Bürgerengagement

Ehrenamt in Wolfsburg

Lust auf Ehrenamt? Das verstehen wir!

Wir freuen uns, dass Sie unsere Seite besuchen, denn es bedeutet, dass Sie das Thema bewegt und Sie eventuell selbst aktiv werden möchten, um sich für eine gute Sache einzusetzen.

Es gibt viele Gründe, warum Menschen sich in ihrer Freizeit für gemeinnützige Zwecke engagieren. Fest steht: Durch ihr Engagement tragen Ehrenamtliche dazu bei, das Leben in Wolfsburg freundlicher, gemeinschaftlicher und lebenswerter zu gestalten. Wir schätzen Ihr Engagement für unsere Stadt!

Unter dem Link Häufig gestellte Fragen und auf dieser Seite finden Sie umfangreiche und wertvolle Informationen rund um das Thema Ehrenamt. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, kontaktieren Sie einfach die Koordinierungsstelle Bürgerengagement.

Kontakt
Telefon: 05361 28-1997
E-Mail: engagiert@stadt.wolfsburg.de 

Plakat zur Ehrenamtsbörse am 25.06.2022

Ehrenamtsbörse in der Innenstadt

Fest des Ehrenamts und grün-weißer Tag am 25. Juni

Am Samstag, 25. Juni wird die Wolfsburger Fußgängerzone von 11.00 bis 17.00 Uhr ganz im Zeichen des Ehrenamts und der Vereinsarbeit stehen: Die Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG), die städtische Stabsstelle Ehrenamt und der VfL Wolfsburg e. V. organisieren gemeinsam die Ehrenamtsbörse mit grün-weißem Tag. Bei der Erlebnisausstellung unter dem Glasdach werden zahlreiche Aussteller*innen ihre Tätigkeiten präsentieren und aufzeigen, wie und wo man sich ehrenamtlich engagieren kann. Der VfL Wolfsburg e. V. beteiligt sich mit einer Vielzahl an Vorführungen und Mitmachangeboten vor der City-Galerie.

Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. Kommen Sie vorbei, informieren Sie sich – machen Sie mit! 



Die neue digitale Plattform für Beteiligung und Engagement ist online. Sie erreichen sie jederzeit über diesen Link: https://mein.wolfsburg.de/

Für das freiwillige Engagement ist ein umfangreicher Abschnitt eingerichtet: Der Marktplatz kann für Suche/Biete-Inserate in verschiedenen Bereichen genutzt werden und Organisationen in und um Wolfsburg stellen sich und ihre Einsatzbereiche vor.

Aktuelle Termine und der Newsletter runden das Angebot ab.

Aktion zum Tag des Ehrenamts: Ehrenamtliche berichten über ihr Engagement

Ehrenamtlich Engagierte teilen in Statements und Videoclips ihre ganz persönlichen Erfahrungen und werben für das freiwillige Engagement.

Etwa ein Drittel aller rund 125.000 Wolfsburger*innen sind ehrenamtlich aktiv. Durch ihr Engagement tragen sie dazu bei, das Leben in Wolfsburg freundlicher, gemeinschaftlicher und lebenswerter zu gestalten. Auch wenn die ehrenamtliche Arbeit momentan wegen der Corona-Pandemie nur eingeschränkt möglich ist, ist sie doch ein wichtiger gesellschaftlicher Eckpfeiler – insbesondere auch in Krisenzeiten.

Hinweis: Sie können sich das jeweilige Video durch einen Klick auf den Videolink direkt bei YouTube anschauen. In diesem Fall lesen Sie vorher unsere Hinweise zur Nutzung der Sozialen Medien.

Link zum Video bei YouTube 

 

Bilderimpressionen von Ehrenamtlichen aus Wolfsburg

Bildergalerie

Du bist unbezahlbar - Stark im Ehrenamt

Die Ehrenamtsbroschüre liegt mit Stand vom September 2019 als Druckausgabe vor und ist etwas weiter unten auch Online einsehbar.
Alle Organisationen aus der Broschüre und weitere finden Sie aktualisiert auf der Seite mein.wolfsburg.de

Sie erhalten diese am Info-Regal im Eingangsbereich Rathaus A oder größere Mengen in Zimmer A 103 im Büro der Koordinierungsstelle Bürgerengagement.

Rund 100 Wolfsburger Vereine/Organisationen stellen sich vor und Interessierte bekommen Informationen zu zentralen Fragen zum Thema bürgerschaftliches Engagement.

Broschüre "Stark im Ehrenamt"


Der Antrag auf Zuschüsse aus  dem Förderfonds Bürgerengagement steht jetzt auch als Online-Version zur Verfügung. Hier geht es zum Antrag

Das neue Online-Antragsverfahren für die Niedersächsische Ehrenamtskarte steht ab sofort zur Verfügung. Hier geht es zur Anmeldung.

Hier finden Sie einen umfangreichen Überblick!

In der Broschüre Stark im Ehrenamt finden Sie Informationen zu den verschiedenen Wolfsburger Organisationen und die vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten, die Sie dort ausüben können.

Zusätzlich können Sie sich auch auf der Wolfsburger Plattform (www.mein.wolfsburg.de) tagesaktuell über Stellenangebote informieren.

Noch unsicher?

Ein passendes Ehrenamt und eine zufriedenstellende Tätigkeit zu finden ist gar nicht so einfach, jedoch können ein paar Vorüberlegungen die Suche erleichtern. Um Ihnen den Start zu erleichtern, haben wir schon einmal eine Checkliste mit Fragen, die Ihnen helfen soll, eine Organisation und Tätigkeit zu finden, vorbereitet. Denn eins ist klar: je klarer die Absprachen zwischen Ihnen und der Organisation, desto höher die Chance, eine erfüllende Tätigkeit zu finden.

Hier geht es zur Checkliste.

Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement

10. Treffen des Netzwerkes Bürgerengagement

Zu einem Präsenztreffen ist das Netzwerk am 04.11.2021 zusammen gekommen. Im Mittelpunkt des Austauschs stand das Thema „Kooperation zwischen den Organisationen“.

