Frühe Hilfen

BabyfotoFrühen Hilfen sind alle Beratungs- Unterstützungs- und Hilfsangebote, die es für Familien ab Beginn der Schwangerschaft bis zum vollendeten 3. Lebensjahr gibt (0 – 3 Jahre) und dienen zur Verbesserung der Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern.

Frühe Hilfen sind Angebote im Sinne von Gesundheitsförderung wie zum Beispiel Hebammenleistungen, die U-Untersuchungen beim Kinderarzt , Kurse für Babys oder Stillgruppen, der Babybesuchsdienst sowie auch Betreuungs- und Entlastungsangebote für Kinder und Eltern.
Frühe Hilfen sind auch Angebote für Familien in kleinen und großen Problemlagen, wie das Aufsuchen und in Anspruch nehmen von Beratungsstellen, der Familienbegleitung, Förder- und Entwicklungszentren oder des allgemeinen Sozialen Dienstes der Stadt Wolfsburg.

Insgesamt gibt es in Wolfsburg ein breites Angebot an Beratungs- Unterstützungs- und Hilfsangeboten für Frauen und Familien in der Schwangerschaft oder in den ersten Lebensjahren des Kindes.
Gebündelt ist das Ganze im Netzwerk Frühe Hilfen, zu denen auch die unten aufgeführten städtischen Angebote zählen.


Gute Arbeit im Bereich der Frühen Hilfen benötigt verschiedene Fachkräfte, die Hand in Hand miteinander arbeiten, voneinander wissen, sich ergänzen und die von und miteinander lernen.

Dauerhafte Befragung von Familien zum Angebot und Inhalt des Babybesuchsdienstes und zu Bedarfen von jungen Familien ab Januar 2018

Screenshot des Feedbackbogens des BabybesuchdienstesDie Fachkräfte in den Familien kommen fast immer in einen intensiven Austausch mit den jungen Familien und erfahren viel über deren Lebenssituation, die Bedarfe und Wünsche der Familie. Eine statistische Auswertung ermöglicht es, all diese Themen abzubilden. 

Die dort gesammelten Ergebnisse sind eine Grundlage, um das Arbeitsgebiet Frühe Hilfen bedarfsgerecht weiterentwickeln zu können. Die vielen Besuche in den Familien geben ein gutes Gesamtbild der vielfältigen Familien in Wolfsburg ab. Alle Netzwerkpartner Frühe Hilfen können von diesen Ergebnissen profitieren und dabei helfen, Angebote in ausreichender Zahl bereitzustellen die gebraucht und auch genutzt werden. 

Es werden zwei Fragebögen in den Umlauf geschickt. In einer Onlineversion werden die besuchten Familien befragt.  In einer Papierversion beantworten die Fachkräfte Fragen zum jeweiligen Besuch. Beide Fragebögen ergänzen einander und sind anonym.

Musterfragebogen

Musterfragebogen Familie


Autotürmagnete für den Babybesuchsdienst

Der städtische Babybesuchsdienst wirbt nun mit Autotürmagneten für das Angebot. 
Wenn die Mitarbeiterinnen im Einsatz sind, werden die Schilder im Stadtgebiet zu sehen sein.

Die neuen Autotürschilder sollen auf das Angebot aufmerksam machen und ermutigen einen Besuch in Anspruch zu nehmen. 
Das Recht auf Information und Zugang in die Wolfsburger Angebote soll mit den Schildern noch einmal unterstrichen sowie das Angebot positiv präsentiert werden.


Weltkindertag 2017

Babybesuchsdienst, Familienbegleitung und Netzwerkkoordination sind dabei

Stand "Frühe Hilfen" auf dem Weltkindertag 2017Am 23.09.2016 beteiligten sich die städtischen Angebote der Frühen Hilfen Babybesuchsdienst und Familienbegleitung sowie die Netzwerkkoordination am diesjährigen Weltkindertagsfest in der Innenstadt. 

