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Neues Herz für Westhagen

Das BFZ wird modernisiert – für Lernen, Begegnung und den ganzen Stadtteil

Das Bildungs- und Freizeitzentrum (BFZ) Westhagen soll komplett erneuert werden. Geplant sind eine umfangreiche Sanierung, ein Teilneubau und ein langfristiger Betrieb mit einem privaten Partner. So wollen wir moderne Räume schaffen, dauerhaft Qualität sichern und gleichzeitig wirtschaftlich handeln. Der Rat der Stadt Wolfsburg entscheidet am 17. Juni über den nächsten Schritt.

Von Links nach rechts: Geschäftsbereichsleiter Hochbau Dr. Christian Brinsa, Erster Stadtrat und Baudezernent Kai-Uwe Hirschheide, Dezernentin für Jugend, Bildung, Integration und Soziales Iris Bothe, Oberbürgermeister Dennis Weilmann, Geschäftsbereichsleiter Schule Christoph Andacht
Von Links nach rechts: Geschäftsbereichsleiter Hochbau Dr. Christian Brinsa, Erster Stadtrat und Baudezernent Kai-Uwe Hirschheide, Dezernentin für Jugend, Bildung, Integration und Soziales Iris Bothe, Oberbürgermeister Dennis Weilmann, Geschäftsbereichsleiter Schule Christoph Andacht
Foto: Stadt Wolfsburg

Mehr als nur ein Schulgebäude 

 Das BFZ ist seit vielen Jahren ein wichtiger Treffpunkt in Westhagen. Hier kommen Schule, Freizeit, Kultur und Stadtteilleben zusammen: Zwei weiterführende Schulen, die Stadtteilbibliothek, das Jugendzentrum und der Bürgersaal nutzen den Komplex gemeinsam. 

Doch das Gebäude ist deutlich in die Jahre gekommen. Viele Bereiche müssen saniert werden. Gleichzeitig haben sich Lernen und Zusammenleben verändert. Deshalb planen wir offene Lernlandschaften, flexible Räume und ein Haus, das den ganzen Tag genutzt werden kann – von Schüler*innen genauso wie von Menschen aus dem Stadtteil. 

„Das BFZ Westhagen ist mehr als ein Gebäude – es ist ein Versprechen an die Menschen in Westhagen. Mit dieser Investition bekennen wir uns klar zu einem Stadtteil, der Stärke verdient. Wir schaffen Orte, an denen Bildung, Begegnung und Teilhabe zusammenwachsen – und das für die nächsten Generationen”, sagt Oberbürgermeister Dennis Weilmann. 

Warum die Stadt auf ein ÖPP-Modell setzt 

Für das Projekt wurden verschiedene Möglichkeiten geprüft. Dabei zeigte sich: Eine Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) bringt Vorteile bei Kosten, Planung und Qualität. 

Ein privater Partner übernimmt Planung, Bau und später auch den Betrieb des Gebäudes über 25 Jahre. Dadurch kommt vieles aus einer Hand. Die Stadt Wolfsburg bleibt weiterhin Eigentümerin des BFZ. 

Die Gesamtinvestition liegt bei bis zu 235 Millionen Euro. Im Vergleich zu einer Umsetzung allein durch die Stadt ergibt sich je nach Szenario ein rechnerischer Vorteil von vier bis zehn Prozent. 

„Die aktuelle Ausrichtung der Planung ermöglicht eine wirtschaftliche Entwicklung des Schulzentrums, die gleichzeitig einen städtebaulichen Mehrwert für den Stadtteil darstellt“, erklärt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide. 

Ein Ort zum Lernen und Zusammenkommen 

„Kinder und Jugendliche lernen heute anders – und Räume müssen das ermöglichen. Das neue BFZ schafft Lernumgebungen, die eigenständiges und kooperatives Lernen fördern. Aber das Gebäude ist mehr als Schule: Es ist ein Ort, an dem Menschen aus dem Stadtteil zusammenkommen, an dem Jugendhilfe, Kultur und Bildung ineinandergreifen. Genau das macht gute Stadtteile aus”, betont Schul- und Sozialdezernentin Iris Bothe. 

Der Weg zum neuen BFZ 

Nach dem Ratsbeschluss startet das Vergabeverfahren. Es soll bis 2027 abgeschlossen werden. Die konkrete Planung beginnt 2028, der Baustart ist für 2030/31 vorgesehen. Schule und Sportbetrieb laufen während der gesamten Bauzeit weiter. Westhagen bekommt damit Schritt für Schritt einen modernen Ort für Bildung, Begegnung und das Leben im Stadtteil. 

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