Dokumentation der Veranstaltung

9. Treffen des Netzwerkes Bürgerengagement

Am 18.05.2021 hat sich das Netzwerk erneut digital getroffen. Verschiedene Teilnehmer*innen haben ihre Erfahrungen zu guten Lösungen im Verein trotz Pandemiebedingungen eingebracht. Zwischen den rund 20 Teilnehmer*innen hat ein hilfreicher Austausch stattgefunden.

Dokumentation der Veranstaltung

8. Treffen des Netzwerkes Bürgerengagement

Am 29.10.2020 hat das Netzwerk sich bedingt durch Corona digital getroffen. Rund 20 Teilnehmer*innen sind zum Thema „Digitales“ in den Austausch gegangen. 

Dokumentation der Veranstaltung

7. Treffen des Netzwerkes Bürgerengagement

Das Netzwerk Bürgerengagement hat sich am 05.12.19 zu einer Dialogveranstaltung getroffen.

Rund 40 Teilnehmer*innen konnten ihre Fragen und Anregungen zum Bürgerengagement mit Oberbürgermeister Mohrs und Stadtrat Borcherding thematisieren.

Dokumentation der Veranstaltung

6. Treffen des Netzwerkes Bürgerengagement


Am Montag, 20.05. trafen sich 40 Teilnehmer*innen im Alvar-Aalto-Kulturhaus auf Einladung des Netzwerkes Bürgerengagement.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema „Ausgleich und eine Kultur der Anerkennung im Vereinsleben“, das Gabriele Lang, selbständige Beraterin bei fokus EHRENAMT, gestaltete.  Input, Austausch und eine Arbeitsphase wechselten sich ab und der Teilnehmerkreis konnte überprüfen, ob der eigene Verein in diesem Bereich gut aufgestellt ist und neue Ideen mitnehmen.

Die Geschäftsstelle des Netzwerkes stellte anschließend die weiteren Planungen für 2019 vor. Der Abend schloss mit einem Austausch und Gesprächen in Kleingruppen.

Dokumentation der Veranstaltung

5. Treffen des Netzwerkes Bürgerengagement

Ein weiteres Treffen des Netzwerkes hat am 01.11.2018 im Alvar-Aalto-Kulturhaus stattgefunden. Im Mittelpunkt standen die Themen Ehrenamtspreis und Interkulturelles Bürgerengagement.

Dokumentation der Veranstaltung

4. Treffen des Netzwerkes Bürgerengagement

Mitwirkende des Netzwerks haben sich am 12.06.2018 im AAK getroffen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Impulsvortrag von Jennifer Knake zum Thema Freiwilligenmanagement.

Einen aktuellen Sachstandsbericht gab es auch zum Thema Online-Plattform und zu den anstehenden engagementrelevanten Veranstaltungen.

In der Workshopphase konnte die eigene Organisationskultur unter dem Blick der Engagementfreundlichkeit betrachtet werden. Der Teilnehmerkreis war im intensiven Austausch miteinander und konnte wertvolle Informationen und neue Impulse mitnehmen. 

Dokumentation der Veranstaltung

3. Treffen Netzwerk Bürgerengagement

Am Montag, den 20. November hat sich das Netzwerk Bürgerengagement erneut im Alvar-Aalto-Kulturhaus getroffen.

Es gab neue Informationen und Impulse aus dem Kreis der 30 Mitwirkenden. So wurde unter anderem eine mögliche Online-Plattform für Wolfsburg und auch das Projekt Interkulturelles Bürgerengagement vorgestellt.

In anschließenden Workshops wurden diese Themen wie auch die die Arbeit an dem Netzwerk selbst diskutiert. Die Erkenntnisse des Abends waren wieder vielfältig und die gemeinsame Arbeit sowie der gelungene Austausch werden fortgesetzt.

Dokumentation der Veranstaltung

2. Treffen Netzwerk Bürgerengagement

Am Dienstag, den 13. Juni hat sich das Netzwerk Bürgerengagement um 17 Uhr im Alvar-Aalto-Kulturhaus getroffen.

Im Mittelpunkt dieses Austausch- und Informationstreffens stand das Thema „Jugend und Bürgerengagement“. Erster Stadtrat Werner Borcherding hat den Teilnehmerkreis seitens der Stadt Wolfsburg begrüßt. Nach einem Impulsvortrag durch Herrn Frederik Boog vom Stadtjugendring schloss sich Workshoparbeit an. Hier hatten Vereinsvertreter*innen die Möglichkeit zu reflektieren, wie die Struktur und Partizipation in der eigenen Organisation jugendgerechter gestaltet werden könnte.

Die Erkenntnisse waren vielfältig und hilfreich für die weitere Arbeit in den Vereinen und Verbänden.

Dokumentation der Veranstaltung

1. Treffen Netzwerk Bürgerengagement

Das 1. Netzwerktreffen Bürgerengagement hat mit rund 70 Teilnehmer*innen im Hallenbad am Schachtweg stattgefunden. Es wurden erste Arbeitsergebnisse zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Ehrenamtliche vorgestellt und in einer Workshopphase wurden die Diskussionen zu den Themenfeldern „Dialog mit Schulen zur Einbindung von Jugendlichen“, „Würdigungsinstrumente und Öffentlichkeitsarbeit“, „Qualifizierungsangebote“, „Aufbau einer Suche-Biete-Plattform“ und „die Arbeit am Netzwerk selbst“ intensiv fortgesetzt. Mit der Präsentation des neuen Ehrenamtslabels „Du bist unbezahlbar“ hat das Treffen abgeschlossen.

Dokumentation der Veranstaltung

Die Bereitschaft an den gemeinsamen Themen weiter zu arbeiten ist groß und das Netzwerk freut sich, wenn neue Interessierte dazu stoßen.

Möchten Sie an der Stärkung des Wolfsburger Ehrenamtes in einer der Arbeitsgruppen des Netzwerkes mitwirken? Dann wenden Sie sich an Frau Birgit Maaß, Geschäftsführung des Netzwerkes Bürgerengagement, unter Telefon 05361 28-1997 oder schreiben eine E-Mail an engagiert@stadt.wolfsburg.de.