Ziel dieses Tages ist es spielerisch auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen.
Zahlreiche weitere Akteure beteiligten sich unter dem Motto „Kindern eine Stimme“ geben unter der Organisation des städtischen Kinder- und Jugendbüros sowie der Abteilung Jugendförderung mit Informationen sowie Spiel- und Bewegungsangeboten an der Veranstaltung.

An unserem Stand konnten die Kinder bunte Wutbälle aus Luftballons und Sand herstellen sowie Informationen zu den einzelnen Angeboten einholen. 

Das Thema Recht auf Information sowie Schutz und Gesundheit stand im Vordergrund.


Newsletter Frühe Hilfen

Newsletter Frühe HilfenSeit April 2017 gibt es einen Newsletter Frühe Hilfen. 

Dieser soll über aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen im Handlungsfeld informieren und den breiten Informationsfluss bündeln
Der Newsletter soll mindestens einmal im Quartal erscheinen. 
Zielgruppe des Newsletters sind primär Netzwerkpartner_innen und auch Vertreter und Multiplikator_innen aus Politik und Verwaltung. 



Gesamtnetzwerktreffen Frühe Hilfen

Gesamtnetzwerktreffen Frühe Hilfen: Menschen arbeiten in Gruppen an TischenAm 17. Januar fand ein Gesamtnetzwerktreffen „Frühe Hilfen“  im Haus der Jugend statt. Eingeladen waren alle Akteure und Institutionen, die Angebote für Frauen und Familien in der Schwangerschaft und für Kinder bis zum vollendeten 3. Lebensjahr vorhalten. Ziel des Netzwerktreffens war das Zusammenführen der Akteure im Bereich „Frühe Hilfen“ sowie die Bearbeitung der Fragestellungen „Was soll das Netzwerk in Wolfsburg können?“ und „Was ist nötig, damit das Netzwerk gewinnbringend arbeitet?“.
Weitere Informationen und Ergebnisse des Treffen finden sich unter folgendem Link: http://www.presse-service.de/meldung.cfm?Meldung_ID=952463



Hilfstelefon für schwangere in Not

Banner zu Schwanger und viele FragenSchwanger und die Welt steht Kopf?

Egal, welche Fragen oder Ängste Sie bewegen: Sie erhalten Hilfe. Anonym und sicher. Am Hilfetelefon sind erfahrene Beraterinnen rund um die Uhr für Sie da. Kostenlos, barrierefrei, mehrsprachig. Hier erfahren Sie auch mehr über Hilfeangebote in Ihrer Nähe.
Hilfetelefon „Schwangere in Not": 0800 40 40 020

www.schwanger-und-viele-fragen.de


Mini-Wimmelbücher für Geschwisterkinder

Bild des Wolfsburg Pixi Buchs mit LupiDie Willkommenstüte des Babybesuchsdienstes erweitert sich zeitweise um die Mini-Wimmelbücher „Lupi liebt Wolfsburg!“ der WMG.  Die Stadt Wolfsburg hat 500 Bücher anschaffen können.
In einigen Familien, die vom Babybesuchsdienst besucht werden, befinden sich schon ältere Geschwisterkinder. „Manchmal sind diese Kinder auch beim Besuch dabei. Für besonders diese Kinder ist es eine Freude und Wertschätzung, wenn sie auch vom Babybesuch profitieren und mit einbezogen werden“, so Annick Wilke vom Babybesuchsdienst. 

Der kleine Wolf Lupi führt im Mini-Wimmelbuch durch bekannte Orte von Wolfsburg. Die kleinen und großen Geschwisterkinder können so auf eine Entdeckungsreise gehen und dem neuen Baby so vielleicht schon bald selbst die Stadt zeigen.

Das Wimmelbuch gibt es auch im Großformat und kann bei der WMG gekauft werden.


Start der ambulanten Hebammenbetreuung in der Elternschule

Storch auf Wiese

Ab dem 04.10 startet ein ambulante Hebammenbetreuuung in der Elternschule. Die dafür eingestellten Hebammen werden die Vor- und Nachsorge in derSchwangerschaft sowie Schwangerenberatung anbieten.

Zielgruppe sind vorrangig Familien ohne eine Hebammenbegleitung.
Interessierte Paare, Mütter oder Väter können sich, um einen Termin zu vereinbaren, in der Elternschule melden (05361 – 80 1055).

