Städtepartnerschaften

Gegenseitiger Austausch

Städtepartnerschaften und -freundschaften, Luton, Marignane, Pesaro-Urbino, Pesaro, Urbino, Halberstadt, Togliatti, Bielsko-Biala, Bielsko, Biala, Jiading, China, Sarajevo, Changchun, Puebla, Dalian, Jendouba, Chattanooga, USA, Italien, Japan, Polen, Russland, Deutschland, Frankreich, Toyohashi, Popoli, Nanhai

Wappen der PartnerstädteEine Städtepartnerschaft ist eine auf unbestimmte Zeit geschlossene Verbindung zwischen zwei Städten mit dem Ziel, sich insbesondere in den Bereichen Kultur, Bildung, Sport und Jugend und/oder Wirtschaft auszutauschen und sich gegenseitig zu informieren.
Wappen der Stadt LutonDie Stadt Luton mit ihren ca. 180.000 Einwohnern liegt nördlich nur ca. 50 Kilometer von London entfernt in der Grafschaft Bedfordshire und wurde erstmals in amtlichen Annalen im Jahre 1086 erwähnt.

In der Universitätsstadt Luton leben Menschen aus 140 verschiedenen Nationen. Es ist somit eine lebendige multikulturelle Stadt, die sich die Integration der unterschiedlichen Kulturen auf die Fahnen geschrieben hat.

Luton war einmal berühmt für seine Hutindustrie. Bekannt ist die Stadt jetzt vor allem als Sitz von Vauxhall Motors und durch den Flughafen, auf dem jährlich ca. 7 Millionen Passagiere abgefertigt werden. Die Nähe zur M1, einer der wichtigsten Autobahnen des Landes, sowie eine gute Eisenbahnanbindung machen Luton zu einem wichtigen Zentrum in der Region, das attraktives Wohnen und Arbeiten in der Nähe Londons ermöglicht.

Der Partnerschaftsvertrag wurde im Jahr 1950 geschlossen. Seitens der Stadt Wolfsburg wurde im Jahr 2004 das Partnerschaftsverhältnis mit Luton auf offizieller Seite für beendet erklärt. Im Vorfeld dieser Entscheidung waren sämtliche Bemühungen der Stadt Wolfsburg die offiziellen Verbindungen wieder zu aktivieren ohne jeglichen Erfolg geblieben. Heute besteht lediglich noch zwischen den Feuerwehren beider Städte Kontakt.

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Wappen der Stadt Marignane

Die Stadt Marignane mit seinen 34.000 Einwohnern liegt ca. 25 Kilometer von Marseille entfernt im Süden Frankreichs.

Die Stadt ist bekannt durch die Hubschrauberindustrie. Die Firma Eurocopter ist der größte industrielle Arbeitgeber der Region. Der Flughafen Marseille-Provence ist nicht weit entfernt. So wird Marignane auch Stadt der Luftfahrt genannt.

Direkt am Etang de Berre, dem größten Salzwasserbinnensee Europas (15.500 ha) gelegen, werden den Freunden des Wassersports viele Möglichkeiten in Marignane geboten. Besonders Windsurfer finden hier gute Verhältnisse.

Historische Gebäude sind Zeugen einer langen Stadtgeschichte. Die Kirche St. Nicholas ist das älteste Gebäude der Stadt. Es stammt aus der Krönungszeit Karls des Großen. Im Schloss Covet mit seiner beeindruckenden Fassade, das im 12. Jahrhundert errichtet wurde, ist heute das Rathaus untergebracht.

In diesem historischen Haus wurde am 01.09.1963 im Rahmen einer Festsitzung der Partnerschaftsvertrag zwischen den Städten Marignane und Wolfsburg unterzeichnet. Austauschmaßnahmen in vielen Bereichen haben seitdem Menschen aus beiden Städten zusammengeführt. Dadurch wurden herzliche Freundschaften aufgebaut und vertieft.

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Delegation aus Marignane beim Internationalen JugendOrchesterCamp

Im Rahmen des Internationalen JugendOrchesterCamps der Musikschule Wolfsburg war Anfang August auch eine offizielle Delegation aus der französischen Partnerstadt Marignane zu Gast. Anlässlich des 50-jährigen Musikschuljubiläums probten über 50 junge Musikerinnen und Musiker aus den Partner- und Freundschaftsstädten Toyohashi/Japan, Togliatti/Russland, Bielsko-Biała/Polen, Pesaro-Urbino/Italien sowie Marignane/Frankreich in Wolfsburg eine Woche lang Arrangements bekannter Filmmusiken.

Eine offizielle Delegation der Stadt Marignane, bestehend aus Stadträtin Colin Patricia, Ratsfrau Pennica Telle und Jaques Blanchard, zuständig für die Internationalen Beziehungen der Stadt Marignane, nahm die Veranstaltung für eine Reise nach Wolfsburg zum Anlass. Höhepunkt ihres Aufenthaltes war der Besuch des Festkonzertes als Abschluss des Internationalen JugendOrchesterCamps im Scharoun-Theater am 4. August 2017.


Delegationsbesuch aus Marignane zum Internationalen Jugendorchestercamp

Bürgermeisterin Bärbel Weist (2. v. r.) empfing am Konzertabend die offizielle Delegation sowie die jungen Musikerinnen aus der französischen Partnerstadt Marignane im Scharoun-Theater Wolfsburg anlässlich des internationalen Jugendorchestercamps.

Wappen der Provinz Pesaro-UrbinoDie Provinz Pesaro-Urbino, umgeben von der Emilia-Romagna, der Toskana und von Umbrien, liegt im Norden der Region Marken. Die Provinz erstreckt sich von der Adria bis zu den Bergen der Apennins.
Mit ihren 67 Städten und Gemeinden weist Pesaro-Urbino eine Gesamtzahl von 339.000 Einwohnern auf.

In den Städten und Dörfern sind die zahlreichen Kunstschätze der Provinz zu entdecken. Sie legen Zeugnis ab über die wechselvolle Geschichte und Baukunst der vergangenen 2.000 Jahre. Hier kreuzen sich uralte Verkehrswege, deren wichtigste die Flaminia, die Straße der römischen Konsule, ist. Sie verband einst Rom mit den Voralpen Galliens und ganz Nordeuropa. An ihren Knotenpunkten blühten die Städte auf, so auch Pesaro und Urbino.

Ein Schmuckstück der Renaissance ist Urbino, der Geburtsort Raffaels. Die alte Universitätsstadt ist auch heute noch eine Stätte der Kunst und Kultur. In der Nationalgalerie im Palazzo Ducale sind viele unschätzbare Meisterwerke zu besichtigen.

