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Zu Gast im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K

Im Schloss Fallersleben wird Geschichte zum Erlebnis

Außenansicht Hoffmann von Fallersleben-Museum
Schloss Fallersleben
Foto: Lars Landmann

Das Fachwerkschloss Fallersleben wurde einst für die Herzogin Clara von Braunschweig-Lüneburg als Witwensitz errichtet. Der erhalten gebliebene Westflügel ist seit 1991 die Adresse des Hoffmann-von-Fallersleben-Museums im M2K. In Sichtweite von hier wurde August Heinrich Hoffmann 1798 im heutigen Hotel-Restaurant „Hoffmann-Haus“ geboren. Er wählte sich den Namenszusatz „von Fallersleben“ aus Verbundenheit mit seiner Heimat und als Protest gegen die Privilegien des herrschenden Adels.

Am Museumseingang begrüßt selbstverständlich Hoffmann von Fallersleben – als Büste aus weißem Carrara-Marmor – die Gäste. Diese begeben sich in neun Ausstellungsräumen und auf 300 qm einerseits auf eine Zeitreise durch Hoffmanns Leben. Anderseits erfahren sie mehr über sein umfangreiches Werk, seinen einstigen Popstar-Status, die heutige Bedeutung seiner Kinderlieder sowie die wechselvolle Geschichte der von ihm geschriebenen Hymne der Bundesrepublik Deutschland. 

Eine schöne Gestaltung schafft Atmosphäre

Persönliche Erinnerungsstücke aus Hoffmanns Alltag und eine individuelle Farb-, Detail- und Objekt-Gestaltung verleihen jedem Ausstellungsraum eine eigene Atmosphäre. Überschaubare Texte bieten einen thematischen Überblick, Zeitnavigatoren verbinden biografische Stationen mit politischen Fakten und kulturellen Ereignissen im 19. Jahrhundert.

So nimmt im Themenraum „Kindheit“ zum Beispiel eine weiße Ausstellungswand Bezug zum Fachwerk in Hoffmanns Geburts- und Elternhaus. „Einigkeit und Recht und Freiheit“ waren Hoffmanns große und zu seinen Lebzeiten unerfüllte Träume. Die Entwicklungen von der deutschen Kleinstaaterei bis zur Deutschen Einheit 1990 veranschaulichen Landkarten zum eigenhändigen Verschieben.

Grün dominiert den Ausstellungsbereich, in dem Hoffmanns Naturverbundenheit angesprochen wird. Passend ist ein Jugend-Porträt zu sehen, das den 20-Jährigen auf einer Wanderung nahe Dresden zeigt.

Das Wanken der herrschenden Ständegesellschaft in der Revolution 1848/49 und deren Scheitern spiegelt die Ausstellungsarchitektur in einem grauen Holzgerüst: Einzelne Latten sind zunächst starr angeordnet. Zur Raummitte geraten sie in Bewegung, plötzlich stehen Balken quer und wirken wie die Barrikaden der Revolutionäre. Zum Raumausgang ist die Eingangsordnung wiederhergestellt. Rot unterlegte Bild- und Texttafeln sowie Originale in Schubladen dokumentieren den Kampf Hoffmanns für die Einigung eines liberalen Deutschlands. Dazu gehören auch die Unpolitischen Lieder: Für diese Sammlung gesellschaftskritischer Texte wurde der Germanistik-Professor aus dem Universitätsdienst entlassen und mehrere Jahre von der Obrigkeit verfolgt.

Das heute bekannteste Werk Hoffmanns von Fallersleben ist der Text der Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland, die dritte Strophe aus seinem Lied der Deutschen. In einem eigenen Museumsraum sind ein Erstdruck und eine handschriftliche Textfassung Hoffmanns zu sehen. Eine Multimediastation vermittelt anschaulich Hintergrundinformationen und hält ein Quiz bereit. Ein großer, von einem Bild der Kuppel des Deutschen Bundestages umrahmter „Setzkasten“ mit Exponaten aus der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart inspiriert zum Nachdenken: Wie stehen wir gegenwärtig zu den Werten „Einigkeit und Recht und Freiheit“, wie zu unserer Geschichte? 