Die für die Elternschule tätigen Hebammen werden in Kürze auf der Internetseite zu finden sein.


Weltkindertag 2016

Elternschule, Frühe Hilfen und Kinderschutz sind dabei
Plakat zum Weltkindertag2016

Am 24.09.2016 findet von 13:00 – 18:00 Uhr rund um die Markthalle am ZOB/Nordkopf die diesjährige zentrale Veranstaltung zum Weltkindertag statt.
Ziel ist es spielerisch auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen.
Zahlreiche Akteure beteiligen sich unter dem Motto „Kindern ein Zuhause“ geben mit Informationen sowie Spiel- und Bewegungsangeboten an der Veranstaltung.

Auch die Arbeitsfelder Elternschule, Frühe Hilfen, Kinderschutz sowie die Hebamme Antje Obermann sind neben Informationen zu den einzelnen Arbeitsbereichen und den dazugehörigen Kinderrechten mit Bastelaktionen vertreten. Es können Wutbälle und Blumen aus Moosgummi gebastelt werden,  Fingerabdrücke mit Fingermalfarbe gemalt sowie Informationen über die Babymassage eingeholt werden. 



Elternschule besucht einmal pro Woche Flüchtlingsunterkünfte

Jeden Donnerstag Vormittag werden zukünftig die Säuglinge und Babys mit ihren Familien in den Wolfsburger Flüchtlingsunterkünften durch dieverschiedene Hände in Großaufnahme © redsheep/pixelio.de Kinderkrankenschwester Nele Liebrich von der Elternschule besucht.
Ziel des Ganzen ist es, dass Fragen zu Ernährung, Pflege und Versorgung sowie auch weitere medizinische Themen angesprochen und abgeklärt werden können. 
Starten wird das Projekt am 08.09 in der Flüchtlingsunterkunft in der Dieselstraße.
„Junge Familien bekommen so die Gelegenheit sich in Ihrer Elternrolle stärken zu lassen. Nicht alle Familien haben hierzu eine Hebammenbegleitung.“ erläutert Liebrich und ergänzt „Familien mit einem weiteren Hilfebedarf können direkt an weitere Akteure und Institutionen weitergeleitet werden“.

Logo Netzwerk Frühe HilfenDie Angebote für Frauen und Familien in der Schwangerschaft und für Kinder bis zum vollendeten 3. Lebensjahr, die es in der Stadt Wolfsburg gibt, sind im Netzwerk Frühe Hilfen gebündelt und vernetzt. Ziel des Netzwerkes ist, dass alle Angebote zu den Frühen Hilfen gut zusammenarbeiten, dass Angebote bereitstehen, die gebraucht werden und die auch gut funktionieren.
Das Netzwerk Frühe Hilfen ist multiprofessionell, das bedeutet, dass verschiedene Berufsgruppen miteinander arbeiten. Personal aus der Schwangerenberatung, des Gesundheitswesens, der Frühförderung, der Kinder- und Jugendhilfe, der Kindertagesstätten und Familienzentren, dem Ehrenamt sowie weiterer sozialer Dienste, arbeiten miteinander zusammen.

Hier finden Sie einen Teil der Partner im Netzwerk Frühe Hilfen. Das Netzwerk wird beständig weiterentwickelt und um neue Institutionen und Akteure ergänzt.


Newsletter Frühe Hilfen

Hier finden Sie unsere Newsletter zum Thema Frühe Hilfen:

Newsletter 2018:

Newsletter 2017:

Die Stadt Wolfsburg hält für Familien in der Schwangerschaft bis zum 1. Geburtstag des Kindes das Angebot der Familienbegleitung bereit. Familienbegleiterinnen sind (Kinder)Krankenschwestern oder (Familien)Hebammen mit einer Zusatzausbildung, die zwischen 8,5 und 12 Stunden im Monat in die Familie kommen können, um Unterstützung zu leisten. Die Unterstützung ist auf das Baby bezogen.