In Pesaro, die Geburtsstadt von Gioacchino Rossini, wird alljährlich ein Opernfestival zu Ehren dieses berühmten Bürgers der Stadt veranstaltet. In aller Welt bekannt ist die Keramikkunst - Majoliken - aus Pesaro.

Gebirgsmassive, Steilküsten, herrliche Sandstrände und Panoramastraßen, die immer wieder atemberaubende Ausblicke auf die schöne Küstenlandschaft gewähren, sind auch touristische Attraktionen. Insgesamt 40 Kilometer Strand hat die Provinz zu bieten.

Seit 1975 ist die italienische Provinz Pesaro-Urbino mit der Stadt Wolfsburg partnerschaftlich verbunden. Die Kontakte erstrecken sich auf nahezu alle Bereiche des kommunalen Lebens. Viele freundschaftliche Verbindungen sind daraus auch im Laufe der Jahre zwischen den Bürgerinnen und Bürgern aus der italienischen Partnerprovinz und Wolfsburg entstanden.

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Anlässlich des 40. Jubiläums ihrer Städtepartnerschaft reiste eine Delegation aus der italienischen Provinz Pesaro-Urbino nach Wolfsburg.

Pesaro-Urbino © 40 Jahre Städtepartnerschaft: Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs (r.), Bürgermeister von Fano Massimo Seri (m.), Leiter der Tourismus-Abteilung in Pesaro Ignazio Pucci (hinten) und Leiter der italienischen Konsularagentur Francesco Lo Iudice (l.) feiern das Jubiläum.

Das Partnerschaftsjubiläum war zugleich Motto des diesjährigen 77. Stadtgründungstages Wolfsburgs. Bereits am Abend zuvor reisten die Gäste aus Italien an und bekamen mit einem bunten Besuchsprogramm einen umfassenden Eindruck ihrer Partnerstadt Wolfsburg. So besuchten sie bis zur Festveranstaltung am 1. Juli unter anderem die Autostadt, die neue GTI-Skulptur, den Hain der Freundschaftsbäume, die Volkswagen Arena, das Wolfsburger Schloss sowie das Kunstmuseum.

Hintergrund zur Städtepartnerschaft zwischen Pesaro-Urbino und Wolfsburg:

Am 4. Oktober 1975 wurde damals der Partnerschaftsvertrag zwischen der Stadt Wolfsburg und der Partnerprovinz Pesaro-Urbino in der italienischen Region Marchen unterzeichnet.

Neben den offiziellen Delegationsreisen fanden zahlreiche Besuche und Austausche aus den verschiedenen Bereichen wie Sport, Wirtschaft, Schule, Kirche und Vereine statt. Es besuchten sich Kirchengemeinden, Musik-, Chor- und Vereinsgruppen. Seit 1977 führen Wolfsburger Sportvereine stetig Mannschaftsfahrten und Trainingslager nach Pesaro durch.  Zu den zahlreichen Schüleraustauschen beider Städte zählt das im Jahr 2012 gemeinsam in Wolfsburg ausgerichtete EU-Projekt „Miniere“- zu Deutsch „Mienen“- mit 72 Jugendlichen und 10 offiziellen Mitgliedern als ein Höhepunkt der Zusammenarbeit im Bildungsbereich.

Wappen der Stadt HalberstadtDie 1.200 Jahre alte Bischofsstadt Halberstadt mit ihren 40.000 Einwohnern liegt am Nordrand des Harzes. Das Stadtbild ist geprägt von sakralen Bauwerken - dem gotischen Dom mit seinem weltberühmten Domschatz sowie der romanischen Liebfrauenkirche und der romanischen Martinikirche. Diese Bauwerke bestimmen die Silhouette der Stadt. 

Nach dem die Stadt im Zweiten Weltkrieg zu 80 Prozent zerstört wurde, sind diese Wunden fast vollständig verheilt. Das Stadtzentrum mit der zentralen Achse Holz- und Fischmarkt wurde wieder aufgebaut. 1990 wurde Halberstadt Modellstadt für Stadtsanierung und Stadterneuerung.

In der jüngsten Vergangenheit hat sich Halberstadt immer mehr zu einem Dienstleistungszentrum und Wirtschaftsstandort der Region Harz entwickelt, zu einer Attraktion für Reisende von nah und fern. Museen, Theater, Kunst und vielfältige Freizeiteinrichtungen machen Halberstadt zu einem lohnenden Ziel.

Die Partnerschaft zwischen Halberstadt und Wolfsburg wurde noch vor der Wende am 21.09.1989 vom Rat der Stadt Wolfsburg sowie am 24.10.1989 von der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Halberstadt besiegelt. Besonders in der Zeit des politischen Umbruchs hat sich die Partnerschaft bewährt und viele Kontakte entstehen lassen.

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Oberbürgermeister Klaus Mohrs bei der Ausstellungseröffnung Martin Luther in Wolfsburg

Ausstellungseröffnung „Martin Luther“ Januar 2014 in Wolfsburg, anlässlich des 25-jährigen Jubiläums mit der Partnerstadt Halberstadt.

Wappen der Stadt Togliatti

Togliatti liegt ca. 1.000 Kilometer südöstlich von Moskau am Ufer der Wolga in der Nähe des Samarskaya Luka Nationalparks. Am Flussufer gegenüber erstrecken sich die Shiguli-Berge, die einzige Gebirgskette an der Wolga. Dieser Teil der Wolgaregion wird wegen seiner landschaftlichen Schönheit als "Perle Russlands" bezeichnet.

Ursprünglich hieß die Stadt Stawropol, die Umbenennung in Togliatti erfolgte 1964. 1737 wurde die Stadt durch ein Dekret der Zarin Anna I. als Niederlassung für christianisierte Kalmücken gegründet. Im Jahr 1950 versank nach Abschluss der Bauarbeiten für das Wolga-Wasserkraftwerk der größte Teil der Stadt in den Wolgafluten. Die Stadt wurde am linken Wolgaufer wieder aufgebaut und hat heute 750.000 Einwohner.

Togliatti ist ein großes Industriezentrum. Am bekanntesten ist das Lada-Autowerk, das größte Autowerk Russlands. Weitere wirtschaftliche Schwerpunkte sind der Maschinenbau, Chemie- und Lebensmittelindustrie.

In der Stadt gibt es sechs Universitäten bzw. Hochschulen, mehrere Museen, eine Philharmonie, Theater der verschiedensten Richtungen und Kulturpaläste. Auch als Sportstadt hat sich Togliatti einen Namen gemacht.

Seit 1991 besteht die Städtepartnerschaft zwischen Togliatti und Wolfsburg. Austauschmaßnahmen in verschiedensten Bereichen haben seitdem Menschen aus beiden Städten zusammengeführt und herzliche Freundschaften aufbauen und vertiefen lassen.