Die Stadt Wolfsburg hat mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Stadtgesellschaft zur Gründung eines Netzwerkes Bürgerengagement eingeladen. Über 170 Personen aus verschiedensten Vereinen, Verbänden und Organisationen waren bei der Gründungsveranstaltung des Netzwerks, das sich mit der Frage „Was können und wollen wir gemeinsam tun, um das Ehrenamt in Wolfsburg zu stärken?“ beschäftigt. Die Idee der Netzwerkgründung geht zurück auf das Förderkonzept für ehrenamtliches Engagement.

Wenn Sie Interesse haben, sich am Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement zu beteiligen, nehmen Sie Kontakt mit der Koordinierungsstelle Bürgerengagement unter 05361 28-1997 oder via Email (engagiert@stadt.wolfsburg.de) auf.

Dokumentation zur Gründungsversammlung: Wolfsburger Netzwerk Bürgerengagement

Sie wirken bereits im Netzwerk Bürgerengagement mit? Dann bedanke ich mich ganz herzlich für Ihr Engagement in diesem Kreis!

Sie kennen das Netzwerk noch nicht? Dann gibt Ihnen diese Broschüre einige Informationen zur Zielsetzung und Arbeitsweise.

Interessiert? Die Koordinierungsstelle Bürgerengagement freut sich über Ihren Anruf oder eine E-Mail.

Engagement lohnt sich! In Wolfsburg gibt es verschiedene Initiativen, die Ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten wertschätzen. Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Initiativen und die Vorteile, die Sie in Anspruch nehmen können. 

Niedersächsische Ehrenamtskarte

Abbildung Ehrenamtskarte Niedersachsen

Mit der Verleihung der Niedersächsischen Ehrenamtskarte möchte sich die Stadt Wolfsburg bei den Ehrenamtlichen für ihr langjähriges und intensives Engagement bedanken. Inhaber*innen der Ehrenamtskarte erhalten unabhängig von ihrem Wohnort in ganz Niedersachsen und Bremen vergünstigten Eintritt für viele öffentliche und private Einrichtungen und zu Veranstaltungen unterschiedlichster Art.

Erst- und Verlängerungsanträge auf die niedersächsische Ehrenamtskarte können ausschließlich unter folgendem Link erfasst werden: Antrag Ehrenamtskarte

Weitere Informationen zur Niedersächsischen Ehrenamtskarte erhalten Sie hier:

Hinweis: Die PDF-Dateien öffnen sich jeweils in einem neuen Fenster.


Die Lebensretter Karte

Die LebensretterkarteZum 01.04.2017 ist die Lebensretter Karte in Wolfsburg eingeführt worden. Eine Bonuskarte, die ein Zeichen der Anerkennung für besonders aktive Freiwillige bei den Wolfsburger Hilfsorganisationen, die den Brand- und Katastrophenschutz gewährleisten, ist.

Die Hilfsorganisationen (Freiwillige Feuerwehr Wolfsburg, DRK Kreisverband Wolfsburg e. V., THW Ortsverband Wolfsburg, DLRG Ortsgruppe Wolfsburg e. V./Vorsfelde e. V., Kreisverbindungskommando Wolfsburg, Malteser Hilfsdienst e. V.) beantragen die Karte für die Aktiven, sobald sie die Voraussetzungen erfüllen. Die Aushändigung erfolgt immer zum 1. April eines Jahres. Die Karte ist ein Jahr gültig.


Jugendleiter*in-Card (JULEICA)

Abbildung Juleica

Die JULEICA ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in der Jugendarbeit. Sie dient gleichzeitig zur Legitimation und als Qualifikationsausweis. Zusätzlich soll die JULEICA auch die gesellschaftliche Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck bringen. Neben den bundesweiten Vergünstigungen bietet Wolfsburg zahlreiche weitere Vorteile mit dem zusätzlichen Couponheft. 

SportEhrenamtsCard (SEC)

Sportehrenamtskarte Vorderseite

Für Übungsleiter*innen und Funktionsträger*innen in Sportvereinen gibt es die SportEhrenamtsCard (SEC). Sie wird vom Niedersächsischen Turnerbund und dem Landessportbund Niedersachsen e. V. mit Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport als Dank für ehrenamtliches Engagement ausgegeben. Die SportEhrenamtsCard hält für Inhaber*innen viele Vergünstigungen landesweit bereit.

Informationen zur Antragstellung und zu den Vergünstigungen erhalten Sie unter der SEC-Hotline 0511 9809750 oder via E-Mail

Weitere Informationen:


Ehrenamtsfest

Alle zwei Jahre lädt der Oberbürgermeister Bürger*innen der Stadt zu einem großen Ehrenamtsfest ein. Das Fest ist ein Dankeschön für die tolle Arbeit der Freiwilligen in dieser Stadt.


Stadtplakette, Richtlinien für die Ehrung von Rats- und Ortsratsmitgliedern

Die Stadt kann als Zeichen der Anerkennung für Verdienste um die Stadt Wolfsburg die Stadtplakette verleihen. Die Stadt ehrt außerdem langjährige Mitglieder des Rates oder Ortsrates für ehrenamtliches Engagement.


Ehrenbürgerrecht

Die höchste Auszeichnung, die eine Stadt verdienten Bürger*innen verleihen kann, ist das Ehrenbürgerrecht nach § 29 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes. Weitere Informationen der Ehrenbürger*innen der Stadt Wolfsburg erhalten Sie hier

Unsere Gesellschaft könnte ohne das Ehrenamt nicht bestehen. Ehrenamtlich engagierte Menschen sind für eine funktionierende und sozial ausgerichtete Kommune unentbehrlich, denn sie gestalten das Stadtleben und leisten unbezahlbare Dienste für die Menschen vor Ort. Ob Leben retten, Gelder für einen guten Zweck sammeln, Flüchtlinge zu Ämtern und Ärzten begleiten, Kleiderspenden sortieren oder in Notsituationen anpacken – das Ehrenamt ist so vielfältig wie das Leben. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über die persönlichen Erfahrungen der ehrenamtlich engagierten Menschen in Wolfsburg. Die Erfahrungsberichte bieten einen Eindruck in die vielfältigen Tätigkeiten und Vorteile, die das Ehrenamt bietet. Außerdem schaffen sie einen Einblick in die Beweggründe der Menschen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren. (Daten in Bildern und Texten Stand 2017)


Jens Thurow vom Kreisverbindungskommando steht am Wasser

Jens Thurow

Bahnfahrer, Harzwanderer, Kommunalpolitiker / seit sechs Jahren ehrenamtlich beim Kreisverbindungskommando

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit?