Familienbegleitung könnte für Sie in Frage kommen, wenn…

  • … es viele Fragen rund um die Versorgung des Babys und dessen Pflege gibt
  • … Sie unsicher sind oder an ihre persönlichen Grenzen kommen.
  • … wenn es Ihnen schwerfällt, eine Bindung zu Ihrem Kind aufzubauen
  • … wenn Sie Rat und Unterstützung benötigen
  • … wenn Ihr Kind gesundheitlich eingeschränkt ist.
  • … wenn die Unterstützung der Hebamme nicht ausreicht oder die Hebamme schon nicht mehr bei Ihnen tätig ist.
  • … wenn es kleine Probleme oder Sorgen innerhalb der Familie gibt
Das Angebot der Familienbegleitung ist kostenfrei. Die Kosten werden von der Stadt Wolfsburg übernommen.
Familienbegleitung ist ein Baustein im Netzwerk Frühe Hilfen.

Wenn Sie Fragen zum Angebot der Familienbegleitung haben, oder sich noch unsicher sind, ob das Angebot für Sie passt, melden Sie sich gerne.

Unseren aktuellen Flyer zur Familienbegleitung finden Sie hier in verschiedenen Sprachen:


Kontakt:Birte Neitzel

Birte Neitzel

Koordination Familienbegleitung
Seilerstraße 3, 38440 Wolfsburg
2. OG, Zimmer 202
Tel.: 05361 - 28 1479
Mobil: 0151 - 546 481 07




Familienbegleiterinnen:

Cindy Christiansen
Kinderkrankenschwester 

Familienbegleiterin Cindy Christiansen

Heidemarie Geffers
Kinderkrankenschwester

Familienbegleiterin Heidemarie Geffers

Anne Landmann
Krankenschwester

Qualifikation einer Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin

Familienbegleiterin Anne Landmann

Ina Metheit
Kinderkrankenschwester

Familienbegleiterin Ina Metheit

Sylvia Reiter
Krankenschwester

Qualifikation einer Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin

Familienbegleiterin Silvia Reiter

Gabriele Schiefelbein
Krankenschwester

Familienbegleiterin Gabriele Schiefelbein

Ulrike Griese
Hebamme

Qualifikation einer Familienhebamme

Hebamme Ulrike Griese

Carola Jäger
Hebamme
Qualifikation einer Familienhebamme

 

Anne Schmidt
Kinderkrankenschwester
In Weiterbildung zur Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin

Anne Schmidt

Logo Babybesuchsdienst

Wenn Sie in Wolfsburg leben und ein Baby bekommen, werden Sie innerhalb der ersten 8-10 Lebenswochen des Kindes vom Geschäftsbereich Jugend angeschrieben um Ihnen einen Babybesuch anzubieten.

Der Schwerpunkt ist das Baby in der Stadt Willkommen zu heißen, zu begrüßen und über bestehende Angebote für Familien in der Stadt zu informieren.

Die Mitarbeiterinnen überreichen derzeit eine grüne Tasche, in welcher sich zahlreiche Informationsmaterialien sowie ein Begrüßungsgeschenk befinden:
  • Ordner „Gesund groß werden“
  • Familienwegweiser der Stadt Wolfsburg
  • Besticktes KapuzenhandtuchBild mit Inhalt der Begrüßungstasche des Babybesuchsdienst
  • Informationsmaterialien für Eltern mit Kindern bis zum 1. Lebensjahr
  • Listen zu den Themen „Angebote für Familien 0-3 Jahre“, Babyschwimmen", „Spielkreise und Gruppen“, „Vater-Mutter-Kind Turnen“, „Osteophaten“, „Ergotherapeuten“ und auch „Second-Hand und Kinderkleidung“ in Wolfsburg
  • Ordner mit den ersten beiden Elternbriefen für einzelne Eltern (bei Geburten außerhalb von Wolfsburg, oder ab dem zweiten Kind).

Das Angebot wird statistisch ausgewertet. Die Familien haben nach dem Besuch die Möglichkeit an einer Befragung über den Inhalt des Besuches sowie zu ihren Bedarfen teilzunehmen. Genauso füllen die jeweiligen Fachkräfte nach dem Besuch einen Bogen aus um den Besuch auszuwerten.
Die Befragungen laufen selbstverständlich anonym.