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Wettbewerb Lebendigste Städtepartnerschaft

Urkunde zur Teilnahme am Wettbewerb Lebendigste Städtepartnerschaft 2017Die Stiftung „Lebendige Stadt“ aus Hamburg hat alle Städte und Kommunen aufgerufen, sich auf den Stiftungspreis 2017 „Lebendigste Städtepartnerschaft“ zu bewerben. Gesucht wurden europäische Partnerstädte, deren Beziehung von einer hohen Aktivität und Projektvielfalt geprägt ist. Die Stadt Wolfsburg hat sich gemeinsam mit ihrer russischen Partnerstadt Togliatti beworben. Beide führen seit nun mehr als 25 Jahren eine intensive Städtebeziehung. Die nebenstehende Urkunde bescheinigt die Teilnahme und Bewerbung am Stiftungspreis 2017 „Lebendigste Städtepartnerschaft“.


Jugendforum in Krasnodar

Im Rahmen der Städtepartnerschaftskonferenz fand im südrussischen Krasnodar vom 26.-30. Juni 2017 ein Jugendprogramm statt. 
Das Programm ist eine vom Auswärtigen Amt geförderte Initiative der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch und wird vom Deutsch Russischen Forum organisiert. Die Teilnahme richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren aus den deutschen und russischen Städten, die sich für die Städtepartnerschaftliche Beziehung einsetzen.
Auf Wolfsburger Seite sowie auf Seite Togliattis haben 2 Studenten teilgenommen.

Studentin Nina Borkowski: „Mein persönliches Statement zum Jugendforum der Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz ist folgendes: Das Jugendforum der Städtepartnerkonferenz in Krasnodar hat mir sehr, sehr gut gefallen! Das hat den Grund, dass zum einen die ganze fünftägige Veranstaltung ausgezeichnet organisiert war. Zum anderen, und das war für mich das entscheidende, lag der Fokus der Veranstaltung auf dem Austausch. Wir haben Projektideen entwickelt, die zum kulturellen Jugendaustausch zwischen deutschen und russischen Städten beitragen. Und mir ist sehr positiv in Erinnerung geblieben, dass alle Teilnehmer begeistert von der anderen Kultur waren. Vorurteile spielten hier keine Rolle und da ich selbst eine starke Verbindung zur russischen Kultur, zu Land und Leuten habe, ging mir dabei das Herz auf! Ich freue mich, dass ich diese Woche mit so vielen interessierten und inspirierenden Menschen verbringen durfte. Außerdem denke ich, dass auch junge Menschen ohne vorherige Verbindung zu Russland viel von einer solchen Veranstaltung mitnehmen können und sicherlich einiges an Spaß haben werden. Und wer interessiert ist, dem rate ich, sich für die nächste Städtepartnerkonferenz in Düren in zwei Jahren zu bewerben. Man wird es sicher nicht bereuen."



Oberbürgermeister Klaus Mohrs mit Delegation in Togliatti 

Reise fand aus Anlass des 25-jährigen Partnerschaftsjubiläums statt

Oberbürgermeister Klaus Mohrs und die Delegation unter anderem mit dem Ratsvorsitzenden Ralf Krüger und Ratsfrau Ludmilla Neuwirth (erste Reihe, 1. und 2. von links) sowie der Präsidentin des IFK, Elisabeth Pötsch (2. Reihe Mitte), zusammen mit dem Direktor des orthodoxen Gymnasiums, Erzpriester Dimitrij Leskina, und dessen Ehefrau (1. Reihe, 4. und 5. von links)Oberbürgermeister Klaus Mohrs hat kürzlich zusammen mit einer Delegation die russische Partnerstadt Togliatti besucht. Anlass war das 25-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft. Der Oberbürgermeister erwiderte damit einen Besuch einer 

Delegation aus Togliatti im Mai. Zeitgleich mit der offiziellen Delegation der Stadt war eine Bürgergruppe aus Wolfsburg in Togliatti. Organisiert wurde diese Bürgerreise vom Internationalen Freundeskreis (IFK) und vom Touristikzentrum in Togliatti.

Der offizielle Festakt zum Partnerschaftsjubiläum fand am 4. Juni in Togliatti statt. Daran nahm nicht nur die Delegation mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs teil, sondern auch die Bürgergruppe aus Wolfsburg. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt unter anderem vom Ensemble „Tremozioni“ der Musikschule Wolfsburg.

Außerdem besuchte die Delegation das orthodoxe Gymnasium in Togliatti und wurde vom Direktor und Erzpriester Dimitrij Leskina und seiner Frau empfangen. Oberbürgermeister Klaus Mohrs konnte vor Ort zudem ein Kindercamp besichtigen. Im August werden Schülerinnen des Phoenix-Gymnasiums zu einem ähnlichen internationale Kindercamp nach Togliatti reisen.

Wappen der Stadt Bielsko-Biala

Die Stadt Bielsko-Biala, im südlichen Teil der Woiwodschaft Schlesien gelegen, ist mit ihren 180.000 Einwohnern eine bedeutende Handels- und Tourismusstadt. Bielsko-Biala wurde im Jahre 1951 gegründet, ist also eine der wenigen Städte in Europa, die noch jünger ist als Wolfsburg.

Doch entstanden ist die Stadt aus dem Zusammenschluss des auf der schlesischen Seite des Flusses liegenden Bielsko, erstmals 1312 schriftlich erwähnt, und dem auf dem ostpolnischen Ufer liegenden Biala, einer 1564 erwähnten Webersiedlung. Die stets einflussreiche Stadt, architektonisch in Teilen dem nicht weit entfernten Wien nachempfunden, ist umgeben von den Gipfeln der Beskiden.

Die Stadt ist ein ausgezeichneter Erholungsort und Ausgangspunkt für Bergwanderungen, die durch herrliche Naturschutzgebiete führen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfasste die industrielle Revolution die noch getrennten Städte mit ihrer handwerklich und vor allem durch Tuchmacherei geprägten Geschichte. Heute ist die Stadt ein bedeutendes Industrie- und Wirtschaftszentrum in Polen. Die Stadt ist auch ein kultureller und akademischer Mittelpunkt des Beskidenvorlandes. Museen, Galerien, Theater, Hochschulen sind Einrichtungen, die dieses dokumentieren.

Konzerte der verschiedensten Musikrichtungen werden vom Kulturzentrum organisiert. Die Stadt Bielsko-Biala mit ihrer 700jährigen Geschichte bietet somit viele Attraktivitäten: die Schönheit der Natur, Reichtum der Vergangenheit und das Moderne eines Industrie-, Kultur- und Fremdenverkehrszentrums. Seit 1998 besteht die Städtepartnerschaft zwischen Bielsko-Biala und Wolfsburg. Im Jahr 1996 wurde bereits ein Freundschaftsabkommen zwischen beiden Städten geschlossen. Im Laufe der Jahre sind in vielen Bereichen feste Kontakte zwischen Bürgern, Vereinen, Institutionen etc. beider Städte entstanden.

