Gemeinsam für starke Stadtteilzentren
Rat entscheidet am 18. März über neue Fördermittel für Fallersleben und Vorsfelde
Am 18. März entscheidet der Rat über neue Fördermittel für Fallersleben und Vorsfelde. Wenn der Beschluss gefasst wird, stehen von 2026 bis 2030 in beiden Stadtteilen jedes Jahr bis zu 5.000 Euro für Projekte aus der Mitte der Stadtteile bereit. Damit wollen wir gute Ideen vor Ort möglich machen und die Zentren sichtbar stärken.

Gute Ideen sollen schneller Wirklichkeit werden
Ob Aktionen für mehr Leben in der Innenstadt, kleine Verschönerungen oder gemeinsame Projekte von Vereinen und Gewerbetreibenden – genau dafür sind die sogenannten Verfügungsfonds gedacht.
Das Prinzip ist einfach: Wer eine Idee für sein Quartier hat, kann einen Antrag stellen. Die Hälfte der Kosten übernehmen wir, die andere Hälfte tragen die Antragstellenden selbst. Pro Projekt sind bis zu 2.000 Euro Zuschuss möglich. Insgesamt stehen je Stadtteil 25.000 Euro für fünf Jahre zur Verfügung.
Gefördert werden Projekte, die dem Zentrum guttun - zum Beispiel:
- Aktionen zur Stärkung des Einzelhandels
- Maßnahmen, die Plätze und Treffpunkte attraktiver machen
- soziale oder kulturelle Projekte
- Ideen für Klima- und Umweltschutz
In Fallersleben umfasst der Bereich neben dem Stadtteilzentrum auch alle Spielplätze einschließlich Aktivspielplatz, den Sport- und Freizeitbereich am Windmühlenberg sowie den Schwefelbadpark. In Vorsfelde gilt der Fonds für das Stadtzentrum.
„Unsere Stadtteile leben vom Engagement der Menschen vor Ort. Mit den Verfügungsfonds schaffen wir einen verlässlichen finanziellen Rahmen, damit gute Ideen schneller Realität werden können. Das stärkt Fallersleben und Vorsfelde – und damit Wolfsburg insgesamt“, betont Oberbürgermeister Dennis Weilmann.
Gemeinsam organisiert und entschieden
Die fachliche Begleitung übernimmt unser Geschäftsbereich Stadtplanung und Bauberatung. Die Wolfsburger Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG) unterstützt – wie bereits im Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ – bei der Aktivierung, Beratung und Vernetzung potenzieller Antragsteller*innen.
Über die Förderung entscheidet eine zwölfköpfige Kommission. Vertreten sind Ortspolitik, Vereine, Verwaltung, WMG, Gleichstellung sowie die jüngere Generation. So bringen unterschiedliche Perspektiven ihre Sicht ein.
„Der Verfügungsfonds ist bewusst niedrigschwellig angelegt. Mit überschaubaren Mitteln lassen sich sichtbare Verbesserungen im Stadtteil erreichen. Mit entscheidend ist, dass die Projekte gemeinschaftlich getragen werden und einen echten Mehrwert für das Zentrum schaffen“, erläutert Stadtbaurat und Erster Stadtrat Kai-Uwe Hirschheide.
Bewährtes Instrument wird fortgeführt
Die Verfügungsfonds sind Teil der „Handbücher Zukunft“ für Fallersleben und Vorsfelde. Sie knüpfen an die positiven Erfahrungen aus dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren (ZIZ)“ an. Die bestehenden Kommissionen sollen weiterarbeiten, damit die Umsetzung kontinuierlich und verlässlich erfolgen kann.
Mit der Entscheidung am 18. März stellt der Rat die Weichen dafür, dass dieses Instrument in beiden Stadtteilen weitergeführt werden kann.