Musterfragebögen

Musterfragebogen Fachkräfte
Musterfragebogen Familie

Für weitere Informationen oder Fragen können Sie sich per E-Mail an babybesuchsdienst@stadt.wolfsburg.de wenden.


Kontakte:

Mitarbeiterin des Babybesuchsdienstes Utr Fritzke

Ute Fritzke 

Telefon: 0177 31 47 642
E-Mail: utefritzke@wobline.de

Stadtteile/Bezirke: Almke, Barnstorf, Ehmen, Eichelkamp, Hageberg, Hattorf, Heiligendorf, Klieversberg, Mörse, Neindorf, Nordsteimke, Rabenberg, Rothenfelde, Sandkamp, Schillerteich



Mitarbeiterin des Babybesuchsdienstes Annick Wilke

Annick Wilke Telefon: 0151 72 60 59 63
E-Mail: annick.wilke@stadt.wolfsburg.de

Stadtteile/Bezirke: Alt Wolfsburg, Brackstedt, Fallersleben, Hehlingen, Heßlingen, Kästorf, Kreuzheide, Neuhaus, Reislingen, Stadtmitte, Steimker Berg, Sülfeld, Teichbreite, Tiergartenbreite, Velstove, Vorsfelde, Warmenau, Wendschott, Westhagen



Frau Langer vom Babybesuchsdienst

Nicolle Langer

Telefon: 0151 72 10 93 87
E-Mail: nicolle.langer@stadt.wolfsburg.de
Stadtteile/Bezirke: Detmerode, Hellwinkel, Laagberg, Hohenstein, Köhlerberg und Wohltberg

Telefon:
E-Mail:
Stadtteile:
Telefon:
E-Mail:
Stadtteile:
Telefon:

Die Bundesstiftung Frühe Hilfen fördert dauerhaft die Netzwerke Frühe Hilfen und stellt die Unterstützung von Familien mit Säuglingen und Kleinkindern sicher. Sie setzt damit die erfolgreiche Arbeit der Bundesinitiative Frühe Hilfen fort.

Logos: Bundesstiftung Frühe Hilfen und Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Alle Kinder haben das Recht auf ein gesundes und gewaltfreies Aufwachsen. Die ersten Lebensmonate und -jahre sind außerdem von herausragender Bedeutung für die gesamte weitere Entwicklung des Kindes. Daher ist es gerade in dieser Zeit wichtig, (werdende) Eltern zu unterstützen.   

Der Gesetzgeber hat zur Verwirklichung dieses Ziels in §3 Absatz 4 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) festgelegt, dass der Bund einen auf Dauer angelegten Fonds zur Sicherstellung der Netzwerke Frühe Hilfen und der psychosozialen Unterstützung von Familien einrichtet. Der Fonds wird mittels der Bundesstiftung Frühe Hilfen umgesetzt. Die Verwaltungsvereinbarung wurde von Bund und Ländern unterzeichnet. Rechtliche Grundsätze regelt die Satzung.  

Die Bundesstiftung Frühe Hilfen stellt seit 1.1.2018 sicher, dass die Strukturen und Angebote, die durch die Bundesinitiative aufgebaut wurden und sich bewährt haben, weiter bestehen können. Vor allem Angebote zur psychosozialen Unterstützung von Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr sollen dabei weiter ausgebaut werden. Einzelheiten zur Umsetzung des Fonds Frühe Hilfen beschreiben die Verwaltungsvereinbarung und die Leistungsrichtlinien

Die Bundesstiftung orientiert sich an dem vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) und seinem Beirat entwickelten Leitbild Frühe Hilfen. Danach bauen Frühe Hilfen auf Ressourcen auf und schaffen niedrigschwellige Zugänge für psychosozial belastete Familien.  

Die im Rahmen der Bundesinitiative Frühe Hilfen von Bund, Ländern und Kommunen entwickelten Qualitätskriterien und wissenschaftlichen Erkenntnisse, insbesondere gewonnen durch die Begleitforschung des NZFH, bilden auch in der Bundesstiftung Frühe Hilfen die Basis für Qualitätsentwicklung und Innovation.  