Als Leiter des Kreisverbindungskommandos in Wolfsburg bin ich zusammen mit neun Soldaten der militärische Berater für die zivilen Behörden im Hinblick auf die Unterstützungsmöglichkeiten durch die Bundeswehr im Falle einer Katastrophe. Kommt es zu einem schweren Unglück oder Naturereignis, kann Unterstützung durch die Bundeswehr angefordert werden. Diese Hilfeleistung der Bundeswehr wird durch mich koordiniert.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv?

Ich bin seit 2011 schon als Reservist in der Bundeswehr aktiv. Außerdem engagiere ich mich schon seit 30 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Hilfsorganisation am besten?

Die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten machen es so abwechslungsreich, als Reservist aktiv zu sein. Außerdem ist bei uns das Weiterbildungsangebot recht vielfältig, d. h. wir können wertvolle Erfahrungen sammeln. Das Kameradschaftsgefühl ist ebenfalls ein Bonus.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Unsere Übungen finden überwiegend am Wochenende statt. Das macht es schon mal einfacher, sich zu engagieren. Außerdem habe ich das Glück, dass ich als Landesbeamter einen Arbeitgeber habe, der unmittelbar von der zivil-militärischen Zusammenarbeit profitiert. Aus diesem Grund kriege ich von meinem Arbeitgeber viel Unterstützung bei der Ausübung meines Ehrenamts.

Was genau machen Sie bei den Übungen am Wochenende?

Anhand von Planspielen trainieren wir für den Fall einer Katastrophe, wie zum Beispiel einen Stromausfall, ein Unwetter oder ähnliches. Wichtig für uns sind die Abläufe und Verfahren sowie dir Kommunikation innerhalb der Bundeswehr und mit anderen Rettungsorganisationen in Wolfsburg.

Was würden Sie jemandem sagen, der sich noch nie ehrenamtlich engagiert hat?

Das Gemeinschaftsgefühl und die positiven Rückmeldungen sind ein schönes Gefühl. Das muss man einfach mal selbst erlebt haben.

Was bringt Ihnen das Ehrenamt?

Das zufriedene Gefühl, etwas für die Gesellschaft geleistet zu haben.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich? Was ist Ihre Motivation, sich zu engagieren?

Für mich persönlich ist die regionale Verbundenheit das, was zählt.

Welche Tipps haben Sie für diejenigen, die an einem Ehrenamt interessiert sind?

Es gibt etliche Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren. Es war noch nie so einfach wie heute, sein persönliches Umfeld mitzugestalten.

Außer anderen zu helfen, was bringt das Ehrenamt noch für Sie persönlich?

Durch mein ehrenamtliches Engagement lerne ich immer wieder Neues dazu. Diese Kenntnisse kann ich auch in meinem Beruf gut nutzen und einbringen.


Daniela Gomoll von dem DLRG in Einsatzuniform














Daniela Gomoll

lebensfroh, neugierig, verantwortungsbewusst / seit 2009 ehrenamtlich aktiv

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit.

Als ehrenamtliches Mitglied bei der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bringe ich Kindern das Schwimmen bei. Außerdem bin ich Wasserretterin am Allersee. 

Wie sind Sie zu Ihrem Ehrenamt gekommen?

Ich habe ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der DLRG absolviert. Dort habe ich nicht nur neue Freunde gewonnen, sondern auch viel für mein weiteres Leben gelernt. Also habe ich mich entschlossen, als ehrenamtliches Mitglied beim DRLG weiterzumachen. Es ist mittlerweile ein mir geworden. 

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv?

Ich bin seit 2009 ehrenamtliches Mitglied der DLRG. Also schon sieben Jahre. 

Wie kann jemand bei Ihrer Hilfsorganisation Mitglied werden?

Das ist ganz einfach. Man kann auf unserer Webseite www.wolfsburg.dlrg.de ein Online-Formular ausfüllen und Mitglied werden. Aber man kann auch einfach in unserem Vereinsheim am Schillerteich vorbeikommen und dort mit den Menschen vor Ort sprechen. 

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Zeitmanagement ist das A und O. 

Was würden Sie jemandem sagen, der sich noch nie ehrenamtlich engagiert hat? 

Einfach mitmachen! Du wirst es nicht bereuen!

Was bringt Ihnen das Ehrenamt?

Lebenserfahrung, Selbstbewusstsein und Spaß.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich? Was ist Ihre Motivation, sich zu engagieren?

Die Dankbarkeit und Freude der Kinder und Erwachsenen, wenn sie ihr Schwimmabzeichen erhalten, sind ein tolles Gefühl. 

Welche Tipps haben Sie für diejenigen, die an einem Ehrenamt interessiert sind?

Bloß keine Scheu! Man kann alles lernen, wenn man will!


Andreas Nickel von den Maltesern in Einsatzuniform 

Andreas Nickel

IT-interessiert, Wanderer, Hobbyfotograf / seit 20 Jahren ehrenamtlich aktiv 

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit? 

Beim Malteser Hilfsdienst e. V. bin ich vielfältig eingesetzt. Zum einen bin ich Sanitäter und zum anderen ehrenamtlicher Geschäftsführer. Im Sanitätsdienst betreue ich bei Veranstaltungen die Besucher*innen und leiste Hilfe bei Notfällen – vom einfachen Pflasterkleben bis hin zu lebensrettenden Sofortmaßnahmen ist dort alles dabei. Beim Katastrophenschutz und erweiterten Rettungsdienst geht es darum, für Großschadensereignisse gewappnet zu sein. Ein Schadensereignis kann beispielsweise ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten sein, den der Regelrettungsdienst nicht sofort abarbeiten kann, da die Zahl der Verletzten die Aufnahmekapazität der umliegenden Krankenhäuser übersteigt. Als ehrenamtlicher Geschäftsführer bin ich für die Verwaltung der Malteser-Geschäftsstelle zuständig.

Wie sind Sie zu Ihrem Ehrenamt gekommen?

