilometer entfernt.

Toyohashi selbst ist ein Industrie-, Handels- und Landwirtschaftszentrum. Hier haben neben einheimischen Unternehmen wie z.B. Toyota auch namhafte ausländische Firmen wie Volkswagen, Daimler Chrysler, LandRover und Bayer ihren Sitz.

 Die Volkswagen Group Japan hat ihr Hauptquartier und Importzentrum für ganz Japan in Toyohashi.

Der Mikawa-Hafen ist der größte Hafen Japans für den Export und Import von Autos.

Seit 1998 bestehen zwischen der japanischen Stadt Toyohashi und Wolfsburg Kontakte. 2002 wurde anlässlich eines Besuches einer offiziellen Wolfsburger Delegation in Toyohashi ein Memorandum über die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Städten unterzeichnet.

Im Rahmen des Besuchs von Oberbürgermeister Koichi Sahara mit einer Delegation aus Toyohashi wurde am 30. Juni 2011 in Wolfsburg eine Absichtserklärung über die Begründung freundschaftlicher Beziehungen unterzeichnet.

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Wolfsburger Delegation in Toyohashi zu Gast

Bericht über Japan-Reise im Rathaus

Reise ToyohashiDie Stadt Wolfsburg pflegt ihre freundschaftlichen Beziehungen zur japanischen Stadt Toyohashi. Eine Delegation war von Sonntag, 2. August, bis Donnerstag, 6. August in Japan. Die Delegation bestand aus Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Stadträtin Iris Both, den Ratsherren Falko Mohrs, Andreas Klaffehn und Svante Evenburg, den Ratsfrauen Ludmilla Neuwirth und Kristin Krumm, sowie Teruko Balogh-Klaus (Präsidentin der Deutsch-Japanischen Gesellschaft), Prof. Dr. Susanne Pfleger (Leiterin der Städtischen Galerie) und Christin Eckstein (Referat Repräsentation, Internationale Beziehungen).  Im Anschluss an den Besuch in der Freundschaftsstadt reisten Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Stadträtin Iris Bothe sowie  Ratsherr Falko Mohrs zum Weltpfadfindertreffen „Jamboree“ im Süden Japans nach Shin-Yamaguchi weiter. Von dieser Reise berichtete Oberbürgermeister Klaus Mohrs jetzt im Rathaus.

Im Mittelpunkt der Reise stand der Empfang im Rathaus von Toyohashi durch den Bürgermeister Koichi Sahara. In diesem Rahmen gab es eine Führung durch das Rathaus, sowie eine Besichtigung des Ratssitzungssaals. Neben dem Empfang im Rathaus standen wirtschaftliche Termine auf dem Programm, wie der Besuch der Volkswagen Group Japan und des Mikawa Hafen-Centers, welcher der größte japanische Importhafen für Automobile ist. Die japanische Kultur erfuhr die Delegation, indem sie an einer Teezeremonie teilnahm und japanische Musikinstrumente, traditionelle Kimonos und die Blumensteckkunst „Ikebana“ ausprobierte. Abschließend besuchte die Delegation die Familie Nishijima, die Firma Nishijimax und die Grabstätte von Herrn Tokushi Nishijima, welcher im Oktober 2014 verstarb. Der ehemalige Präsident einer Maschinenbaufabrik mit Sitz in Toyohashi engagierte sich sehr in der Japanisch-Deutschen Gesellschaft und hatte eine besondere Beziehung zu Deutschland, weil er hier studierte.

Bereits seit 1998 bestehen zwischen der japanischen Stadt Toyohashi und Wolfsburg Kontakte. 2002 wurde anlässlich eines Besuches einer offiziellen Wolfsburger Delegation in Toyohashi eine Denkschrift über die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Städten unterzeichnet. Im Rahmen des Besuchs von Oberbürgermeister Koichi Sahara mit einer Delegation aus Toyohashi wurde im Juni 2011 in Wolfsburg eine Absichtserklärung über die Begründung freundschaftlicher Beziehungen unterzeichnet.