Erlebnis Museum – zum Agieren, Mitreden und Wohlfühlen

„Im Hoffmann-Museum sollen sich die Gäste informieren, wohlfühlen und miteinander interagieren: So laden Sitzbänke ein zum Verweilen und Lesen in Hoffmanns Lyrik oder Lebenserinnerungen. Hörstationen geben Eindrücke von den zahlreichen Vertonungen seines Werks. Und immer wieder singen Besucher*innen leidenschaftlich Hoffmanns Hits. Das ist beabsichtigt!“, so Monika Kiekenap-Wilhelm, Institutsleiterin M2K.

[M2K – das ist das städtische Kulturinstitut, bestehend aus den „2 Ms“ mit dem Hoffmann-von-Fallersleben-Museum und dem Stadtmuseum, und den „2 Ks“ mit dem Kulturwerk und den Kreativwerkstätten. Das ergibt in Summe das M2K.]

Hoffmann trug seine Gedichte und Lieder gern selbst vor. Diese Freude teilen die Museumsgäste an einer Karaoke-Station. Genauso viel Spaß erleben die Besucher*innen am Liederbaum, der bekannte Kinderlieder wie Ein Männlein steht im Walde erklingen lässt. Wer mag, kann sogar selbst musizieren und an einem Lichtxylophon Hoffmann-Songs spielen.

Ein Ort der Demokratie und Geschichte

Am diesem Ort der Demokratiegeschichte pflegt das Museumsteam den Austausch mit den Besucher*innen über die facettenreiche und auch widersprüchliche Person Hoffmann von Fallersleben und wie die damaligen Zeit bis in unsere Gegenwart wirkt. Sonderausstellungen vertiefen einzelne Themen. Mit einem abwechslungsreichen Programm aus begleiteten Rundgängen, Konzerten, Erzähl-Cafés, Lesungen, Familien- und Kreativangeboten sowie Workshops bis hin zu Unterrichtseinheiten für Schulklassen öffnet das Hoffmann-Museum weit die Türen des Schlosses Fallersleben und lädt zum Hineinschauen und Mitmachen und damit zum Mitwirken ein. 

  • Ausstellungen und Veranstaltungen
    • Ausstellung „WAR und ist KRIEG. Vier europäische Künstlerinnen aus Deutschland, Polen und der Ukraine zum Thema Krieg“

      Bis Sonntag, 31. Mai 2026

      Plakat WAR und ist KRIEGIm Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K ist derzeit die Ausstellung „WAR und ist KRIEG“ zu sehen. Mit Sabina Kaluza, Yvonne Salzmann, Yuliia Shkvarchuk und Iryna Vorona sind es vier Künstlerinnen aus Deutschland, Polen und der Ukraine, die sich mit den Folgen vergangener und aktueller Kriege auseinandersetzen. Während Sabina Kaluza und Yvonne Salzmann ihren Blick auf die verheerenden Kriege des 20. Jahrhunderts lenken, sind die Werke von Yuliia Shkvarchuk und Iryna Vorona von der Aktualität des brutalen Angriffskrieges Russlands gegen ihr Land beeinflusst. Eigenes Erleben sowie die Familiengeschichten der Beteiligten führen uns exemplarisch die Kontinuitäten der Geschichte vor Augen und lassen uns aufmerksam auf die Gegenwart blicken. Die gezeigten Skulpturen, Installation, Kohlezeichnungen, Fotografien und Filme berühren, stimmen nachdenklich und wirken lange nach. Einen regionalen Bezug erzeugen persönliche Erinnerungsstücke zum Beispiel aus der Familie des Wolfsburgers Frank Hocke. Er ist seit vielen Jahren in der hiesigen Kunstszene aktiv und unterstützt ehrenamtlich das für ihn Herzensprojekt „WAR und ist KRIEG“. 

