Sechs Stadtplaketten verliehen
Ehrungen beim Stadtgründungstag
Der diesjährige Stadtgründungstag – Wolfsburg wurde am 1. Juli 1938 gegründet - stand ganz im Zeichen der Stadtplaketten-Verleihung für sechs verdiente Wolfsburger*innen. Die Stadtplakette in Silber gab es für Angelika Dorothea Frenzel. Die Verleihung erfolgte in diesem Fall in Abwesenheit. Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgehändigt. Die Auszeichnung in Bronze erhielten Lieselotte Fieting, Dr. Arved Heinz, Edgar Mecke, Dieter Söchtig und Ingrid Gute.

Zuvor sprachen in zwei Talkrunden Oberbürgermeister Dennis Weilmann, der Vorstand Produktion und Logistik der Marke Volkswagen Pkw, Dr. Christian Vollmer, der stellvertretende Vorsitzende des Gesamt- und Konzernbetriebsrats der Volkswagen AG, Jürgen Mahnkopf, der Präsident der IHK Lüneburg-Wolfsburg, Andreas Kirschenmann, und der Vorstandssprecher der Volksbank BRAWO, Dr. Lars Berkefeld, sowie der Wirtschaftsdezernent der Stadt Wolfsburg, Jens Hofschröer.
Unter anderem ging es um das Thema Standortkonzept 2035+, das auf eine starke gemeinsame Zukunft von Stadt und Volkswagen setzt und vor diesem Hintergrund gemeinsam mit Leben gefüllt werden soll, damit Wolfsburg als Stadt weiter gestärkt in die Zukunft gehen kann. „Bestandteil ist für uns insbesondere auch die Innenstadtentwicklung, um gute Rahmenbedingungen für Handel, Gastronomie, Wohnen, Kultur und Investitionen in der City zu schaffen“, stellte Dennis Weilmann heraus.
Dem Empfang im Scharoun Theater in Wolfsburg wohnten auch Vertretende aus den Partnerstädten Sarajevo (Bosnien und Herzegowina) und Marignane (Frankreich) sowie der Freundschaftsstadt Chattanooga (USA) bei. Die Veranstaltung wurde umrahmt durch musikalische Beiträge von Christian Mädler gemeinsam mit Schüler*innen des Phoenix Gymnasiums. Im Vorfeld hatte es vor der Veranstaltung einen ökumenischen Gottesdienst im Planetarium gegeben.
Stadtplakette ist eine der höchsten Auszeichnungen der Stadt
Die Stadtplaketten, eine der höchsten Auszeichnungen der Stadt, verlieh Oberbürgermeister Dennis Weilmann. „Es ist mir eine Ehre, diese Auszeichnungen vorzunehmen”, bekräftigte Dennis Weilmann. „Ihr herausragendes persönliches Engagement auf sozialem und kulturellem Gebiet, im Sport, für Umwelt und Naturschutz, in Vereinen und Verbänden, ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt von besonderes hoher Bedeutung.”
Angelika Dorothea Frenzel hat sich durch ihr jahrzehntelanges Wirken als Pädagogin, Schulleiterin und leidenschaftliche Förderin des Wolfsburger Theaterlebens in außergewöhnlicher Weise um Bildung, Kunst und Kultur der Stadt verdient gemacht. Ihr Engagement verbindet Generationen, stärkt zentrale kulturelle Institutionen und prägt das gesellschaftliche Leben nachhaltig.
Lieselotte Fieting prägt seit über 20 Jahren die frühkindliche Sprach- und Leseförderung in Wolfsburg, indem sie bis zu 100 Vorlesepat*innen koordiniert, zahlreiche Kindergärten unterstützt und mit dem Wolfsburger Bilderbuchsonntag ein etabliertes Familienangebot geschaffen hat. Ihr langjähriges, wirkungsvolles Engagement im Lesenetzwerk der Bürgerstiftung verdient besondere Anerkennung.
Dr. Arved Heinz hat sich durch sein langjähriges Wirken als Chefarzt der Urologie und Ärztlicher Direktor sowie als Initiator und prägende Kraft des Fördervereins Klinikum Wolfsburg in besonderer Weise um die Gesundheitsversorgung der Stadt verdient gemacht. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche Projekte umgesetzt, die Patient*innen wie Mitarbeitenden unmittelbar zugutekamen und dem Klinikum Fördermittel in erheblicher Höhe erschlossen. Sein Engagement wirkt weit über seine aktive Klinikzeit hinaus und stärkt das medizinische Umfeld Wolfsburgs nachhaltig.
Edgar Mecke hat mit seinem jahrzehntelangen Einsatz für Politik, Kirche, Sport und Nachbarschaft das gesellschaftliche Leben in Wolfsburg maßgeblich mitgestaltet. Sein Engagement, seine Verlässlichkeit und seine große Hilfsbereitschaft verdienen höchste Anerkennung und Dankbarkeit.
Dieter Söchtig hat sich durch seine langjährige Tätigkeit im Vorstand der Werker Stiftung, seit 2019 als Vorsitzender, in besonderer Weise um das soziale und gemeinnützige Engagement in Wolfsburg verdient gemacht. Unter seiner Verantwortung werden das Stiftungsvermögen verlässlich verwaltet und erhebliche Fördermittel an wichtige soziale Einrichtungen vergeben, die das Leben vieler Menschen in der Region nachhaltig verbessern. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Stiftung verdient sein kontinuierlicher Einsatz besondere Anerkennung.
Ingrid Gute ist aufgrund ihres langjährigen, weit über das übliche Maß hinausgehenden Engagements für die Senior*innen sowie für das gesellschaftliche Leben im AWO Ortsverein Fallersleben und ihren außergewöhnlichen persönlichen Einsatz für viele Besucher*innen zu einer zentralen Vertrauensperson und zur prägenden Persönlichkeit der Begegnungsstätte geworden.