Repräsentation

Die Repräsentationsangelegenheiten umfassen die Organisation von Empfängen und Ehrungsveranstaltungen sowie die Betreuung von Gästen der Stadt Wolfsburg. Zu den zahlreichen Gästen der Stadt Wolfsburg zählen Schüler- und Jugendgruppen, in- und ausländische Delegationen sowie Diplomaten, Politiker und andere hochrangige Persönlichkeiten, die vom Oberbürgermeister oder einem seiner Vertreter empfangen werden.

Gemäß § 86 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG) obliegt dem Oberbürgermeister die repräsentative Vertretung der Kommune. 

Die Repräsentationsangelegenheiten umfassen die Organisation von Empfängen und Ehrungsveranstaltungen, die Betreuung von Gästen der Stadt Wolfsburg sowie alle Fragen des Protokolls. 

Zu den zahlreichen Gästen der Stadt Wolfsburg zählen Schüler- und Jugendgruppen, in- und ausländische Delegationen sowie Diplomaten, Politiker und andere hochrangige Persönlichkeiten, die vom Oberbürgermeister bzw. VertreterIn empfangen werden.


Aktuelles:

Verleihung der StadtplakettenAls Zeichen ehrender Anerkennung für Verdienste um die Stadt Wolfsburg besteht die Möglichkeit,  Stadtplaketten in den Stufen Gold, Silber und Bronze zu verleihen. Oberbürgermeister Klaus Mohrs  nutzte den würdigen Rahmen einer Feierstunde im Schloss Wolfsburg, um verdiente Personen mit der Stadtplakette in Silber beziehungsweise in Bronze auszuzeichnen. Neben Katharina und Bernd Hansmann wurden auch Detlef Wittig und Wolfgang Heitmann mit der Plakette in Silber geehrt. Die Auszeichnung in Bronze erhielten Hiltrud Jeworrek, Abdallah Zaibi sowie Günter Odenbreit. Die Veranstaltung ist ein besonderer Dank an die zu Ehrenden, aber auch an alle engagierten Menschen in Wolfsburg, die sich immer wieder für die Stadtgesellschaft einsetzen. Der Bereich möglichen Engagements ist dabei sehr vielfältig. 

Erster Stadtrat Werner Borcherding machte bereits in seiner Begrüßung deutlich, welche Bedeutung diese Auszeichnung hat: „Ich bin sehr froh, dass unser Stadtrat schon vor 45 Jahren die Ehrung verdienter Bürgerinnen und Bürger für so wichtig gehalten haben, dass es heute immer noch Bestandteil unseres Ortsrechts ist. Und gerade in der heutigen Zeit ist dies besonders wichtig. Es gibt so viele Menschen in unserer Stadt, die unser Zusammenleben lebens- und liebenswerter machen, deren Engagement darin besteht zu helfen, zu unterstützen, füreinander da zu sein; mit der richtigen inneren Einstellung, mit Herz und zum Wohle anderer. Die Stadt hat das Label, „Du bist unbezahlbar“, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von vielen Verbänden, Stiftungen und Hilfsorganisationen entwickelt und in die Stadtgesellschaft getragen zur Anerkennung von Arbeit und Engagement aber auch, um letztlich dafür zu werben und zu motivieren. Auch ihr wirken ist für die Stadt ist unbezahlbar.“ 

Oberbürgermeister Klaus Mohrs wies in seiner Rede nochmal ausdrücklich auf die Wichtigkeit des Ehrenamtes hin: „Ich möchte heute Danke sagen, auch im Namen von Rat und Verwaltung, Danke an die Menschen, die ein wichtiger Bestandteil unserer Stadt sind, die Zeit und Energie einsetzen, um auf den unterschiedlichsten Gebieten ehrenamtlich Großartiges zu leisten. Ihr Engagement verdient unseren Respekt und unsere höchste Anerkennung – nicht nur heute. Auch beim Tag der Niedersachsen konnten wir erleben, wie wichtig das Ehrenamt nicht nur für unsere Stadt ist, sondern über die Stadtgrenzen hinaus.“ 

Mit der Stadtplakette in Silber wurden Ehepaar Katharina und Bernd Hansmann, Wolfgang Heitmann sowie Detlef Wittig ausgezeichnet. Die Stadtplakette in Bronze wurde an Hiltrud Jeworrek, Günter Odenbreit und Abdallah Zaibi überreicht.