      Der Eröffnungstermin am 19. Februar 2026 war kurz vor dem 4. Jahrestag des Beginns des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine gewählt. Die Ausstellung wird bis Ende Mai zu sehen sein. In diesem Zeitrahmen liegen die Erinnerungstage an das Ende des von Deutschland begonnen Zweiten Weltkrieges, aber auch mit dem 23. Mai der Tag des Inkrafttretens des Grundgesetzes und damit der Gründung der freiheitlich-demokratischen Bundesrepublik Deutschland.

      Kriege als Machtmittel, aber auch der Wunsch nach Frieden, bestimmten die Politik und Gesellschaften im 19. Jahrhundert. Die Erfahrungen damit spiegeln sich exemplarisch im Leben und lyrischen Werk August Heinrich Hoffmanns von Fallersleben. Die Geschichte seines Liedes der Deutschen als deutsche Nationalhymne ist im 20. Jahrhundert wiederum geprägt von zwei Weltkriegen und dem Deutschland und Europa teilenden Kalten Krieg. Freude und Dankbarkeit für die friedliche Überwindung der Teilung in Ost und West bei gleichzeitiger Akzeptanz der eigenen, teils schmerzvollen Vergangenheit, prägten den Frieden und die Demokratien in Europa seit 1989.

      Der Frieden und die Demokratien in Europa sind aktuell massiv bedroht. Die Verteidigung unserer Werteordnung ist die zentrale Aufgabe unserer Zeit. Darauf macht die Kunstausstellung „WAR und ist KRIEG“ auf beeindruckende Weise aufmerksam. Zugleich ist diese Aufgabe wichtiger Bestandteil der Demokratieförderung, der das Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K als Ort der deutschen Demokratiegeschichte verpflichtet ist. 

       

    • Begleitprogramme zur Ausstellung "WAR und ist "KRIEG"

      Sonntag, 8. März, 15 Uhr

      ”Die Kraft des Erinnerns” – Filmvorführung

      1945 endete der Zweite Weltkrieg und hinterließ unsägliches Leid und tiefe Wunden. Der Dokumentarfilm „Die Kraft des Erinnerns“ widmet sich den nach dem Krieg geborenen Generationen und den langen Schatten der Vergangenheit. Er veranschaulicht, wie das Erleben und Handeln von Eltern und Großeltern das Leben ihrer Kinder und Enkel prägt – obwohl diese den Krieg selbst nicht erlebt haben. Sechs Protagonist*innen laden die Zuschauer*innen auf eine emotionale Reise in ihre Familiengeschichte ein. Ihre sehr persönlichen Geschichten zeigen, wie sie ihren Weg des Erinnerns von Vergangenem gestalten und wie es möglich ist, aus Familiennarrativen übernommene Verhaltensmuster und über Generationen weitergegebene Traumata zu überwinden. „Die Kraft des Erinnerns“ ist eine Ermutigung, die Bedeutung des Erinnerns tiefer zu verstehen. 

      Zu den Protagonist*innen des Films gehören mit Sabina Kaluza und Yvonne Salzmann zwei Künstlerinnen, die die aktuelle Sonderausstellung „WAR und ist KRIEG“ im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum gestalteten.

      Nach dem Film stehen die Filmemacher*innen Roland Remus, Sabine C. Langer und Thomas Knüppel in einer moderierten Gesprächsrunde für die Fragen des Publikums zur Verfügung.