Früher war ich bei einer politischen Jugendorganisation und bei der Gewerkschaftsjugend engagiert. Das hat mich aber nicht komplett erfüllt. Also entschied ich mich, bei einer Hilfsorganisation aktiv zu werden. Ich habe mich bei mehreren Hilfsorganisationen schlau gemacht und habe mich zunächst für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) entschieden. Nach einigen Jahren wechselte ich zum Malteser Hilfsdienst.

Wieso haben Sie sich für Ihre Hilfsorganisation entschieden?

Die Malteser haben, wie ich finde, ein sehr effektives Ausbildungskonzept. Außerdem hat mir der zentrale Ansatz gefallen, d. h. Geld und Unterstützung fließen dorthin, wo sie auch gebraucht werden, somit ist man lokal unabhängig. Außerdem sind viele meiner Freunde bei den Maltesern aktiv, das ist natürlich ein zusätzliches Plus.

Schlussendlich ist es wirklich egal, für welche Hilfsorganisation man sich entscheidet. Kommt es zu einem Einsatz, ist es ohne Bedeutung, welches Logo ein*e Helfer*in auf der Brust trägt, denn wir arbeiten gemeinschaftlich zusammen. Oftmals schließt man sogar Freundschaften über die Grenzen der eigenen Hilfsorganisation hinaus.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv?

Ehrenamtlich bin ich rund 20 Jahre aktiv und bei den Maltesern etwa zwölf Jahre.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Hilfsorganisation am besten?

Die zentral gegliederte Struktur der Malteser gefällt mir. Es gibt also einen eingetragenen Verein in Köln, bei dem alle Mitglied sind. Es spielt also keine Rolle, wo man unterstützt.

Wie kann jemand bei Ihrer Hilfsorganisation Mitglied werden?

Am besten man nimmt einfach Kontakt zu den Maltesern auf. Bei uns kommt es nicht darauf an, welche Qualifikationen eine Person mitbringt, denn jeder kann helfen. Deswegen gibt es bei uns auch keine Altersbeschränkung. Hilfe wird immer gebraucht.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Hier muss ich mich eindeutig bei meinem Arbeitgeber bedanken, der erkannt hat, dass Ehrenamt wichtig ist. Da man bei den Maltesern selbst entscheiden kann, wie viel Zeit man für das Ehrenamt investieren möchte, lassen sich Beruf und Ehrenamt gut in Einklang bringen.

Was würden Sie jemandem sagen, der sich noch nie ehrenamtlich engagiert hat?

Probiert es einfach einmal aus. Es gibt nur wenige Möglichkeiten, so stark seinen Horizont zu erweitern. Zusätzlich ist es eine sehr dankbare Aufgabe. Ohne die Ehrenamtlichen würde unser Sozialgefüge nicht funktionieren. Schnell kann es passieren, dass man selbst Hilfe braucht. Wer helfen möchte, muss auch nicht unbedingt Sanitäter werden. Es gibt auch andere belohnende Aufgaben, zum Beispiel im sozialen Ehrenamt, im Bereich Technik, in der Verwaltung oder in der Erste-Hilfe-Ausbildung.

Was bringt Ihnen das Ehrenamt?

Es ist ein sehr guter Ausgleich zu Job und Familie. Des Weiteren hält mich dieses Ehrenamt geistig fit und flexibel. Ich habe auch festgestellt, dass es mein Weltbild erweitert, da man mit Menschen in Kontakt kommt, mit denen man normalerweise nicht in Kontakt kommen würde. Außerdem ist es ein gutes Gefühl, Menschen geholfen zu haben.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich? Was ist Ihre Motivation sich zu engagieren?

Wenn man etwas bewegen möchte, muss man auch mit anpacken. Die Hilfsorganisationen arbeiten oft zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Gemeinsam kann man Dinge bewegen, bei dem der Einzelne verzweifeln würde.

Was war Ihr interessantester/erfolgreichster/bemerkenswertester Einsatz?

Von der Love Parade bis hin zum Tag der Niedersachsen habe ich schon einiges mitgemacht. Am bemerkenswertesten sind aber immer die kleinen Momente. Zum Beispiel wenn man eine unheilbar kranke Frau mit dem „Malteser Herzenswunsch Krankenwagen“ zu ihrer eigenen und letzten Geburtstagsfeier fährt.

Gibt es sonst noch was Interessantes?

Es ist egal, bei welcher Hilfsorganisation man hilft, Hauptsache man hilft. Will man sich nicht intensiver engagieren, sollte man wenigstens einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen. Den braucht man nicht nur für den Führerschein, sondern auch überall anders, denn 80 Prozent der Notfälle geschehen im Bekanntenkreis und dann kann fehlendes Wissen tödlich sein.


Siber Tischer vom THW hält eine Kattensänge in der Hand 

Tagrid Siber Tischer

Hört auf den Namen Dodo und liebt das Reisen und den Sommer und ist seit über einem Jahr ehrenamtlich aktiv

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit!

Ich bin aktives Mitglied des Technischen Hilfswerks (THW) in Wolfsburg und als Ortsjugendleiterin tätig. Ich kümmere mich also um alle Aktivitäten der THW Jugend. Das heißt, ich organisiere und plane Jugenddienste und deren Ausbildung. Zusätzlich bin ich für die Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Jugend zuständig und vertrete die THW Jugend nach außen.

Wie sind Sie zu Ihrem Ehrenamt gekommen?

Mein Mann ist seit Jahren ehrenamtliches Mitglied des THW. Ich habe immer viel von seinen Einsätzen gehört. Durch seine Erzählungen und Geschichten konnte er mich für dieses Ehrenamt begeistern.

Wieso haben Sie sich für Ihre Hilfsorganisationen entschieden?

Durch das Engagement meines Mannes war ich ständig mit dem Thema konfrontiert. Ich hatte also klare Vorstellungen, was das THW leistet. Seine Erfahrungsberichte haben mich begeistert, sodass ich mich entschied, dem THW beizutreten.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv?

Ich bin seit Mai 2015 aktives Mitglied des THW.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Hilfsorganisation am besten?