Ehrenurkunden für die Rettung von Menschen aus Lebensgefahr

Klaus Mohrs mit den Empfängern der EhrenurkundeDie Verleihung von Auszeichnungen für die Rettung von Menschen aus Lebensgefahr hat in Niedersachsen lange Tradition. Seit dem Jahr 1947 wird besondere Zivilcourage auf diese Weise gewürdigt. Die jahrzehntelangen Erfahrungen mit Lebensretterinnen und Lebensrettern haben gezeigt, dass diese oftmals ihren Einsatz als "Selbstverständlichkeit" empfinden. Oberbürgermeister Klaus Mohrs verdeutlicht: „Gerade in der heutigen Zeit, wo wegschauen oder zuschauen statt zu helfen sehr oft zur Handlungsdevise wird, ist aufmerksamer und beherzter Einsatz für Menschen in Lebensgefahr nicht hoch genug zu bewerten und eine staatliche Anerkennung nicht nur gerechtfertigt, sondern absolut notwendig.“ 

Im Juni 2014 kam es auf der Schlosskreuzung zu einem schweren Unfall. Die Verunglückte, Frau Karolin Alps, war zunächst ansprechbar, dann setzte jedoch die Atmung aus. Die Ehepaare Hoffmann und Brehm hatten den Unfallhergang beobachtet und handelten geistesgegenwärtig: Sie ließen Ihre eigenen Autos stehen und eilten zu Frau Alps. Ohne zu zögern holten sie Frau Alps aus ihrem Auto und begannen mit der Herzdruckmassage sowie der Beatmung des Unfallopfers. Einige Minuten später traf der Rettungswagen ein und die Sanitäter konnten mit der Reanimation beginnen. Frau Alps hat den Unfall ohne Folgeschäden überstanden, was insbesondere auch auf das schnelle und geistesgegenwärtige Eingreifen der genannten Personen zurückzuführen ist. Klaus Mohrs bedankte sich bei den Lebensrettern: „Ich bin sehr stolz darauf, dass es so mutige und tatkräftige Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt gibt und spreche Ihnen nochmals meine Anerkennung dafür aus. Aber auch allen anderen, die zur Lebensrettung von Frau Alps beigetragen haben, möchte ich meinen Respekt aussprechen.“


Besuch einer Delegation der Südzentralsynode aus Hosanna, ÄthiopienAm 25. August empfing Oberbürgermeister Klaus Mohrs Mitglieder der Mekane-Yesus-Kirche aus Äthiopien, einer Partnergemeinde des Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen. Mit ihrem ersten Besuch in Deutschland lernen die Gäste Wolfsburg, die Umgebung und natürlich insbesondere das kirchliche Leben im Kirchenkreis kennen. 

Die sechs Delegationsteilnehmer sind Mitglieder der 1959 gegründeten äthiopischen evangelischen Kirche „Mekane Yesus“. Der Name kommt aus der äthiopisch-orthodoxen Kirchensprache und heißt ins Deutsche übersetzt: „Der Ort Jesu“. Sie ist aus Reformbewegungen innerhalb der orthodoxen Kirche und aus der Arbeit lutherischer Missionen aus Schweden, Deutschland, Norwegen, Dänemark und den USA hervorgegangen. Neben geistlich-theologischen Aufgaben sind heute medizinische Versorgung, Handwerkerausbildung, Bewässerungs-, Bodenkonservierungs- und Aufforstungs-programme sowie die Rechte der Frauen und Hungerhilfe wichtige Tätigkeitsbereiche. Gegenwärtig hat sie mehr als 5.8 Millionen Mitglieder.

Ihren Sitz hat die Gemeinde in der Stadt Hosanna in Äthiopien (ca. 250 km von Addis Abeba entfernt). Hosanna ist die drittgrößte Stadt im Süden Äthiopiens und mit ca. 141.352 Einwohnern stark wachsend. Es existieren nur wenige Katholiken. Trotzdem ist Hosanna Sitz des römisch-katholischen Apostolischen Vikariats Hosanna. Die Stadt ist ein Zentrum und eine Hochburg des Protestantismus in Äthiopien mit einer weltweit am stärksten wachsenden evangelischen Gemeinde. 