      Movieposter "Die Kraft des Erinnerns"


      Mittwoch, 18. März, 19 Uhr

      Zum „Tag der Demokratiegeschichte“ –  Künstler*innen-Stimmen für Demokratie und gegen Krieg 

      Am 18. März 2026 wird bundesweit erstmals der Tag der Demokratiegeschichte begangen. Zu diesem Anlass wird sich gleichermaßen der positiven Ereignisse und Prozesse unserer Freiheits-, Verfassungs- und Parlamentsgeschichte und des größten Zivilisationsbruchs, der Verfolgung und Ermordung von Millionen von Menschen im Zweiten Weltkrieg, erinnert.

      Hoffmann von Fallersleben, sein Leben und seine politische Lyrik des Vormärz sind Beispiele für die wechselvolle Demokratiegeschichte in unserem Land. Die Rezeption seines "Liedes der Deutschen" als deutsche Nationalhymne spiegelt diese Entwicklung in besonderer Weise.

      Die demokratische Rechtsordnung in unserem Land ist aktuell von innen und außen bedroht. Auf die Folgen derartiger Bedrohungen verweist die aktuelle Kunstausstellung „WAR und ist KRIEG“. Auf einem Rundgang berichten die Künstlerinnen Sabina Kaluza und Iryna Vorona über ihre persönlichen Motive, familiären Prägungen insbesondere durch den Zweiten Weltkrieg und den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie ihre künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema.

      „Wort-Collagen“ unter anderem aus dem literarischen Werk Hoffmanns von Fallersleben ergänzen an diesem Abend die Künstler*innen-Stimmen für Demokratie und gegen Kriege.

      Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei

      Iryna Vorona; Foto: Peter Riewald

      Iryna Vorona in der Ausstellung „WAR und ist KRIEG“ (Foto: Hoffmann-on-Fallersleben-Museum im M2K/Peter Riewaldt)

      Sabina Kaluza; Foto: Stefan Branahl

      Sabina Kaluza und ihr Kunstwerk „HEERESGRUPPE MIT FRANZ“ (Foto: Stefan Branahl)

       

      Donnerstag, 19. März, 19 Uhr

      Wozu Pazifismus? Philosophische Gedanken zu einem unzeitgemäßen Begriff

      Die aktuelle geopolitische Lage scheint keine Sicherheiten mehr zu kennen und auch keine Gewissheiten – bis auf eine: das Vorrecht der Stärkeren, nach innen wie außen. Trotz dieser bedrückenden Erkenntnis gilt es, es sich im eigenen Denken nicht zu bequem zu machen. Philosophie kann helfen, sich im eigenen Nachdenken umsichtiger zu orientieren. Wie könnte ein zeitgemäßer Pazifismus aussehen und was hätte er zur Verbesserung der globalen Situation beizutragen? Diesen Gedanken möchte der Abend im Rahmen der Ausstellung vertiefter nachgehen und nach Gründen suchen, auch wenn es keine einfachen Antworten gibt. Dr. Stefan Wolf ist Philosoph und führt mit einigen Thesen ins gemeinsame Gespräch ein.

      Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei

      Ausstellungseröffnung "WAR und ist KRIEG"

      Der Philosoph Dr. Stefan Wolf während der Ausstellungseröffnung „WAR und ist KRIEG“ (Foto: Sebastian Bisch)

       

      Sonntag, 19. April, 15Uhr

      Über Grenzen gehen – die alltägliche Friedensarbeit 

      Aktive Friedensarbeit im Kleinen gestalten täglich viele Menschen in verschiedenen Ländern, die zu unterschiedlichen Themen und in verschiedenen Formaten zusammenkommen, sich austauschen, verständigen und zusammenarbeiten. Frank Haufe (u. a. Vizepräsident der Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft) ist einer von ihnen und an diesem Sonntagnachmittag neben der Künstlerin Yvonne Salzmann zu Gast in der Ausstellung „WAR und ist KRIEG“: Im Gespräch berichtet er von seiner Familienforschung unter anderem im Niedersächsischen Landesverein für Familienkunde. Bereits mehrfach reiste er nach Polen, nach Schlesien. Bis zum Zweiten Weltkrieg lebte ein Teil seiner Familie dort. Die Reisen, die Gespräche und die Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort helfen ihm, Antworten auf offene Fragen zu finden und die Perspektive der anderen Seite einzunehmen, zu vergeben und zu versöhnen.