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Wolfsburger Delegation besuchte Bielsko-Biała

Anlass war das 12. Partnerschaftsfestival in der polnischen Stadt

„Play it again, Sam!“ beim Partnerschaftsfestival in Bielsko-Biała: Klaus Jank, René Tuschinski, Philipp Kröller und Udo Eisenbarth (v. l. n. r.)Auf Einladung des Stadtpräsidenten von Bielsko-Biała hat Bürgermeisterin Bärbel Weist mit einer kleinen Delegation aus Vertretern von Politik und Verwaltung kürzlich die polnische Partnerstadt besucht. Anlass für die viertägige Reise war das 12. Partnerschaftsfestival von Bielsko-Biała. Musikalisch wurde Wolfsburg in diesem Jahr durch die Rockband „Play it again, Sam!“ repräsentiert. Die Band tritt seit 1997 zusammen auf und begeisterte auf dem Marktplatz in Bielsko-Biała an zwei Tagen mit ihren Rock-Coversongs.

Mit dem Besuch wurde gleichzeitig ein historisches Ereignis gewürdigt: Die Unterzeichnung des „Deutsch-polnischen Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“ vor 25 Jahren am 17. Juni 1991. Der sogenannte Nachbarschaftsvertrag bildet die Grundlage für den intensiven politischen und gesellschaftlichen Dialog zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Polen. Die Städtepartnerschaft zwischen Wolfsburg und Bielsko-Biała besteht seit 1998.

Die Delegation wurde von Stadtpräsident Jacek Krywult offiziell empfangen und genoss ein umfangreiches Besuchsprogramm. Neben dem Besuch der Konzerte konnte die Delegation unter anderem ein altes Fabrikmuseum zur Geschichte der Textilindustrie in Bielsko-Biała besichtigen, die Ausstellungseröffnung „Maramures – Menschen und Plätze“ mit Fotografien aus Baia Mare (Rumänien) miterleben und den Freizeitwert der Partnerstadt bei einer Wanderung auf den Berg Dębowiec kennenlernen.

Neben der Stadt Wolfsburg beteiligten sich Bielsko-Białas Partnerstädte und Freunde Frydek-Mistek (Tschechische Republik), Zilina (Slowakei), Baia Mare (Rumänien), Kragujevac (Serbien), Szolnok (Ungarn), Ustka (Polen), Wien (Österreich), Bierdiańsk (Ukraine) und Nyiregyhaza (Ungarn) mit Konzerten.

Wappen der Stadt Jiading

Jiading ist einer von 18 Stadtbezirken der Weltmetropole Shanghai im Osten Chinas. Der Bezirk befindet sich im Yangtse-Delta im Nordwesten Shanghais auf einer Fläche von ca. 464 km². Die Einwohnerzahl beträgt rund 1.500.000.

Im Stadtteil Anting hat die Shanghai Volkswagen Automotive Company seit 1985 ihren Sitz. Seit 1992 gibt es in Jiading eine Industriesonderzone, die auch der Entwicklung des neuen Shanghaier Stadtteils Pudong zuarbeitet.

Neben einem der wenigen erhaltenen Konfuziustempel, welcher heute als Stadtbezirksmuseum dient, befindet sich der Shanghai International Circuit, die einzige chinesische Formel 1-Rennstrecke, in Jiading.

Bei einem Besuch einer Wolfsburger Delegation in Jiading im November 2004 reifte die Idee der Unterzeichnung eines Freundschaftsabkommens. Am 22. Oktober 2007 wurde die Städtefreundschaft in Wolfsburg vertraglich besiegelt.

Aus Anlass der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages begrüßte Oberbürgermeister Klaus Mohrs eine Delegation aus Jiading im Rathaus. Bei einem Empfang im Ratssitzungssaal wurde der Vertrag unterzeichnet: Für die Stadt Wolfsburg unterschrieb Oberbürgermeister Klaus Mohrs, für Jiading Liu Haitao, Vorsitzender des Parteikomitees des Bezirks Jiading/Shanghai.

„Wolfsburg und Jiading verbindet bereits seit Jahren eine Städtefreundschaft. Mit der Partnerschaft knüpfen wir die Beziehungen zwischen beiden Städten noch enger. Ich hoffe, dass die Städtepartnerschaft auch den Austausch zwischen den Bürgerinnen und Bürgern fördert und zu einem besseren Verständnis der Kulturen beträgt“, erklärte Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

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Jiading International Youth Friendship Camp

Schüler halten Papier mit chinesischen Schriftzeichen

Vom 30. Jul bis 7. August 2017 fand zum bereits dritten Mal im chinesischen Partnerbezirk Jiading (Shanghai) das „Jiading International Youth Friendship Camp“ statt, an dem auch wieder eine Gruppe der Neuen Schule Wolfsburg teilnahm. Die Neuntklässler Rafael Heise und Luisa d'Orey reisten in Begleitung ihrer Lehrerin Angelica Benavides in das ca. 8.500 Kilometer entfernte Jiading, um dort zusammen mit Jugendlichen aus anderen Partnerstädten des Bezirks mehr über die chinesische Kultur zu lernen und gegenseitiges Verständnis und Toleranz in der Welt zu fördern.

„Das Jiading International Youth Friendship Camp war eine unglaubliche Erfahrung; nicht nur haben wir viel von der historischen und auch modernen Kultur Chinas gesehen, wir haben auch viele neue Freundschaften geknüpft“ resümierte Rafael Heise. „Mir hat es sehr gefallen, Schülerinnen und Schüler aus so vielen verschiedenen Ländern und aus China kennenzulernen. Ich werde das Camp in guter Erinnerung behalten und hoffe, den Kontakt zu den anderen Teilnehmenden aufrecht erhalten zu können“ erklärte Luisa d'Orey. 


Eine modernere Form der Städtepartnerschaft ist die Städtefreundschaft, die sich durch zeitliche Bindung und inhaltliche Verfestigung zur nächsten Stufe, der Partnerschaft, entwickeln kann.


Wappen der Stadt SarajevoFreundschaftliche Beziehungen verbinden Wolfsburg seit 1985 mit Sarajevo.  

Sarajevo ist die Hauptstadt der Republik Bosnien-Herzegowina und liegt am Ufer des Flusses Miljacka. Der Name Sarajevo wird erstmals im Jahr 1507 erwähnt. Viele verbinden mit dem Namen Sarajevo das 1914 verübte Attentat auf den österreichischen Thronfolger, Auslöser des Ersten Weltkrieges.