1975 schloss sie einen Kooperationsvertrag mit der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, in dem sich beide Kirchen als vollwertige Partner anerkannten. Seit 2014 existiert die Partnerschaft zwischen den beiden Kirchengemeinden in Wolfsburg und Äthiopien. Pastor Peter Placke initiierte die Beziehung zwischen dem hiesigen Kirchenkreis und der Partnerregion in Äthiopien. Er selbst war 10 Jahre lang als Missionar in Äthiopien tätig, in der Südzentralsynode in Hosanna. 

Oberbürgermeister Klaus Mohrs verleiht das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Klaus Seiffert © Lars LandmannAm 22.06.2017 durfte der Oberbürgermeister Klaus Mohrs im Auftrag des Bundespräsidenten  das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Klaus Seiffert aushändigen. 
Herr Seiffert hat sich durch sein besonderes Engagement in der Verkehrserziehung über Jahre hinweg in der Stadtgesellschaft hervorgehoben. 
Schon während seiner beruflichen Tätigkeit investierte er stets viele Stunden in die ehrenamtliche Arbeit bei der Verkehrswacht Wolfsburg. 
Nach seinem Rentenantritt im Jahr 2002 nahm er das Amt des ersten Vorsitzenden der Verkehrswacht wahr. 
Durch seinen Einsatz und sein unermüdliches Schaffen wurden viele Projekte der Verkehrswacht initiiert und auch erfolgreich weitergeführt. Die Verkehrserziehung der Allerkleinsten in Wolfsburg ist Herrn Seiffert eine Herzensangelegenheit. Für die Kindertagesstätten in Wolfsburg werden spezielle „Fußgängerdiplome“ und Aktionstage über ihn durchgeführt.
Auch die Schulwegsicherung ist für Herrn Seiffert ein besonderes Anliegen. Hier arbeitet er mit beim Anbringen von Spannbändern vor Schulen, der Ausbildung von Schüler- und Elternlotsen, an Radfahrprüfungen und der Durchführung von Verkehrssicherheitstagen. 

Grundschüler, die am Verkehr teilnehmen, erhalten Unterstützung durch Herrn Seiffert: Sei es durch die schon erwähnten Fußgängerdiplome, Fahrradüberprüfungen und Codierungen der Fahrräder, oder die „Busschule“. 

Jedoch nicht nur die jüngsten Wolfsburgerinnen und Wolfsburger werden von Herrn Seiffert bei der Verkehrserziehung unterstützt. 
Er übernimmt auch die Beschulung von straffällig gewordenen Jugendlichen und Erwachsenen, sowie Aktionen für junge Fahrer an den Berufsbildenden Schulen in Wolfsburg. 
Zudem engagiert sich Herr Seiffert in der Initiative „Fit im Auto“ speziell für Autofahrer über 50 Jahre und hält in diesem Zusammenhang auch Vorträge zum Thema „Sicher Autofahren im Alter“. 

Die Aktivitäten von Herrn Seiffert im Stadtgebiet erschöpfen sich jedoch nicht nur in der Verkehrswacht in Wolfsburg. Auch im Auto Club Europa e.V. (ACE) bringt Herr Seiffert sein Fachwissen rund um das Thema Verkehr und Verkehrserziehung ein. Er unterstützt den Vorstand durch seine zahlreichen Erfahrungen und Kenntnisse und ist auch bei der Organisation und Durchführung vieler Veranstaltungen maßgeblich beteiligt. 

Die ehrenamtlichen Tätigkeiten von Herrn Seiffert gehen weit über die Arbeit in der Verkehrserziehung und –überwachung hinaus. 
Von 1992 bis 2000 war er als Jugendschöffe am Amtsgericht Wolfsburg tätig und auch politisch war und ist Herr Seiffert stets engagiert. Von 1995 bis 2001 war er mit der PUG (Parteipolitisch Unabhängige Gemeinschaft Wolfsburg e.V.) im Ortsrat Fallersleben/Sülfeld vertreten und parallel in mehreren Ausschüssen der Stadt Wolfsburg. 