Zu einem gefallen mir die Tätigkeiten an sich, zum anderen ist es ein gutes Gefühl, zu wissen, in Notsituationen anderen Menschen zu helfen und das Erlernte auch selbst im Privatleben jederzeit nutzen zu können.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Beim THW ist es für mich ganz einfach, da viele Tätigkeiten und Übungen nach dem Feierabend und häufig auch am Wochenende stattfinden.

Was würden Sie jemandem sagen, der sich noch nie ehrenamtlich engagiert hat?

Lass dich von einer ehrenamtlichen Tätigkeit beim THW überzeugen. Bereuen wirst du es nicht und du tust dabei was Gutes.

Was bringt Ihnen das Ehrenamt?

Mittlerweile ist das THW eine zweite Familie für mich geworden. Es macht nicht nur Spaß mit den verschiedenen Mitgliedern eine Kameradschaft aufzubauen, sondern man kann seine Freizeit einfach auch sinnvoll nutzen, um Gutes zu tun. 


Großflächenmotiv von Klaus Meier mit Text: Ich engagiere mich, um Positives für meine Umgebung zu bewegen.

Klaus Meier

Opa, Angler, Familienmensch und seit 1978 beim DRK ehrenamtlich aktiv 

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit!

Beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Wolfsburg bin ich für alle ehrenamtlichen Belange zuständig. Zum Beispiel bin ich der Ansprechpartner für den Landesverband, Kreisverband und die Ortsvereine innerhalb Wolfsburgs. Zusätzlich kümmere ich mich um die Ausbildung und die Anmeldung unserer Einsatzkräfte, erstelle Kostenübersichten für sämtliche Bereiche und beschaffe benötigte Materialien und Fahrzeuge.

Wieso haben Sie sich für Ihre Hilfsorganisation entschieden?

Die Grundlagen des DRK haben mir gefallen. Bei uns werden Werte wie Menschlichkeit, Einheit, Unabhängigkeit und Neutralität groß geschrieben. Mich hat der soziale Aspekt überzeugt. Außerdem ist die Arbeit beim DRK sehr vielfältig.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv?

Ich bin seit 1978 ehrenamtlich aktiv.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Hilfsorganisation am besten?

Das DRK ist die größte Hilfsorganisationen in Wolfsburg und weltweit. Ich kann hier meinen Durst nach Wissen in sehr vielen Bereichen stillen.

Wie bringen Sie Ehrenamt und Beruf unter einen Hut?

Ich habe ein Gespräch mit meinem Arbeitgeber Volkswagen geführt. Ich habe offen darüber gesprochen, was ich alles für das DRK mache und dass mir die ehrenamtliche Arbeit viel bedeutet. Glücklicherweise erfahre ich viel Unterstützung.

Was würden Sie jemandem sagen, der sich noch nie ehrenamtlich engagiert hat?

Kommt vorbei und macht euch selbst ein Bild. Die Kameradschaft spricht für sich.

Was bringt Ihnen das Ehrenamt?

Mein Ehrenamt beim DRK ist zwar mit einer Menge Arbeit verbunden. Aber wenn ich in die glücklichen Augen blicke von Menschen, denen ich helfen konnte, entschädigt dies für alles andere.

Wieso engagieren Sie sich ehrenamtlich? Was ist Ihre Motivation, sich zu engagieren?

Ich engagiere mich, um Positives für meine Umgebung zu bewegen.

Welche Tipps haben Sie für diejenigen, die an einem Ehrenamt interessiert sind?

Kommen und sehen. Alles andere wären jetzt nur Worte. Es ist wichtig das Leuchten in den Augen der Einsatzkräfte zu sehen, wenn sie über ihre Erfahrungen berichten.


Großflächenmotiv von Cindy Kraßmann mit Text: Das Ehrenamt ist ein abwechslungsreiches Hobby, bei dem man immer wieder etwas Neues lernt 

Cindy Kraßmann 

Altenpflegerin, VfL Wolfsburg-Fan, Tierfreundin und seit 2005 ehrenamtlich bei der Freiwilligen Feuerwehr

Beschreiben Sie kurz Ihre ehrenamtliche Tätigkeit!

Die Tätigkeiten bei der Freiwilligen Feuerwehr in Wolfsburg sind vielfältig: bergen, schützen, retten, löschen. Zusätzlich zu den normalen Ausbildungs- und Einsatzdiensten in meiner Ortsfeuerwehr in Fallersleben bin ich Stadtfrauensprecherin der Feuerwehr Wolfsburg. Außerdem bilde ich Kamerad*innen in der Ersten Hilfe aus. 

Was bedeutet es, Stadtfrauensprecherin zu sein?

Als Stadtfrauensprecherin habe ich immer ein offenes Ohr für die Frauen der Feuerwehr. Ich bin sozusagen eine Vertrauensperson, das heißt, Frauen können mich jederzeit ansprechen, wenn sie Redebedarf haben. 

Wie sind Sie zu Ihrem Ehrenamt gekommen?

Mein Vater ist aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Fallersleben. Ich habe schon als Kind von der Feuerwehr geschwärmt. Als ich 10 Jahre alt war, ließen meine Eltern mich als Überraschung an einem Dienst der Jugendfeuerwehr Fallersleben teilnehmen. Das hat mir damals so gut gefallen, dass ich mich entschied, der Freiwilligen Feuerwehr beizutreten.

Wie lange sind Sie schon ehrenamtlich aktiv?

Jetzt bin ich schon seit 2005 bei der Freiwilligen Feuerwehr Fallersleben aktiv.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Hilfsorganisation am besten? 

Mir gefällt es, Menschen zu helfen. Auch die Kameradschaft untereinander finde ich gut.

Wie kann jemand bei Ihrer Hilfsorganisation Mitglied werden? 

Am besten sollte man sich an die Örtliche Feuerwehr wenden. Dort kann man auch einen Schnupperdienst machen und einen ersten Einblick in die Arbeit der Freiwillige Feuerwehr gewinnen.

Können auch Kinder der Freiwilligen Feuerwehr beitreten?

Generell kann man ab 10 Jahren in die Jugendfeuerwehr eintreten und ab 16 Jahren aktives Mitglied in einer Ortsfeuerwehr werden. In Wolfsburg gibt es derzeit zwei Kinderfeuerwehren (Heiligendorf und Wendschott). Dort werden Kinder ab 6 Jahren spielerisch an die Aufgaben der Feuerwehr herangeführt.