1984, als Gastgeber der XIV. Olympischen Winterspiele, symbolisierte Sarajevo Frieden und Völkerverständigung. Heute, nach Jahren des Krieges, findet die Stadt allmählich wieder zurück zur Normalität.

Die Stadt ist dabei, wieder an ihre lange Tradition als ein Zentrum von Politik, Wirtschaft, Kultur und Tourismus anzuknüpfen. Wichtige Industriezweige sind die Tabak, Metall-, Automobil-, Nahrungsmittel-, Textil- und Elektroindustrie. Im August 1998 nahm Volkswagen Sarajevo seinen Betrieb wieder auf.

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Oberbürgermeister empfängt Schülergruppe

Schülergruppe aus Sarajevo mit Frau Weist vor der Wappenwand

Am 15. November 2016 empfing Oberbürgermeister Klaus Mohrs eine Schülergruppe aus Sarajevo. Wolfsburg und Sarajevo verbindet eine jahrelange Städtefreundschaft.

Wappen der Stadt ChangchunChangchun ist die Hauptstadt der nordostchinesischen Provinz Jilin. Sie hat eine Fläche von 20.600 km² und mehr als 3 Millionen Einwohner im Stadtkern. Der Name Changchun bedeutet übersetzt „ewiger Frühling“.

Changchun gilt als wichtiger Verkehrsknotenpunkt sowie als eine der bedeutendsten Industriestandorte im Norden Chinas. Neben Stahlwerken und metallverarbeitenden Betrieben ist Changchun seit 1991 Standort des gemeinsamen Automobilwerkes von Volkswagen und dem chinesischen First Automobile Works (FAW). 

2004 wurde die zweite Fabrik von VW-FAW in Changchun eröffnet. Eine weitere Automobil-Produktionsstätte sowie eine Autostadt nach Wolfsburger Vorbild sind in Planung. Nach dem Willen der Stadtregierung soll Changchun zu einem Detroit des Ostens werden.

Ein weiterer Wirtschaftsfaktor ist die Landwirtschaft - die Gegend um Changchun umfasst 1,1 Millionen Hektar kultiviertes Land. Seit 1992 finden in der Stadt die Changchun-Filmfestspiele statt. 2007 wurden die Asien-Winterspiele in Changchun abgehalten.

Gegenseitige Besuche im Laufe von Jahren haben eine freundschaftliche Beziehung zwischen Wolfsburg und Changchun entstehen lassen. Im November 2004 schlossen beide Städte ein Übereinkommen zur freundschaftlichen Zusammenarbeit. Im Rahmen eines Festaktes am 12. Juni 2006 in Wolfsburg wurde der Vertrag zur Gründung einer Städtefreundschaft unterzeichnet.


Oberbürgermeister Klaus Mohrs in Changchun vor einem Bus

Im Jahr 2016 feierten Wolfsburg und Changchun das 10-jährige Bestehen der Städtefreundschaft. Neben diversen Besuchen, Fachaustauschen und anderen Projekten wurde während des offiziellen Besuches von Oberbürgermeister Mohrs in Changchun die Buslinie „Wolfsburg“ eingeweiht. Der Bus ist innen mit vielen verschiedenen Motiven aus Wolfsburg bedruckt und soll so den Bürgerinnen und Bürgern die Freundschaftsstadt auch im Alltag näher bringen. 


Logo PueblaHeroica Puebla de Zaragoza liegt in Zentralmexiko und ist Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates Puebla.

Der Beiname bezieht sich auf General Ignacio Zaragoza, unter dessen Führung im Jahre 1862 der Sieg über die französischen Interventionstruppen errungen wurde.
In der Kolonialzeit führte die Stadt den Namen Puebla de los Ángeles („Volk der Engel“), unter dem sie noch heute bekannt ist.

In Puebla treffen moderne Industrie und die z.T. vier Jahrhunderte alten Gebäude der Kolonialzeit aufeinander. 1987 wurde die Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Der größte Arbeitgeber der Stadt ist die Volkswagen AG, die 1964 in Puebla ein neues Werk gründete. Hier wurde bis 2003 der legendäre VW-Käfer („Vocho“) gebaut. Dessen Nachfolger, der New Beetle, lief bis August 2010 für den gesamten Volkswagen-Konzern ausschließlich in Puebla vom Band.

Im Februar 2006 schlossen Wolfsburg und Puebla eine Absichtserklärung zur freundschaftlichen Zusammenarbeit. Auf kultureller Ebene werden die Kontakte insbesondere durch die Mexikanisch-Deutsche Gesellschaft Wolfsburg sowie den Mexikanisch-Hispano-Deutschen Kulturkreis Wolfsburg gefördert.
Im Rahmen des Besuchs von Oberbürgermeisterin Blanca Alcalá Ruiz am 6. April 2010 wurde die Freundschaftsvereinbarung zwischen Wolfsburg und Puebla unterzeichnet.

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Einweihung des Wappens von Puebla

Einweihung Wappen Puebla an Wappenwand im RathausAm Mittwoch, den 11. Januar 2016, wurde das Wappen von Puebla an der Wappenwand in der Bürgerhalle des Rathauses feier eingeweiht.

Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Puebla und Wolfsburg bestehen seit April 2010. Die erfolgreichen Austausche zwischen der Neuen Schule in Wolfsburg und der Humboldt Schule in Puebla gehören zu den wichtigsten partnerschaftlichen Maßnahmen mit der mexikanischen Freundschaftsstadt. Im November 2016 wurde das Wappen der Freundschafsstadt Puebla an die Wappenwand im Wolfsburger Rathaus angebracht. Aus diesem Anlass fand eine ehrenvolle Einweihung statt. Neben Bürgermeisterin Bärbel Weist nahmen weitere Persönlichkeiten aus Wolfsburg teil, die wesentliche freundschaftliche Beziehungen zu der Stadt Puebla pflegen.


Besuch einer Kulturdelegation aus Puebla

Kulturdelegation aus Puebla

Am Mittwoch, dem 8. Juli 2015, wurde eine Kulturdelegation aus Puebla und der Mexikanischen Botschaft in Berlin im Rathaus von Wolfsburg begrüßt. 

In Vertretung von Herrn Oberbürgermeister Klaus Mohrs begrüßte der Leiter des Referates Repräsentation, Internationale Beziehungen Herr Manfred Hüller die Gruppe bestehend aus 6 Delegationsmitgliedern aus Puebla, die von Xavier Gurza-Barroso, Kulturattaché der Botschaft von Mexiko in Berlin begleitet wurde.

Thematisiert wurde das deutsch-mexikanische Jahr 2016 sowie das 10 jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Wolfsburg und Puebla.

