Mehr Raum für neues Lernen
Neue Grundschule auf gemeinsamen Campus

Bei einer Besichtigung am Donnerstag, 27. August, hat sich Oberbürgermeister Dennis Weilmann gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Stadt, Politik und Schule die neuen Räume angesehen. Auf zwei Etagen bietet der Neubau eine moderne Lernumgebung, in der Unterricht und Ganztag eng zusammengedacht werden. Flexible Bereiche lassen sich je nach Situation unterschiedlich nutzen.
„Schule ist für Kinder ein zentraler Teil ihres Alltags. Deshalb kommt es nicht nur auf genügend Schulplätze an, sondern auch auf gute Bedingungen zum Lernen. Mit dem Neubau schaffen wir Raum für zeitgemäße Bildung und bringen Schule und Ganztag enger zusammen. Davon profitieren die Kinder und ihre Familien“, sagt Oberbürgermeister Dennis Weilmann.
Mal gemeinsam, mal ganz in Ruhe
Nicht jedes Kind lernt auf die gleiche Weise – und nicht jede Aufgabe braucht die gleiche Umgebung. Genau darauf sind die neuen Räume ausgerichtet.
Die Grundschule verfügt über sechs Lernbereiche mit Unterrichtsräumen und zusätzlichen Flächen für kleinere Gruppen. Dazu kommen Ruhebereiche, ein Selbstlernzentrum und eine Aula. Auch die Dachterrassen können für den Unterricht genutzt werden. Viele Räume stehen sowohl der Schule als auch dem Ganztag zur Verfügung.
Damit unterstützt das Gebäude das Lernkonzept der Schule: Die Kinder können je nach Aufgabe allein, in kleinen Gruppen oder gemeinsam lernen. Flexible Möbel und unterschiedlich nutzbare Bereiche geben ihnen und den Lehrkräften dafür mehr Möglichkeiten.
„Kinder lernen unterschiedlich. Manche brauchen für eine Aufgabe Ruhe, andere profitieren vom Austausch in der Gruppe. Die neuen Räume ermöglichen es uns, besser auf diese Bedürfnisse einzugehen und schaffen gute Voraussetzungen für individuelle Förderung und selbstständiges Lernen“, erklärt Christoph Andacht, Leiter des Geschäftsbereichs Schule.
Ein Gebäude passend zum Schulalltag
Bei der Planung ging es nicht nur darum, neue Klassenräume zu schaffen. Das Gebäude sollte zum pädagogischen Konzept der Schule passen und gleichzeitig für alle gut zugänglich sein.
Der Neubau ist deshalb barrierefrei gestaltet. Dazu gehören unter anderem ein Aufzug und ein taktiles Leitsystem. Auch ein möglichst energiesparender Betrieb wurde berücksichtigt: Auf dem Gebäude befindet sich eine Photovoltaikanlage mit 99 Kilowatt-Peak. Der Neubau erfüllt den Effizienzhaus-55-Standard.
„Unsere Aufgabe war es, das pädagogische Konzept in ein Gebäude zu übersetzen, das im Schulalltag funktioniert. Die Räume lassen sich flexibel nutzen und bieten zugleich Möglichkeiten zum Rückzug. Ebenso haben wir auf Barrierefreiheit und einen energieeffizienten Betrieb geachtet“, sagt Thomas Lüsse, stellvertretender Leiter des Geschäftsbereichs Hochbau.
Die Bauarbeiten hatten im August 2024 begonnen. Pünktlich zum Schuljahr 2026/2027 konnte die Grundschule den Neubau beziehen. Ganz fertig ist der Campus aber nicht: Die Arbeiten an den Außenanlagen laufen weiter und sollen zum Schuljahr 2027/2028 abgeschlossen sein.