Pending Translation: Installation von Yoko Haneda
Pending Translation: Zum vierten Mal wird jetzt einer Wolfsburger Künstlerin die Gelegenheit gegeben, den historischen Wassergraben am Schloss Wolfsburg zu interpretieren. Am Samstag, 18. April um 15 Uhr laden das M2K und Künstlerin Yoko Haneda zur Präsentation der Installation ein. In diesem Rahmen gibt es die Gelegenheit, der Künstlerin persönlich Fragen über ihre Arbeit „surface SPIEGELEIN spiegelein…“ zu stellen und sich auszutauschen.
„Das Schloss Wolfsburg ist durch seine Kunstinstitutionen ein Ort der künstlerischen Auseinandersetzung, worin sich dieses erfolgreiche Projekt einreiht. Das Schloss-umfeld wird durch eine spannende künstlerische Position belebt. Die Gestaltung des Bodendenkmals ermöglicht eine andere Wahrnehmung dieses historischen Ortes und stellt es in einen neuen diskursiven Rahmen“, so Andreas Meyer, Leiter des Geschäftsbereichs Kultur der Stadt Wolfsburg.
Beim Bodendenkmal macht die Künstlerin durch ihre Installation einen besonderen Übergang zwischen Vergangenheit und Gegenwart spürbar. Blau eingefärbte alte Zeitungen deuten Wasser an und verdeutlichen die vergangene Funktion des Wassergrabens. Die Mauerüberreste werden von geometrisch angeordneten Spiegeln auf Staffeleien reflektiert, wodurch der Schutzwall wieder vervollständigt und ins Hier und Jetzt zurückgeholt wird. Vergangenheit wird somit wieder zur Gegenwart.
Yoko Haneda ist aktives Mitglied der Ateliergemeinschaft BaZwo auf Burg Neuhaus sowie der Künstlergruppe 10KW. Nach ihren Studien der freien Kunst in Tokio und der visuellen Kommunikation in Kassel lebt und arbeitet sie seit 1981 in Wolfsburg. Neben zahlreichen Ausstellungen in den Niederlanden, Tschechien, Österreich, Japan sowie deutschlandweit wurde Haneda zweimal für den Wolfsburger Arti nominiert. „surface SPIEGLEIN spieglein…“ wird bis zum 30. September kostenlos am Schloss Wolfsburg zu sehen sein.