Kfz Anzeige besondere Kfz-Verwendung

Eine besondere gewerbliche Fahrzeugverwendung ist der Zulassungsstelle anzuzeigen. Die Anzeige kann schriftlich oder formlos erfolgen. 


Für die einzelnen Beförderungsarten gelten unterschiedliche Bestimmungen.

In diesen Fällen muss etwa ein entsprechender Eintrag in die Zulassungsbescheinigung Teil I (Feld 21) und eine jährliche Hauptuntersuchung durchgeführt werden.

Ist diese Art der Verwendung des Fahrzeugs bereits zum Zeitpunkt der Zulassung vorgesehen, ist dies bei der Zulassung anzumerken und auch dem Versicherer mitzuteilen. Eine Abnahme des Fahrzeuges nach der Bestimmung der BOKraft ist in einigen Fällen ebenfalls erforderlich.


Gewerbeanmeldung und Vorliegen einer der folgenden Verwendungsarten:
  • Taxi
  • Mietwagen
  • Selbstfahrervermietfahrzeug
  • Fahrzeuge zur gewerblichen Schülerbeförderung
  • Fahrzeugs zur gewerblichen Beförderung von Kindergartenkindern
  • Fahrzeuge zur gewerblichen Beförderung von Behinderten



  • Personalausweis oder Pass mit Meldebescheinigung
  • Fahrzeugschein / Zulassungsbescheinigung Teil I 
  • Fahrzeugbrief / Zulassungsbescheinigung Teil II 
  • SEPA-Lastschriftmandat für den Einzug der Kraftfahrzeugsteuer
  • bisherige Kennzeichenschilder - entfällt bei außer Betrieb gesetztem Fahrzeug 
  • Nachweis einer gültigen Hauptuntersuchung gem. § 29 StVZO. HU-Prüfbericht; die Vorlage des Prüfberichts über die letzte Hauptuntersuchung ist nur dann erforderlich, wenn sich die Fälligkeit der nächsten HU nicht aus dem Fahrzeugschein / ZBI ergibt. 
  • elektronische Versicherungsbestätigung (eVB). Für die jeweilige Nutzung muss die eVB mit dem Vermerk einer der oben aufgeführten Verwendungsarten von der Versicherungsgesellschaft ausgestellt werden. Für die Beendigung der Nutzung eines Fahrzeuges mit einer der oben aufgeführten Verwendungsarten muss eine erneute eVB, ohne dem Vermerk der Verwendungsart, von der Versicherungsgesellschaft ausgestellt werden. 



Gegebenenfalls zusätzlich bei Beantragung wird benötigt:

durch Bevollmächtigte / Vertreter:
  • ausgestellte Vollmacht (Formular siehe unten) einschließlich Personaldokument des Vollmachtgebers und des Bevollmächtigten 
für Gesellschaften (GmbH, AG, OHG, KG, UG haftungsbeschränkt, ausländische Rechtsform):
  • Aktueller Handelsregisterauszug, aktuelle Gewerbeanmeldung, Vollmacht des Geschäftsführers oder Prokuristen oder persönliches Erscheinen des Geschäftsführers / Prokuristen und deren Personalausweis / Reisepass
für Vereine: 
  • Auszug aus dem Vereinsregister; Personalausweis oder Reisepass und Vollmacht des benannten Vertreters/ der benannten Vertreter
für Freiberufler
  • Nachweis über Zugehörigkeit zu einer Kammer (z.B. Ärztekammer, Notarkammer, Tierärztekammer usw.) oder
  • Bescheinigung des Finanzamtes

für Gesellschaften des bürgerlichen Rechts:

  • komplette Übersicht der Gesellschafter (in der Regel Gesellschaftervertrag)
  • Vollmacht und Erklärung, auf welche Person die Zulassung erfolgen soll (von allen Gesellschaftern durch Unterschrift bestätigt) sowie der Personalausweis / Reisepass des Gesellschafters, auf den die Zulassung erfolgen soll
Bei Minderjährigen: (siehe Formulare unten)
  • Einwilligung des/der Erziehungsberechtigten (Elternteile in der Regel beide) und Benennung eines Zustellbevollmächtigten


Es werden Gebühren nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) ab einer Höhe von 12,00 EUR erhoben sofern die Änderung nachträglich erfolgt. Ansonsten richten sich die Gebühren nach dem Zulassungsvorgang. Die konkrete Gebührenhöhe kann erst vor Ort anhand der Vorlage der vollständigen Unterlagen festgesetzt werden.

Zusätzliche Kosten für das Erstellen von Kennzeichenschildern sind nicht enthalten und werden nicht durch die Kfz-Zulassungsbehörde erhoben.

Sollten Gebührenrückstände vorhanden sein, sind diese nach dem Kfz-Zulassungsvoraussetzungsgesetz am Tag der Zulassung zu entrichten, anderenfalls wird die Zulassung des Fahrzeugs versagt.

Sollten Steuerrückstände vorhanden sein, müssen diese beim zuständigen Hauptzollamt entrichtet werden. Eine Zulassung kann erst danach vorgenommen werden.


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