Quelle des Textes: https://www.fruehehilfen.de/bundesstiftung-fruehe-hilfen, Stand: 07.03.2018

Weitere ausführtliche Informationen zur Bundesstiftung Frühe Hilfen und ihren Inhalten finden sich unter https://www.fruehehilfen.de/bundesstiftung-fruehe-hilfen.

Plakat zum Thema "Elternansprache"Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) bietet Ländern und Kommunen ein umfassendes Maßnahmenpaket mit Materialien zur Elternansprache und Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit vor Ort an.

Die Materialien informieren Eltern über das Elterntelefon der "Nummer gegen Kummer" und die Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. als Zugänge zu den regionalen Angeboten der Frühen Hilfen. Diese Akteure führen eine Erstberatung durch und können Familien mit einem Bedarf direkt in die passenden regionalen Angebote vermitteln.

Die Materialien helfen dabei, Eltern direkt anzusprechen, die Angebote Früher Hilfen bekannter zu machen und  die Netzwerkarbeit zu vertiefen oder weiter auszubauen.

Die Materialien werden in den nächsten Wochen an Netzwerkpartner Frühe Hilfen verteilt, sodass breit auf diesen niedrigschwelligen Zugang aufmerksam gemacht werden kann.

Weitere Informationen sind unter: https://www.fruehehilfen.de/bundesstiftung-fruehe-hilfen/kommunale-netzwerke/materialien-zur-elternansprache-das-oea-paket zu finden oder können bei Birte Neitzel erfragt werden (birte.neitzel@stadt.wolfsburg.de oder 0151 – 546 48 107).

Logo Klinikum WolfsburgDie Elternschule im Klinikum der Stadt Wolfsburg ist mit ihren Angeboten Teil des Geschäftsbereiches Jugend und Kooperationspartner der Volkshochschule. Die Mitarbeiterinnen sind Ansprechpartnerinnen in Fragen rund um die Geburtsvorbereitung sowie das ersteGebärwanne im Klinikum Wolfsburg Lebensjahr mit dem Baby. Hierzu gehört die Stillberatung, Geburtsvorbereitungskurse, Hebammensprechstunden oder auch Rückbildungskurse.Auf den Seiten des Klinikums Wolfsburg finden sich weiterführende Informationen zum umfangreichen Angebot.

Hier finden Sie außerdem das aktuelle Kursprogramm der Elternschule.

Kontakt:

Telefon: 05361 - 80 1055
E-Mail: elternschule@klinikum.wolfsburg.de
Sprechzeiten: Montag bis Freitag, 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Adresse: Sauerbruchstraße 7, 38440 Wolfsburg

AnsprechpartnerInnen:

Hebamme Madjeri-PostSoumea Madjeri-Post (Hebamme)

Koordination der Elternschule

Kursleitung, ambulante Hebammenbetreuung, Kinesiotaping




Mitarbeiterin der Elternschule Nele Liebrich

Nele Liebrich (Kinderkrankenschwester)

Koordination Still- und Laktationsberatung

Kursleiterin, ressourcenfokussierte Elternberaterin, Still- und Laktationsberaterin IBCLC




Michaela Günter (Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin)

Flüchtlingshilfe


Hebammen in der Elternschule:

Die Hebammen führen eine ambulante Hebammenbetreuung in der Klinik durch, was Vorsorge- und Nachsorge in der Schwangerschaft sowie Schwangerenberatung bedeutet.
Das Angebot richtet sich an alle Frauen/Familien die noch nicht von einer Hebamme begleitet werden.
Interessierte können sich, um einen Termin zu vereinbaren, in der Elternschule melden.