Die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Städten im direkten freundschaftlichen Kontext werden sehr lebhaft durch Aktivitäten der Deutsch-Japanischen Gesellschaft mit der Präsidentin Teruko Balogh-Klaus und der Japanisch-Deutschen Gesellschaft mit dem Präsidenten Nobuo Kamino flankiert. So werden in diesem Jahr zu verschiedenen Anlässen noch Gäste aus Japan erwartet. Am Mittwoch, 19. August, wird eine Wirtschaftsdelegation aus Toyohashi im Rathaus empfangen und am Sonntag, 13. September, nehmen japanische Gäste am Wolfsburg Marathon teil. Außerdem werden Schüler aus Japan Anfang November die Realschule Fallersleben besuchen.

Weitere Informationen zu der Reise nach Japan finden sie auf dem Blog des Oberbürgermeisters.


Wappen der Stadt PopoliPopoli liegt in der italienischen Provinz Pescara in der Region Abruzzen. Die Stadt hat rund 5.500 Einwohner.

Im Rahmen der Anwerbung von Gastarbeitern aus Italien ab den 60er Jahren haben auch zahlreiche Männer und Frauen aus dem Gebiet der Abruzzen maßgeblich am Aufbau der Stadt Wolfsburg und des Volkswagen-Werkes mitgewirkt.

Im Jahr 2009 wurden die Abruzzen von einem sehr schweren Erdbeben heimgesucht. Dabei wurde auch ein großer Teil der Stadt Popoli zerstört. Für den Wiederaufbau einer Mittelschule in Popoli hat die Stadt Wolfsburg eine finanzielle Hilfe von 100.000 € zur Verfügung gestellt.

Zur Homepage der Stadt Popoli.

Nanhai ist einer von fünf Regierungsbezirken der südchinesischen Stadt Foshan in der Provinz Guangdong. Der Bezirk befindet sich im Perlfluss-Delta und in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Metropolen Hongkong und Macao. Der Bezirk untergliedert sich in sieben Gemeinden mit einer Gesamtfläche von 1073,8 Quadratkilometern und 2,6 Millionen Einwohnern.

Nanhai gilt schon seit der Stadtgründung im Jahr 1271 als ein wichtiger Handelsstandort. Die infrastrukturelle Anbindung wird durch mehrere Autobahnen, Häfen und den Guangzhou Baiyun International Airport, der von vielen internationalen Fluglinien von Europa aus angeflogen wird, gesichert. 
Im Jahr 2013 eröffnete das Joint Venture FAW-Volkswagen sein Werk im Bezirk Nanhai in dem Fahrzeuge der Marken Audi und Volkswagen produziert werden.

Im August 2014 besuchte die erste Delegation aus Nanhai unter Leitung des Bürgermeisters Zheng Canru die Stadt Wolfsburg. Im März 2015 unterzeichnete Oberbürgermeister Klaus Mohrs im Rahmen einer Chinareise eine Absichtserklärung über freundschaftliche Zusammenarbeit mit Nanhai. Es folgte die Unterzeichnung eines Memorandums im April 2016. Im August 2016 reisten eine Delegation aus Nanhai nach Wolfsburg, um den offiziellen Freundschaftsvertrag zu unterzeichnen. Die Stadt Wolfsburg erhielt als Geschenk ein traditionelles Drachenboot, welches im Rahmen des Ritz-Carlton-Cups übergeben wurde.

Zur Homepage der Stadt Nanhai.



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3 Kommentare

fahd barhoumi 04.03.2016 00:14:22
jendouba ich liebe dich
Hana Mahmoudi 04.03.2016 11:19:59
Danke Ihnen fuer eure Aufmerksam und Herzlich Willkommen in unser kleinen schoenen Stadt Jendouba. Das freut mich sehr dass mein Stadt auf die Liste des Staedtefreunschaft steht.
Taha zaghdoudi 04.03.2016 16:53:35

Vielen Dank und wir werden Freunde für immer tunesischen und Deutsch bleiben ;)

Jendouba ;)

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