Klaus Seiffert ist ein herausragendes Mitglied unserer Stadtgesellschaft. Für viele Generationen steht er als Ansprechpartner und Unterstützer in Sachen Straßenverkehr zur Verfügung. Er ist bei allen Aktionen stets mit Herzblut und großer Hingabe dabei. Im Jahr 2005 erhielt er bereits als besondere Auszeichnung die Stadtplakette in Bronze. 

Ehrungsveranstaltungen und Ehrenbürgerrecht

Ehrenbürger Rolf Schnellecke © LARS LANDMANN

Die höchste Auszeichnung der Stadt ist die Verleihung des Ehrenbürgerrechtes. 

Das Ehrenbürgerrecht wurde zuletzt am 30. November 2014 an Prof. Rolf Schnellecke verliehen. In seiner 17-jährigen Amtszeit als Oberstadtdirektor (1995-2001) und anschließender Oberbürgermeister (2001-2011) hat er als erster in Wolfsburg geborener und als erster von den Bürgern gewählter Oberbürgermeister mit strategischem und visionärem Denken nachhaltig die Stadtgeschichte Wolfsburgs mitgeprägt.

Eine Übersicht aller Ehrenbürger der Stadt Wolfsburg finden Sie hier.

Ehrungsveranstaltungen werden für verdiente Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt wie auch zum Beispiel für Sportlerinnen und Sportler ausgerichtet, die Wolfsburg in herausragender Weise vertreten haben. 

Darüber hinaus ehrt die Stadt besondere Ehe- und Geburtstagsjubilare in Wolfsburg. Die Organisation dieser Ehrungen gehört ebenfalls zu den Aufgaben des Referates.


Alters- und Ehejubiläen

Im Oktober des jeweiligen Vorjahres des Jubiläums werden die Jubilare der 1. Jahreshälfte und im April die der 2. Jahreshälfte vom Referat Repräsentation, Internationale Beziehungen angeschrieben. Sollten Jubilare bisher nicht angeschrieben worden sein, können Jubiläen für gewünschte Ehrungen jederzeit angemeldet werden. Für Ehejubiläen müssen die Heiratsurkunde oder das Familienstammbuch vorgelegt werden.


Bürgerstiftung Wolfsburg

Logo Bürgerstiftung WolfsburgDie Bürgerstiftung Wolfsburg ist eine von der Stadt Wolfsburg ins Leben gerufene Gemeinschaftseinrichtung von Bürgerschaft, Politik, Wohlfahrtsverbänden, Privatwirtschaft und Verwaltung. Die Stiftung entwickelt und fördert gemeinnützige Projekte zum Wohl der in Wolfsburg lebenden Menschen.

Die Bürgerstiftung Wolfsburg dient dazu, die regionalen Besonderheiten Wolfsburgs zu bewahren, eine weltoffene und zukunftsfähige Stadt zu gestalten und die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger über Nationalitäten-, Konfessions-, Geschlechter- und Altersgrenzen hinweg zu fördern. 

Herr Manfred Hüller ist als Vertreter der Verwaltung Mitglied im Vorstand der Bürgerstiftung.

Die politisch und finanziell unabhängige Stiftung von Bürgern für Bürger entwickelt und fördert zum Wohle der Menschen unserer Stadt diverse gemeinnützige Projekte aus den folgenden Bereichen:

  • Bildung und Erziehung
  • Heimatpflege und Völkerverständigung
  • Jugend- und Altenhilfe
  • Kultur, Kunst und Denkmalpflege
  • Soziales für mildtätige Zwecke und zur Wohlfahrtspflege
  • Sport und Gesundheit
  • Umwelt und Naturschutz
  • Landschaftspflege
  • Wissenschaft und Forschung 

Weitere Informationen zu den Aufgaben und Zielen, zu laufenden Projekten, Ansprechpartnern sowie möglichen Spenden finden Sie auf den Seiten der Bürgerstiftung Wolfsburg.

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