      Yvonne Salzmann in WAR und ist KRIEG; Foto: privat

      Die Künstlerin Yvonne Salzmann in der Ausstellung „WAR und ist KRIEG“ im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K

       

      Sonntag, 17. Mai 2026, 11 bis 17 Uhr

      Internationaler Museumstag: Der Besuch der Ausstellung “WAR und ist Krieg” ist an diesem Tag frei. 

      Das Logo des Internationalen Museumstages

      Logo Internationaler Museumstag (Foto: Deutscher Museumsbund)

       

      Sonntag, 31. Mai 2026, 15Uhr

      Finissage 

      Zum Abschluss der Ausstellung „WAR und ist KRIEG“ führt der Lyriker, Sänger und Satiriker Thorsten Stelzner mit seiner Wort-Kunst einen Dialog mit den Kunst-Werken von Sabina Kaluza, Yvonne Salzmann, Yuliia Shkvarchuk und Iryna Vorona.



      Ausstellungsrundgänge und Workshops für Schülerinnen und Schüler 

      Nach Vereinbarung mit den Künstlerinnen.

      Kontakt: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Telefon: 05362-526 23, E-Mail: hoffmann-museum@stadt.wolfsburg.de

       

  • Hoffmann-Biografie

    Schriftsteller und Literaturforscher, Dichter der Nationalhymne "Deutschlandlied" (1841 auf Helgoland) und hunderter Kinderlieder; geboren: 02.04.1798 in Fallersleben (heute Ortsteil von Wolfsburg); gestorben: 19.01.1874 Schloss Corvey (Höxter).

    Zeichnung mit Abbild von Hoffmann von Fallersleben

    Hoffmann-Biografie

    Hauptmotiv von Hoffmanns politisch-satirischer Lyrik ist der Kampf für ein einiges und freiheitliches Deutschland. Seine sprachlich zumeist eingängig gehaltenen und oft mit volkstümlichen Melodien verbundenen politischen Lieder hatten - allen voran das Deutschlandlied - in ihrer Entstehungszeit eine große Verbreitung und Popularität.

    In der Folge der Herausgabe seiner "Unpolitischen Lieder") (2 Bände 1840/41) verliert der Professor für deutsche Literatur und Sprache (Breslau, seit 1830) sein Amt. Er gilt lange Zeit als politisch gefährlich und hat nur in einigen deutschen Ländern Aufenthaltsrecht.

    Seine großen Verdienste um die Wiederentdeckung und Edition deutscher Sprachdenkmäler (z. B. "Ludwigslied") und die Niederlandistik wurden erst in jüngerer Zeit bekannt.

    Durch musikwissenschaftliche Forschungen der letzten Jahre wurde Hoffmann zudem als einer der am meisten vertonten Dichter des 19. Jahrhunderts erdeckt. Viele seiner Kinderlieder sind auch heute noch sehr verbreitet (z.B. "Alle Vögel sind schon da", "Der Kuckuck und der Esel", "Morgen kommt der Weihnachtsmann").
    Die Erinnerung an Leben und Werk August Heinrich Hoffmanns hält die Stadt Wolfsburg im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im Schloss Fallersleben wach. 

    Unterstützt wird die Arbeit des Museums durch die Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft, die in einem Nebengebäude von Schloss Fallersleben ein großes Archiv und eine Studienstätte betreut und alle zwei Jahre den Hoffmann-von-Fallersleben-Preis für Zeitkritische Literatur vergibt.

  • Außerschulischer Lernort Museum

    Wolfsburgs spannende Geschichte(n) entdecken - Die Historischen Museen Wolfsburgs als außerschulische Lern- und Erlebnisorte.

  • Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft

    Die Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft ist Forschungsstelle und außerschulischer Lernort.

  • Museumsshop

    Bücher, Grußkarten, CDs und mehr im Museumsshop

    Drei alte Weihnachtskarten
  • Darstellung des Lieds „Alle Vögel sind schon da…

    „Alle Vögel sind schon da…“ – der Frühling inspirierte Hoffmann von Fallersleben zu vielen Gedichten und Liedern

    Foto: Stadtmuseum Wolfsburg/Meike Felizitas Netzbandt

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  • Zeitgenossen von Hoffmann von Fallersleben

    Lesezeichen stellen Hoffmanns Freunde und Zeitgenossen vor

    Foto: Stadtmuseum Wolfsburg/Meike Felizitas Netzbandt

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  • Darstellung von politischen Dichtungen

    Die Revolution 1848 prägte den Vormärz –Dichter Hoffmann von Fallersleben

    Foto: Stadtmuseum Wolfsburg/Meike Felizitas Netzbandt

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  • Ein Touch-Screen informiert über die deutsche und andere Nationalhymnen

    Ein Touch-Screen informiert wissensreich und unterhaltsam über die deutsche und andere Nationalhymnen

    Foto: Stadtmuseum Wolfsburg/Meike Felizitas Netzbandt

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  • Büste Hoffmanns von Fallersleben, 1827; Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

    Büste Hoffmanns von Fallersleben, 1827

    Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

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  • Verschiebbare Landkarten veranschaulichen den Weg vom 19. Jahrhundert bis zur Deutschen Einheit 1990; Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

    Verschiebbare Landkarten veranschaulichen den Weg vom 19. Jahrhundert bis zur Deutschen Einheit 1990

    Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

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  • Immerwährender Frühling im Hoffmann-Museum; Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

    Immerwährender Frühling im Hoffmann-Museum

    Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

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  • Eine Klanginstallation erfreut mit dem munteren Gezwitscher von Amsel, Drossel, Fink und Star aus dem Hoffmann’schen Kinderlied-Klassiker Alle Vögel sind schon da; Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

    Eine Klanginstallation erfreut mit dem munteren Gezwitscher von Amsel, Drossel, Fink und Star aus dem Hoffmann’schen Kinderlied-Klassiker Alle Vögel sind schon da

    Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

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  • Die Revolution 1848/49 im Hoffmann-Museum veranschaulicht ; Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

    Die Revolution 1848/49 im Hoffmann-Museum veranschaulicht

    Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

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  • Nachdenken über die Bedeutung des Werte-Dreiklangs „Einigkeit und Recht und Freiheit“ ; Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

    Nachdenken über die Bedeutung des Werte-Dreiklangs „Einigkeit und Recht und Freiheit“

    Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

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  • Freude am Singen – Karaoke mit Hoffmann-Hits ; Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

    Freude am Singen – Karaoke mit Hoffmann-Hits

    Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

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  • Brahms, Liszt und Mendelssohn Bartholdy komponierten Melodien für Hoffmanns Liedtexte; Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

    Brahms, Liszt und Mendelssohn Bartholdy komponierten Melodien für Hoffmanns Liedtexte

    Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

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  • Der Liederbaum mit Hoffmanns bekanntesten Kinderliedern – ein Besucher-Highlight; Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

    Der Liederbaum mit Hoffmanns bekanntesten Kinderliedern – ein Besucher-Highlight

    Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

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  • Begleiteter Ausstellungsrundgang; Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

    Begleiteter Ausstellungsrundgang

    Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

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  • Der Musiker Géza Gál spielt „Mauersongs“ in der Sonderausstellung „CONFRONTIER. Mauern. 1989 – 2019“ im Hoffmann-Museum; Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

    Der Musiker Géza Gál spielt „Mauersongs“ in der Sonderausstellung „CONFRONTIER. Mauern. 1989 – 2019“ im Hoffmann-Museum

    Foto: Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im M2K, Stadt Wolfsburg

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