Wappen der Stadt WolfsburgDalian ist eine Stadt in der nordostchinesischen Provinz Liaoning. Das Stadtgebiet umfasst rund 13.000 km², in dem etwa 6 Millionen Menschen leben.

Als Hafenstadt betreibt Dalian Handel mit über 160 Ländern und Regionen sowie mehr als 300 Häfen und ist heute auf dem Weg zum größten multifunktionalen Hafen Nordchinas. Seit März 2007 ist Dalian zudem Produktionsstandort der Volkswagen AG.

Die Stadt wurde im Februar 2007 von der UN-Tourismusorganisation zur „Best Tourist City of China“ gekrönt und erhielt überdies einen Preis für außerordentlich umweltfreundliche Bedingungen.

Im Mai 2004 war erstmals eine Delegation aus Dalian zu Gast in Wolfsburg.
Bei dem Besuch von Dalians Oberbürgermeister LI Wancai in Wolfsburg im März 2010 schlossen beide Städte eine Absichtserklärung über die künftige freundschaftliche Zusammenarbeit. 

Im Rahmen der China-Reise einer offiziellen Delegation der Stadt Wolfsburg wurde am 13. Juli 2010 der Freundschaftsvertrag in Dalian unterzeichnet.

Wappen der Stadt Jendouba

Jendouba ist eine Stadt im Nordwesten Tunesiens und zugleich Hauptstadt des gleichnamigen Gouvernorats. Das Stadtgebiet hat rund 45.000 Einwohner und befindet sich im Tal Medjerda in einer der fruchtbarsten Regionen des Landes.

Viele Tunesier sind seit 1970 aus dieser Region nach Wolfsburg gekommen, um hier zu arbeiten. Mit den Jahren wurden sie zur zweitgrößten ausländischen Bevölkerungsgruppe in Wolfsburg, die inzwischen in der zweiten und dritten Generation zum festen Bestandteil der Bürgerschaft geworden sind.

Zwischen Wolfsburg und Jendouba besteht seit vielen Jahren eine enge freundschaftliche Beziehung. Der ehemalige Bürgermeister Ridha Saidi war bereits mehrfach mit Delegationen zu Gast in Wolfsburg. Auf dessen Einladung erfolgte 2008 der Gegenbesuch einer Wolfsburger Delegation in Jendouba.

Auch die Wolfsburger Lebenshilfe sowie eine hiesige Jugendfußballmannschaft pflegen langjährige Kontakte zu Jendouba. Im September 2009 war die Frauenbeauftragte der Stadt Jendouba im Rahmen der interkulturellen Tage zu Gast im Ausländerreferat sowie im Frauenbüro der Stadt Wolfsburg.

Im Rahmen des Antrittsbesuchs von Jendoubas Bürgermeister Larbi Hannachi in Wolfsburg wurde am 30. September 2010 eine Vereinbarung über die freundschaftliche Zusammenarbeit beider Städte unterzeichnet.


Wolfsburger Fachexperten für Entwicklungsprojekt zu Gast in Jendouba

Empfang durch den Gouverneur von Jendouba, Herrn Akram Sebri, zum Stadtfest in Jendouba

Vom 25. bis 29. Oktober besuchten Mitarbeiter der Stadt Wolfsburg im Rahmen des Programms „Kommunaler Wissenstransfer Maghreb-Deutschland“ die tunesische Stadt Jendouba. Die Fachexperten aus den Geschäftsbereichen Grün und Jugend sowie aus dem Referat Repräsentation und Internationale Beziehungen nahmen an der technischen Reise zur Planung und Konstruktion eines Stadtteilparks in Jendouba unter Beteiligung der Anwohner teil. 

Die Projektidee zum Bau eines Stadtteilparks unter Bürgerbeteiligung wurde auf Eigeninitiative Jendoubas aufgrund mangelnder Jugendtreffpunkte und im Rahmen der kommunalen Reformprozesse angestoßen. Der Fachaustausch vor Ort wurde durch die Projektkoordinatoren von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in Tunesien und Deutschland (GIZ) begleitet. 

Vor Ort besichtigte die Wolfsburger Delegation den Platz im Stadtviertel „Ennour“, überarbeitete in mehreren Sitzungen und unter Anwesenheit einer Architektin mit den tunesischen Kollegen die Baupläne und tauschte sich mit Vertretern von Bürgerinitiativen und Vereinen zu den Vorhaben aus. Gemeinsam wurde ein Konzept entwickelt, das alle Zielgruppen im Stadtviertel berücksichtigt. Neben einer Ballspielfläche, einem Skate- sowie kleinen Fitnessbereich werden Spielplatz- und Aufenthaltselemente integriert. Die Bauarbeiten am Platz sollen im Frühjahr 2018 beginnen. Den Höhepunkt des Besuches bildete ein Graffiti-Workshop, den die Stadt Jendouba für die Anwohner organisierte. Kinder, Jugendliche und Erwachsene beteiligten sich an der kreativen Aktion an einem Trafohaus auf der Anlage. 

Im Rathaus der Stadt Jendouba hieß Interims-Bürgermeister Ghodhbeni die Wolfsburger Delegation herzlich willkommen. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 130. Jahrestag der Kommune Jendouba begrüßte auch Gouverneur Sebri die Gäste und unterstrich in seiner Rede die Bedeutung der Zusammenarbeit beider Kommunen mit Hilfe der Entwicklungspartnerschaft. 

Des Weiteren konnten kommunale Einrichtungen, wie das im Vorjahr geschaffene Bürgerbüro, der städtische Bauhof, das Sportstadion sowie das am Stadtrand gelegene Industriegebiet ‘Ertiah’ besichtigt werden. Kulturell wurde das Programm mit einem Besuch der antiken römischen Ausgrabungsstätte „Bella Regia“ abgerundet. 

Nachdem im Frühjahr 2017 zwei Mitarbeitende aus der Stadtverwaltung Jendouba einen Einblick in die Wolfsburger Verwaltungsstrukturen erhielten und sich mit den am Projekt beteiligten Abteilungen Grün und Flächenplanung, Integration, Internationale Beziehungen, Bürger- und Jugendbeteiligung austauschten, stellte die aktuelle Reise nach Tunesien den Gegenbesuch dar. 

Bis zum Sommer 2018 kooperiert die Stadt Wolfsburg im Rahmen des Programms „Kommunaler Wissenstransfer Maghreb-Deutschland“ mit Jendouba. Das Programm wird im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) von Engagement Global mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) und der GIZ durchgeführt. Mit dem Ziel, den kommunalen Wissens- und Erfahrungsaustausch zu fördern, werden ca. 30 Kleinprojekte in Form von Entwicklungspartnerschaften in Tunesien, Marokko und Algerien im Bereich der Kommunalentwicklung unterstützt. 

