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Rund um das Thema Kunst in Wolfsburg

Eine Zeitung mit der Überschrift Aktuelles; Foto: Zerbor/Fotolia.com © Zerbor/Fotolia.com

Pressemitteilung vom 22.03.2019

Ideenwettbewerb „Kunst im Stadtbild Wolfsburgs – KiS“

Ausschreibung für künstlerischen Nachwuchs

Zum vierten Mal schreibt das Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation (IZS) der Stadt Wolfsburg den Wettbewerb "Kunst im Stadtbild Wolfsburgs – KiS, Ideenwettbewerb für den künstlerischen Nachwuchs" aus.

Neben den Studierenden richtet sich der Wettbewerb auch wieder an die jungen Absolventen der Fachrichtung "Freie Kunst" und anderer Kunst-Studiengänge mit dem Schwerpunkt "Kunst im öffentlichen Raum" an deutschen Hochschulen. Den Nachwuchskünstlern wird die Möglichkeit geboten, Ideen für Projekte im Stadtbild Wolfsburgs vorzuschlagen. Dabei steht den Teilnehmern frei, für welchen Standort innerhalb des Stadtgebiets sie ihre Projekte entwickeln möchten. Erwartet werden visionäre Ideen, die von den derzeitigen Freiräumen in der Stadt Besitz ergreifen.

Wie zu jeder Ausrichtung üblich, ist auch in diesem Jahr ein "ungeregelter Standort", ein von städtischer Seite vorgeschlagener Raum, als Anreiz für die Teilnehmer gegeben: die neu angelegte Verbindungsbrücke zwischen dem Bestandsgebäude C und dem Neubau des Ambulanzzentrums des Klinikums. Der beste Beitrag wird von der Jury zum Preisträger gekürt und erhält ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro. Bis zu drei weitere Arbeiten können eine besondere Anerkennung erhalten, diese sind mit einer abgestuften finanziellen Honorierung von jeweils 500 Euro verbunden.

Mit dem Ideenwettbewerb setzt der Geschäftsbereich Kultur ein Projekt aus dem Kulturentwicklungsplan der Stadt Wolfsburg um, mit den Zielen den künstlerischen Nachwuchs zu fördern, und Wolfsburg als Zentrum für zeitgenössische Kunst um eine weitere Nuance zu ergänzen.

Einsendeschluss der Ideen ist der 30. August. Alle Informationen zum Ideenwettbewerb 2019 sind unter wolfsburg.de/izs erhältlich.


Pressemitteilung vom 09.01.2019

Angelika Bucher „Retrospektive“

Querschnitt durch das vielschichtige Werk der renommierten Wolfsburger Künstlerin

Wer kennt sie nicht, Angelika Bucher, die Grafikerin, Malerin, Leiterin der Kinderkunstschule "Mäusewerkstatt". Ihre Ausstellung "Retrospektive", die vom 3. bis 24 Februar im Gewölbekeller von Schloss Wolfsburg zu sehen ist, zeigt einen Querschnitt durch das vielschichtige Werk der renommierten Wolfsburger Künstlerin.

Die gebürtige Dresdnerin hat an der Werkkunstschule in Hannover studiert und später an der Hochschule für bildende Künste (HBK) in Braunschweig die Radierung als Medium für sich entdeckt. Als Grafikerin hat sie diese zu ihrem speziellen Ausdrucksmittel gemacht und ihre Drucke erfolgreich im In- und Ausland präsentiert. Aber auch ihre Reiseaquarelle sind beeindruckend. Zu ihren beliebten Themen gehören detaillierte und filigran gestaltete Federn oder Küchenmotive mit Gemüse, Fischen oder Stillleben. Auch Bäume, Strelitzien oder die Serie "Gedanken", bei der der Tod Ihres Sohnes Thema ist. Aber auch streng grafische Objekte in unendlicher Vielfalt zeigen das große schöpferische Potential der ehemaligen Wolfsburger Kunstlehrerin. Die Technik der Radierung hat sie darüber hinaus bei Besuchen in Wolfsburgs Partnerstadt Togliatti vermittelt. Hier war sie als Jurymitglied für einen Designwettbewerb der Kunsthochschule eingeladen und pflegte viele Kontakte zur Kinderkunstschule Regenbogen. Ein weiteres Standbein war ihre Kinderkunstschule "Mäusewerkstatt", in der Kinder die komplizierte Technik der Radierungen erlernt und viele internationale Auszeichnungen errungen haben.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 3. Februar, 11 Uhr im Gartensaal, Schloss Wolfsburg eröffnt. Weiter Infos finden Sie hier.