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Keine Förderung für unsere Sportprojekte

Alle Anträge abgelehnt – wir üben deutliche Kritik am Bund

Schlechte Nachrichten aus Berlin: Für keines unserer Projekte gibt es Geld aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Eine Begründung dafür fehlt bislang – und genau das sorgt bei uns für deutliche Kritik. 

 

Eine Sporthalle

Viel geplant – nichts bewilligt

Wir hatten einiges vor: neue und sanierte Sporthallen, bessere Umkleiden und Sanitärbereiche sowie Investitionen ins VW-Bad. Unser Ziel war, diese wichtigen Projekte schneller umzusetzen – mit Unterstützung des Bundes. 

Für uns nicht nachvollziehbar, dass wir jetzt komplett leer ausgehen. Schließlich gehört das Programm zu den wichtigsten Fördermöglichkeiten für Kommunen in ganz Deutschland. „Dass keines unserer Projekte berücksichtigt wurde, ist für uns nicht nachvollziehbar und sendet ein fatales Signal an unsere Stadt und die vielen Engagierten im Sport“, erklärt Oberbürgermeister Dennis Weilmann. „Wir haben tragfähige und dringend erforderliche Maßnahmen eingereicht. Ich werde mich kurzfristig schriftlich an die zuständigen Stellen auf Bundesebene wenden und eine transparente und belastbare Begründung für diese Entscheidung einfordern. Unabhängig von den fehlenden Fördermitteln werden wir dennoch die Sanierung der städtischen Sportanlagen aktiv vorantreiben. Moderne Sportplätze, Hallen und Schwimmbäder sind Grundvoraussetzung für unsere hervorragende Sport- und Vereinslandschaft.“ 

Schwer nachvollziehbar – auch fachlich

Auch aus fachlicher Sicht können wir die Entscheidung kaum verstehen. Die Projekte waren konkret geplant und hätten zeitnah umgesetzt werden können. Sportdezernent Andreas Bauer sagt dazu: „Die eingereichten Projekte adressieren konkrete Bedarfe in Schule und Vereinssport und sind planerisch so weit vorbereitet, dass eine Umsetzung realistisch gewesen wäre. Vor diesem Hintergrund ist die Nichtberücksichtigung fachlich schwer nachzuvollziehen und für die weitere Entwicklung unserer Sportinfrastruktur ein klarer Rückschlag. Ob und inwieweit die einzelnen Projekte zeitnah umgesetzt werden können, müssen wir nun überprüfen.“

So geht es jetzt weiter

Die Teilnahme am Förderprogramm basierte auf einem Ratsbeschluss. Bis zu 45 Prozent der Kosten hätte der Bund übernehmen können – ein wichtiger Baustein, gerade bei begrenzten finanziellen Spielräumen. 

Jetzt gilt für uns: dranbleiben. Wir werden die Entscheidung genau prüfen und parallel nach anderen Fördermöglichkeiten suchen. Gleichzeitig erwarten wir klare und transparente Kriterien aus Berlin, damit solche Entscheidungen künftig besser nachvollziehbar sind. 

Denn gute Sportanlagen sind wichtig – für Vereine, für Schulen und für alle, die sich in Wolfsburg bewegen wollen. 

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