Was würden Sie jemandem sagen, der sich noch nie ehrenamtlich engagiert hat?

Es ist ein gutes Gefühl, ehrenamtlich aktiv zu sein.

Was ist Ihre Motivation, sich ehrenamtlich zu engagieren?

Ich versetze mich in die Lage anderer Menschen. Die Vorstellung, in einer Notlage selbst keine Hilfe zu bekommen, macht mir Sorgen. Ich engagiere mich in der Hoffnung, dass ich andere Menschen dazu bewegen kann, sich selbst ehrenamtlich einzusetzen.

Außer anderen zu helfen, was bringt das Ehrenamt noch für Sie persönlich?

Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit habe ich neue Freunde gewonnen. Es ist ein abwechslungsreiches Hobby, bei dem man immer wieder etwas Neues lernt.

Ehrenamtliches Engagement bringt Sie auch persönlich weiter. Viele Ehrenamtliche nutzen die Gelegenheit, sich während ihrer Tätigkeit fort- und/oder weiterzubilden. Oftmals bilden viele Einrichtungen ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen selbst aus und/oder lassen ihre aktiven Mitglieder an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen. 


Wolfsburger Bildungseinrichtungen 

Ehrenamt ist für die Stadt Wolfsburg ein wichtiges Thema. Aus diesem Grund bieten viele Wolfsburger Bildungseinrichtungen in ihren Programmen auch Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten zum Thema Ehrenamt an.


fan - Freiwilligenakademie Niedersachsen

Die Freiwilligenakademie Niedersachsen ist eine Gemeinschaft niedersächsischer Bildungseinrichtungen und steht für die Weiterbildung in allen Bereichen des bürgerschaftlichen Engagements. Die Angebote richten sich an Freiwillige und Ehrenamtliche.

Kompetenznachweis

Wichtige Qualifikationen, die freiwillig Engagierte durch ihre Tätigkeit erworben haben, können mit dem landesweiten Kompetenznachweis dokumentiert werden - sei es für das berufliche Fortkommen oder eine weitere ehrenamtliche Tätigkeit.

Mit einem Newsletter zum Thema Bürgerengagement informiert die Stadtverwaltung zu wichtigen Themen rund um das Ehrenamt. Hier können Sie sich anmelden.

Label mit Schriftzug Du bist unbezahlbar„Du bist unbezahlbar“

Die Stadt Wolfsburg unterstützt das Ehrenamt in Wolfsburg auf vielfältige Weise. Ein Zeichen der Wertschätzung ist das Label „Du bist unbezahlbar“, welches die Stadtverwaltung mit Vertreter*innen verschiedener Hilfsorganisationen gemeinsam entwickelt hat. 

Das Label „Du bist unbezahlbar“ ist ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für die Arbeit der vielen ehrenamtlich engagierten Gemeinwohlorganisationen, die sich täglich für ihre Kommune einsetzen und somit eine starke Stadtgesellschaft in Wolfsburg mitgestalten. Das Label wurde in erster Linie für die vielen Wolfsburger Vereine, Verbände, Stiftungen und Organisationen, die ehrenamtlich aktiv sind, erstellt. Es dient dem Zweck, die vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten in Wolfsburg aufzuzeigen und zu bündeln, um stadtweit Aufmerksamkeit und Interesse für das Thema Ehrenamt zu generieren.

Seien Sie dabei und nutzen auch Sie das Label, denn eines ist klar: Menschen die sich in Ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren haben ein besonderes „Danke“ verdient. 

Wenn Sie das Label „Du bist unbezahlbar“ für Ihren Verein, Verband, Ihre Stiftung oder Gemeinwohlorganisation nutzen möchten, stellen wir es Ihnen gerne in verschiedenen Formaten (eps, jpg, pdf, png, tif) zur Verfügung. Sie sind eingeladen das Label unter publikationen@stadt.wolfsburg.de anzufordern.
Die Kolleg*innen der Koordinierungsstelle Bürgerengagement der Stadt Wolfsburg stehen Ihnen als Ansprechpartner*innen für weitere Fragen zur Verfügung (per E-Mail an engagiert@stadt.wolfsburg.de oder telefonisch unter 05361 28-1997 oder -2163).


FÖRDERUNGEN

Förderfonds Bürgerengagement

Mit dem Förderfonds Bürgerengagement unterstützt die Stadt Wolfsburg ehrenamtliche Arbeit im Stadtgebiet. Vereinigungen, Initiativen und Einzelpersonen, die sich in und für Wolfsburg engagieren, können jährlich bis zu 1.000 € aus dem Fonds beantragen. Richtlinien zur Vergabe der Mittel und den Antrag können Sie hier herunterladen.


Verzicht auf Verwaltungsgebühren bei Veranstaltungen von Vereinen und Organisationen

Die Stadt Wolfsburg verzichtet ab sofort bei ehrenamtlich organisierten Veranstaltungen von Vereinen und Organisationen auf die Verwaltungsgebühren für Tätigkeiten und Leistungen der öffentlichen Verwaltung. Dies ist bei Angelegenheiten im eigenen Wirkungskreis möglich, wie z. B. bei Gebühren für die Sondernutzung öffentlicher Flächen. Gebühren aus dem übertragenen Wirkungskreis, wie z. B. Gebühren nach dem Niedersächsischen Gaststättengesetz, können nicht erlassen werden. 

Gebührenbefreit sind Vereine und Organisationen, die ihren Sitz in Wolfsburg haben und steuerrechtlich als gemeinnützig oder wohltätig (mildtätig) behandelt werden. Eine Bescheinigung des Finanzamtes ist erforderlich. Hilfsorganisationen wird die Gebührenbefreiung gewährt, wenn diese das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen nachweisen können. Politische Parteien sind von der Gebührenbefreiung ausgenommen.

Führungszeugnis im Ehrenamt

Führungszeugnisse, die für eine ehrenamtliche Tätigkeit in einer gemeinnützigen oder vergleichbaren Einrichtung benötigt werden, sind grundsätzlich gebührenfrei. Darüber hinaus wird, anders als bisher, auch dann Gebührenfreiheit gewährt, wenn ehrenamtlich Aktive für ihre Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung erhalten. Die Höhe der Aufwandsentschädigung ist dabei unerheblich.