Bürgernahe integrative Ansätze werden dabei verfolgt, um die Lebenssituation der Menschen vor Ort zu steigern und Anreize für junge Menschen zu schaffen, ihre Zukunft im eigenen Land verantwortungsbewusst mitzugestalten. Zugleich profitieren die deutschen Mitwirkenden von den Maßnahmen: Durch die internationale Zusammenarbeit zu Fachthemen, die Wahrnehmung landesspezifischer Qualifizierungsangebote und vor allem beidseitige Entsendungen wird das interkulturelle Verständnis geschult. Die Eindrücke und Erfahrungen kommen lokalen Prozessen und Integrationsmaßnahmen zugute. 

Ende November 2017 findet das „Netzwerktreffen für deutsche Kommunalakteure mit Partnerschaften in die Region Nordafrika“ der SKEW statt. Während der zweitägigen Veranstaltung fungiert die Stadt Wolfsburg als Kooperationspartner und Ausrichtungsort, um mit kommunalen Vertretern aus ganz Deutschland zu Herausforderungen und Chancen in der Projekt- und Partnerschaftsarbeit in Austausch zu treten.

Wappen der Stadt ChattanoogaChattanooga ist die viertgrößte Stadt des US-Bundesstaates Tennessee. Sie hat rund 167.000 Einwohner und liegt am Ufer des Tennessee Rivers nahe der Grenze zum Bundesstaat Georgia.

Im Jahr 1816 wurde die Stadt von Häuptling John Ross unter dem Namen Ross’s Landing als Zentrum des Handels mit den Cherokee-Indianern gegründet. Der heutige Name Chattanooga, den die Stadt seit 1838 trägt, ist wahrscheinlich auf den Namen eines Felsvorsprungs am nahegelegenen Lookout Mountain zurück zu führen.

Die ersten Kontakte zwischen Wolfsburg und Chattanooga waren vorrangig auf wirtschaftlicher Ebene zustande gekommen, nachdem die Volkswagen AG 2008 verkündete, ein neues Werk in Chattanooga zu bauen. Es folgten mehrere Besuche offizieller Delegationen in Wolfsburg.

Auf Einladung des Bürgermeisters Ron Littlefield war im September 2011 eine offizielle Wolfsburger Delegation zu Gast in Chattanooga. Dort wurde am 26. September 2011 der Freundschaftsvertrag zwischen Wolfsburg und Chattanooga unterzeichnet.

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Frau Nakano mit Mitgliedern des IFKsIm Sommer 2016 hospitierte Frau Asami Nakano, Studentin der University of Tennesee in Chattanooga, bei der Stadt Wolfsburg und an der Hoffmann-von-Fallersleben Realschule. Frau Nakano war im Bereich Repräsentation, Internationale Beziehungen eingesetzt, wo Sie einen Überlick über die verschiedenen Tätigkeitsfelder erhielt und als gebürtige Japanerin auch sprachlich unterstützen konnte. In der Hoffmann-von-Fallersleben Realschule gewann Sie einen Einblick in den deutschen Schulalltag.

Die Stadt Wolfsburg und die Stadt Chattanooga ermöglichen seit Jahren den gegenseitigen Austausch von Hospitanten und Auszubildenden, um interkulturelles Verständnis zu fördern und die Beziehung zwischen den Städten zu stärken.

Wappen der Stadt ToyohashiToyohashi befindet sich im geographischen Zentrum von Japan am südöstlichen Rand der Aichi-Präfektur umschlossen vom Meer und Gebirge. Im Norden der Stadt liegt der Ishimaki-Berg und im Süden der Pazifische Ozean mit seinen schönen Stränden. Die Einwohnerzahl beträgt 370.000.

Die Stadt liegt in der Mitte einer Wirtschaftszone, die sich von Tokio bis Osaka erstreckt. Beide Städte sind jeweils nur 250 Kilometer entfernt.

Toyohashi selbst ist ein Industrie-, Handels- und Landwirtschaftszentrum. Hier haben neben einheimischen Unternehmen wie z.B. Toyota auch namhafte ausländische Firmen wie Volkswagen, Daimler Chrysler, LandRover und Bayer ihren Sitz.

 Die Volkswagen Group Japan hat ihr Hauptquartier und Importzentrum für ganz Japan in Toyohashi.

Der Mikawa-Hafen ist der größte Hafen Japans für den Export und Import von Autos.

Seit 1998 bestehen zwischen der japanischen Stadt Toyohashi und Wolfsburg Kontakte. 2002 wurde anlässlich eines Besuches einer offiziellen Wolfsburger Delegation in Toyohashi ein Memorandum über die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Städten unterzeichnet.

Im Rahmen des Besuchs von Oberbürgermeister Koichi Sahara mit einer Delegation aus Toyohashi wurde am 30. Juni 2011 in Wolfsburg eine Absichtserklärung über die Begründung freundschaftlicher Beziehungen unterzeichnet.

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Verwaltungsmitarbeiterin in japanischer Freundschaftsstadt Toyohashi zu Gast

Christina List wird von Oberbürgermeister Sahara im Rathaus von Toyohashi begrüßt

Die Stadt Wolfsburg erfreut sich einer Vielzahl von internationalen Kontakten weltweit und unterhält mit 15 Städten sogar partner- oder freundschaftlichen Beziehungen. Eine der jüngsten aber auch aktivsten Städtefreundschaften pflegt Wolfsburg seit dem Jahr 2011 mit der Stadt Toyohashi in Japan. Die Zusammenarbeit erstreckt sich neben offiziellen Besuchen vor allem auf Austausche in den Bereichen Jugend, Bildung, Kultur und Sport. 

So initiierten beide Städte erstmals einen Austausch von Verwaltungsmitarbeitern, um einen gegenseitigen Einblick in den Aufbau und die Arbeitsweise der verschiedenen Bereiche der Stadtverwaltung zu erhalten. Bis Mitte Dezember ist nun Christina List, Mitarbeiterin im Referat Repräsentation und Internationale Beziehungen der Stadt Wolfsburg, in der Stadtverwaltung von Toyohashi zu Gast und wird hier neben der Hospitation auch an der Planung des örtlichen Weihnachtsmarkts mitzuwirken. 

Am ersten Arbeitstag wurde die Wolfsburgerin herzlich von Oberbürgermeister Koichi Sahara begrüßt und von den japanischen Kolleginnen und Kollegen im Rathaus von Toyohashi in Empfang genommen. Bereits in den ersten Tagen fielen der Stadtinspektorin gewisse Unterschiede zum deutschen Arbeitsalltag auf: morgendliche Frühsportansagen aus den Lautsprechern, plötzlicher Alarm für eine simulierte Erdbebensituation oder gedimmtes Licht für einen nachhaltigen Energieverbrauch. „Anhand dieser kleinen Unterschiede im alltäglichen Leben erfahre ich viel über Kultur und Lebensweise der Menschen“, fasst Christina List ihre ersten Eindrücke im fernen Japan zusammen.