Hebamme Frau Herterich

Esther-Maike Herterich (Hebamme)

(aktuell in Elternzeit)





Hebamme Kühl-MeierSylvia Meier (Hebamme)

Akupunktur, Trauerbegleitung





Hebamme Frau ObermannAntje Obermann (Hebamme)

Kinesiotaping

Das Netzwerkcafé ist ein unverbindliches Format der Arbeitsbereiche Frühe Hilfen und Kinderschutz und dient zur Netzwerkarbeit, Netzwerkpflege, Entwicklung eines gemeinsamen Fallverständnisses, Qualitätsentwicklung und Information sowie zum Kennenlernen und Austausch
Regulär findet das Netzwerkcafé jeden ersten Mittwoch im Monat zwischen 15:30 und 17:30Uhr statt. Jedes Treffen wird unter einem anderen Thema stehen. Neben einem Input, soll ein lockerer Austausch zum jeweiligen Inhalt erfolgen.
Zielgruppe sind die Netzwerke Frühe Hilfen und Kinderschutz sowie weitere interessierte und potentielle NetzwerkpartnerInnen.

Die voraussichtlichen noch offenen Termine für das Jahr 2018 sind: 05.09, 07.11 und 05.12.2018 jeweils von 15:30 – 17:30 Uhr

Nächster Termin:

05.09.2018, 15:30 – 17:30Uhr
Schütteln und Schütteltrauma. 
Referentin: Frau Dr. Steffeck, Oberärztin im ZEUS 

Rückblick:

07.03.2018, Thema: Mediennutzung in Kleinkindfamilien
Referent: Maik Rauschke, Medienpädagoge der Stadt Wolfsburg

02.05.2018, Thema: Vorstellung der Arbeit des Kinder- und Jugendschutz e.V. 
Referent: Jürgen Ebbecke, Vereinsvorsitzender

Plakat zum Thema "Schütteltrauma"Gemeinsam mit dem „Bündnis gegen Schütteltrauma“, klärt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen im Auftrag des Bundesfamilienministeriums über die Gefahren des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern auf. 

Über die Materialien erhalten Eltern (und Fachkräfte) jeweils konkrete Informationen zum Handeln in einer Überlastungssituation
Das Elterntelefon der Nummer gegen Kummer e.V. (0800 – 111 0 550) und die Onlineberatung (www.bke-elternberatung.de ) können direkt in Wolfsburger Informations-, Beratungs- und Hilfsangebote vermitteln.
Auf der Seite www.elternsein.info sind diese Angebote auch durch eine Suchfunktion zu finden.

Weitere Informationen, die Materialen als PDF-Dateien sowie ein Bestellformular für weitere Materialien (kostenfrei möglich) sind unter: https://www.fruehehilfen.de/bundesinitiative-fruehe-hilfen/kommunale-netzwerke/buendnis-gegen-schuetteltrauma zu finden.

Links

Hilfstelefon für schwangere in Not

Banner zu Schwanger und viele FragenSchwanger und die Welt steht Kopf?

Egal, welche Fragen oder Ängste Sie bewegen: Sie erhalten Hilfe. Anonym und sicher. Am Hilfetelefon sind erfahrene Beraterinnen rund um die Uhr für Sie da. Kostenlos, barrierefrei, mehrsprachig. Hier erfahren Sie auch mehr über Hilfeangebote in Ihrer Nähe.
Hilfetelefon „Schwangere in Not": 0800 40 40 020

www.schwanger-und-viele-fragen.de



Information zu sexueller und reproduktiver Gesundheit in 13 Sprachen

www.zanzu.de

Zanzu stellt in 13 Sprachen (in Wort und Schrift) einfach und anschaulich Informationen zu sexueller und reproduktiver Gesundheit zur Verfügung und erleichtert so die Kommunikation über diese Themen, z.B. im Rahmen einer Beratung.

Apps zur Ernährung in der Schwangerschaft, von Babys und Kleinkindern

https://www.gesund-ins-leben.de/fuer-fachkraefte/medien-materialien/apps-fuer-eltern/die-app-trilogie-fuer-schwangere-und-junge-familien/

Die Apps liefern wichtige Informationen zu ausgewogener Ernährung, Bewegung und gesundem Aufwachsen in Schwangerschaft, Säuglingsalter und früher Kindheit.
Die App-Trilogie ist frei von Werbung und kommerziellen Interessen. Alle drei Apps sind kostenlos für Android und iOS erhältlich.



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