Der Verzicht auf die Gebühren ist insbesondere für Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit wichtig, die häufig vor Beginn der Tätigkeit ein sogenanntes „erweitertes“ Führungszeugnis vorlegen müssen.

Der Deutsche Bundesjugendring hat für Verantwortliche in der Jugendverbandsarbeit eine Arbeitshilfe zum Thema Führungszeugnisse bei Ehrenamtlichen nach dem Bundeskinderschutzgesetz zusammengestellt.


JUGEND HILFT! Fonds

Der JUGEND HILFT! Fonds der Kinderhilfsorganisation „Children for a better World e. V.“ unterstützt soziale Projekte von Kindern und Jugendlichen mit bis zu 2.500 € pro Jahr. Gefördert werden Projekte, bei denen sich Kinder und Jugendliche zum Ziel gesetzt haben, die Situation von anderen Menschen in Armut, Krankheit oder schwierigen Lebenslagen zu verbessern.


ehrenWert

Die Klosterkammer Hannover stellt ab 2014 mehr Geld für ihr Förderprogramm "ehrenWERT." zur Verfügung. "Wir haben in diesem Jahr das "ehrenWERT."-Budget voll ausgeschöpft. Das zeigt uns, dass unser Programm dort angekommen ist, wo wir es haben wollten: bei Einrichtungen, die ehrenamtlich getragene Projekte voranbringen. Deshalb erhöhen wir die Mittel von 250.000 auf 400.000 Euro pro Jahr", sagt Klosterkammer-Präsident Hans-Christian Biallas. Ziel von "ehrenWERT." ist es, die Qualifikation und das Engagement Ehrenamtlicher zu fördern. Anträge können von Vereinen, Kirchengemeinden und Kommunen gestellt werden, deren Sitz im Fördergebiet der Klosterkammer (Niedersachsen mit Ausnahmen der alten Länder Braunschweig und Oldenburg) liegt. 

"Werkstatt Vielfalt"

Junge Menschen in Deutschland wachsen in einer Gesellschaft auf, die so bunt und vielfältig ist wie nie zuvor. Kontakte zwischen Menschen aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen oder religiösen Milieus sind von grundlegender Bedeutung für das gegenseitige Verständnis und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hier setzen die Projekte der »Werkstatt Vielfalt« an: Sie bauen Brücken zwischen Lebenswelten. Sie tragen zu einer lebendigen Nachbarschaft in der Gemeinde oder im Dorf bei und sorgen dafür, dass Vielfalt zur Normalität wird.

Wird eine Projektidee in die »Werkstatt Vielfalt« aufgenommen, erhält sie nicht nur eine finanzielle Förderung: Die Projektverantwortlichen holen sich bei einer Projektwerkstatt Tipps von Fachleuten, tauschen Erfahrungen aus und geben Anregungen zur Weiterentwicklung des Programms.


Das Ehrenamtsstärkungsgesetz – Verbesserte Förderung für ehrenamtliches Engagement

Das Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes schafft Rechtssicherheit, baut Bürokratie ab und flexibilisiert die Finanzplanung gemeinnütziger Organisationen. Was sich im Ehrenamtsstärkungsgesetzt im Einzelnen geändert hat, erfahren Sie auf der Seite des Bundesministerium der Finanzen.


PROJEKTE

Bürger schaffen Wissen

Citizen Science (Bürgerwissenschaft) beschreibt Forschungsprojekte, bei denen sich Bürger*innen ehrenamtlich an der Sammlung oder Vervielfältigung von wissenschaftlichen Daten beteiligen. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Forschungsprojekt GEWISS bündelt die Potenziale der Bürgerwissenschaft und bietet auf seiner Citizen-Science-Plattform die Möglichkeit, Beteiligungsprojekte zu suchen und einzustellen.

INFORMATIONEN FÜR VEREINE

Leitfaden zum Vereinsrecht

Das Bundesministerium der Justiz unterstützt Vereinsgründer*innen, Vereinsmitglieder und Vereine mit einem Leitfaden zum Vereinsrecht. Von der Gründung über den laufenden Betrieb bis hin zur Beendigung eines Vereins gibt es vieles zu beachten. Wenn Sie einen Verein gründen wollen oder sich als Mitglied oder Organ eines Vereins über Ihre Rechte und Pflichten informieren möchten, kann dieser Leitfaden viele wichtige Auskünfte geben und mit Hinweisen auf andere Informationsmöglichkeiten weiterhelfen. Die Broschüre sowie Muster für Satzungen, Gründungsprotokolle, Anmeldung zum Vereinsregister etc. finden Sie im Leitfaden zum Vereinsrecht des Bundesministeriums der Justiz.


STIFTUNGEN 

Sie soll Bürger*innen aus Wolfsburg und Umgebung die Möglichkeit bieten, sich umfassend zum Thema Stiftungen allgemein sowie konkret zu den Wolfsburger Stiftungen zu informieren.

Seit dem 01.10.2014 präsentiert sich die Wolfsburger Stiftungslandschaft unter www.stiftungslandschaft-wob.de.

Das Ehrenamt sichern und stärken – so lautet das Ziel des Förderkonzepts für bürgerschaftliches Engagement. Das Förderkonzept entstand in einem mehrstufigen Prozess und wurde am 07.10.2015 vom Rat der Stadt Wolfsburg einstimmig verabschiedet. Das Förderkonzept bietet einen tiefen Einblick in die Engagementlandschaft Wolfsburgs.

Das Wolfsburger Förderkonzept Bürgerengagement steht für Sie hier zum Download bereit.

Seit einigen Jahren bieten Verbände und Einrichtungen auch Freiwilligendienste an, wie zum Beispiel das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) und seit dem 11. Juli 2011 den Bundesfreiwilligendienst (BFD).

Ihre Ansprechpartner*innen bei der Stadt Wolfsburg zu diesem Thema finden Sie hier.



Das Logo der LAGFA 

Die Koordinierungsstelle Bürgerengagement ist Mitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen für das Ehrenamt in Niedersachsen e.V.

Zur Internetseite der LAGFA e.V. (öffnet sich in einem neuen Fenster)

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Ehrenamt

Häufig gestellte Fragen