Mit 370.000 Einwohnern liegt Toyohashi im geographischen Zentrum von Japan, umschlossen von Meer und Gebirge. Die Stadt ist ein Industrie-, Handels- und Landwirtschaftszentrum. Hier, nahe am größten Hafen des Landes für den Export und Import von Autos, hat auch die Volkswagen Group Japan ihr Hauptquartier und Importzentrum für ganz Japan. 

Seit 1998 bestehen zwischen Toyohashi und Wolfsburg Kontakte. Während eines Besuchs von Oberbürgermeister Koichi Sahara mit einer Delegation kam es am 30. Juni 2011 in Wolfsburg zur Unterzeichnung einer Absichtserklärung über die Begründung freundschaftlicher Beziehungen.

Im Rahmen der Städtefreundschaft war im Oktober bereits der japanische Meisterkoch Takeshi Ito aus Toyohashi für vier Wochen im Restaurant Chardonnay in der Autostadt zu Gast. Hier konnten Wolfsburger Bürgerinnen und Bürger die japanische Küche anhand eines Crossover-Menüs bestehend aus deutschen und japanischen Komponenten kennenlernen. Für das kommende Jahr planen beide Städte den kulinarischen, bzw. administrativen Gegenbesuch.

Wappen der Stadt PopoliPopoli liegt in der italienischen Provinz Pescara in der Region Abruzzen. Die Stadt hat rund 5.500 Einwohner.

Im Rahmen der Anwerbung von Gastarbeitern aus Italien ab den 60er Jahren haben auch zahlreiche Männer und Frauen aus dem Gebiet der Abruzzen maßgeblich am Aufbau der Stadt Wolfsburg und des Volkswagen-Werkes mitgewirkt.

Im Jahr 2009 wurden die Abruzzen von einem sehr schweren Erdbeben heimgesucht. Dabei wurde auch ein großer Teil der Stadt Popoli zerstört. Für den Wiederaufbau einer Mittelschule in Popoli hat die Stadt Wolfsburg eine finanzielle Hilfe von 100.000 € zur Verfügung gestellt.

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Oberbürgermeister Klaus Mohrs und weitere Vertreter bei der Delegationsreise in die Freundschaftsstadt PopoliDelegationsreise in die Freundschaftsstadt Popoli im Februar 2016 – Einweihung der Schule, die durch das Erdbeben 2009 stark beschädigt wurde. 

Zu Ehren der Spendengabe für den Wiederaufbau der Schule wurde ein Klassenraum mit dem Namen „Wolfsburg“ benannt.


Nanhai ist einer von fünf Regierungsbezirken der südchinesischen Stadt Foshan in der Provinz Guangdong. Der Bezirk befindet sich im Perlfluss-Delta und in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Metropolen Hongkong und Macao. Der Bezirk untergliedert sich in sieben Gemeinden mit einer Gesamtfläche von 1073,8 Quadratkilometern und 2,6 Millionen Einwohnern.

Nanhai gilt schon seit der Stadtgründung im Jahr 1271 als ein wichtiger Handelsstandort. Die infrastrukturelle Anbindung wird durch mehrere Autobahnen, Häfen und den Guangzhou Baiyun International Airport, der von vielen internationalen Fluglinien von Europa aus angeflogen wird, gesichert. 
Im Jahr 2013 eröffnete das Joint Venture FAW-Volkswagen sein Werk im Bezirk Nanhai in dem Fahrzeuge der Marken Audi und Volkswagen produziert werden.

Im August 2014 besuchte die erste Delegation aus Nanhai unter Leitung des Bürgermeisters Zheng Canru die Stadt Wolfsburg. Im März 2015 unterzeichnete Oberbürgermeister Klaus Mohrs im Rahmen einer Chinareise eine Absichtserklärung über freundschaftliche Zusammenarbeit mit Nanhai. Es folgte die Unterzeichnung eines Memorandums im April 2016. Im August 2016 reisten eine Delegation aus Nanhai nach Wolfsburg, um den offiziellen Freundschaftsvertrag zu unterzeichnen. Die Stadt Wolfsburg erhielt als Geschenk ein traditionelles Drachenboot, welches im Rahmen des Ritz-Carlton-Cups übergeben wurde.

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Wolfsburg und der chinesische Bezirk Nanhai begehen offizielle Städtefreundschaft

Oberbürgermeister Klaus Mohrs auf einem DrachenbootFoto: Lars LandmannNach mehreren Jahren der gegenseitigen Kontakte und Besuche unterzeichneten Oberbürgermeister Klaus Mohrs und die stellvertretende Bürgermeisterin des Bezirks Nanhai Xian Fulan am 27. August 2016 den offiziellen Freundschaftsvertrag zwischen Wolfsburg und Nanhai.

Nanhai ist einer von fünf Regierungsbezirken der südchinesischen Stadt Foshan in der Provinz Guangdong. Im Jahr 2013 eröffnete das Joint Venture FAW-Volkswagen sein Werk im Bezirk Nanhai in dem Fahrzeuge der Marken Audi und Volkswagen produziert werden.

Nanhai ist die vierte Städtefreundschaft bzw. – partnerschaft der Stadt Wolfsburg in China.




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4 Kommentare

TOMmentator 28.10.2017 17:46:24
Gab es eine Begründung, die Freundschaft mit Luton zu beenden?
Stadt Wolfsburg 01.11.2017 11:18:24

Hallo TOMmentator,

wie unter dem Reiter "Luton - Großbritannien" zu lesen ist, wurde im Jahr 2004 das Partnerschaftsverhältnis mit Luton auf offizieller Seite für beendet erklärt. Im Vorfeld dieser Entscheidung waren sämtliche Bemühungen der Stadt Wolfsburg die offiziellen Verbindungen wieder zu aktivieren ohne jeglichen Erfolg geblieben. Heute besteht lediglich noch zwischen den Feuerwehren beider Städte Kontakt. Dieser Kontakt wird auch von Seiten der Stadt unterstützt.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Onlinekommunikation

Taha zaghdoudi 04.03.2016 16:53:35

Vielen Dank und wir werden Freunde für immer tunesischen und Deutsch bleiben ;)

Jendouba ;)

Hana Mahmoudi 04.03.2016 11:19:59
Danke Ihnen fuer eure Aufmerksam und Herzlich Willkommen in unser kleinen schoenen Stadt Jendouba. Das freut mich sehr dass mein Stadt auf die Liste des Staedtefreunschaft steht.
fahd barhoumi 04.03.2016 00:14:22
jendouba ich liebe dich
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