Traffic
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Inner city traffic concept
Pending Translation:
Die im Verkehrskonzept Innenstadt aufgestellte Mobilitätsstrategie wird als verbindliche Grundlage für die weitere Innenstadtentwicklung dienen. In dem Papier sind strategische Zielsetzungen, Vorrangrouten für alle Verkehrsarten, Erschließungskonzepte und Maßnahmen definiert, die künftig als planerischer Rahmen für die Umsetzung bevorstehender Stadtplanungsprojekte gelten sollen und bei allen weiteren Planungen im öffentlichen Raum zu berücksichtigen sind.
Besonders ist, dass das Verkehrskonzept zeitgleich mit dem städtebaulichen Konzept für den Nordkopf erarbeitet wurde und die beauftragten Fachbüros beide Konzepte aufeinander abgestimmt haben. Im Juni 2026 stimmte der Rat der Stadt beiden Konzepten zu.
„Das Verkehrskonzept Innenstadt ist das Ergebnis einer umfassenden Analyse und Bürgerbeteiligung. Wir haben die Bedürfnisse der Bevölkerung und die zukünftigen Herausforderungen in der Innenstadtentwicklung berücksichtigt. Mit der Festlegung der Vorrangrouten und der Erschließungskonzepte legen wir den Grundstein für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Innenstadt auch für zukünftige Generationen als lebenswerten und gut erreichbaren Ort zu erhalten“, betont Oberbürgermeister Dennis Weilmann.
Das Verkehrskonzept Innenstadt reagiert auf die bestehenden Defizite und setzt mit der Stärkung des Umweltverbundes und klaren Verkehrsstrukturen ein strategisches Grundgerüst, um Investitionen gezielt lenken und langfristig die Mobilitätsqualität verbessern zu können. Es untersucht die Voraussetzungen für eine verbesserte Verbindung zwischen Designer Outlets und Innenstadt, wodurch die Fußgängerzone spürbar und sichtbar erweitert wird. Damit verfolgt die Verwaltung das Ziel, die Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität deutlich zu verbessern. Daneben bleiben aber alle Parkhäuser und Tiefgaragen der Innenstadt für Autos erreichbar. Weitere zentrale Bausteine sind die Schaffung eines durchgängigen Rad- und Fußverkehrsnetzes sowie die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs durch die Ausgestaltung des neuen ZOB als CityHub und RegioHub.
Nach der politischen Entscheidung wird es Aufgabe der Verwaltung sein, die im Verkehrskonzept Innenstadt dargestellten Maßnahmen in den Fokusbereichen wie dem Nordkopf und dem Umfeld des Hauptbahnhofes schrittweise zu konkretisieren, planerisch zu vertiefen und umzusetzen sowie die erforderlichen weiteren Beschlüsse herbeizuführen.
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Pending Translation: Neuordnung ZOB
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Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) wird umfassend neugestaltet – diesem Grundsatzbeschluss stimmte der Rat der Stadt im Dezember 2025 zu. Aus dem ZOB sollen künftig zwei zentrale Umstiegspunkte werden: einerseits der sogenannte „CityHub“ in der Nähe des jetzigen ZOB-Standorts und andererseits der „RegioHub“ westlich des Hauptbahnhofs.
Alles neu am Nordkopf: Im Zuge der Neuplanung des ZOB werden gleich mehrere Hauptanliegen in der nördlichen Porschestraße umsetzbar. Wir wollen…
- den Nordkopf komplett vom Kfz- und Individualverkehr befreien.
- die Designer Outlets Wolfsburg (DOW) besser an die Innenstadt anbinden.
- das gesamte Areal moderner und grüner gestalten.
(from left to right) Lord Mayor Dennis Weilmann, Ulrike Thumann, Deputy Head of the Road Construction and Project Coordination Division, Kai-Uwe Hirschheide, First City Councillor and City Planning Officer-
Pending Translation: Das bietet der "City Hub"
Pending Translation: Der „CityHub“ entsteht in der Nähe des aktuellen ZOB-Standorts, also der nördlichen Porschestraße. Hier soll es künftig nur noch acht statt bisher zwölf Bussteige geben. Der „CityHub“ wird den innerstädtischen Busverkehr abarbeiten.
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Pending Translation: Das bietet der "Regio Hub"
Pending Translation:
Der „RegioHub“ entsteht westlich und in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs. Hier entsteht der Knotenpunkt für den regionalen und überregionalen Busverkehr.
In der nächsten Ratssitzung am 10. Dezember möchte sich die Stadtverwaltung für ihre Ideen einen Grundsatzbeschluss einholen, auf welchem dann die konkreten Planungen aufgenommen werden können. Mit einer Grundsatzentscheidung für die Neuplanung des ZOB wird es voraussichtlich zahlreiche Veränderungen und Anpassungen am Nordkopf geben.
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Pending Translation: Verkehr am Nordkopf
Pending Translation: Die Straßen „Willy-Brandt-Platz“ und „An der Vorburg“ sollen für den Autoverkehr gesperrt und somit nicht mehr befahrbar sein. Gleiches wird auch für die nördliche Porschestraße und Teile der Heßlinger Straße gelten. Das phaeno-Parkhaus und das DOW werden von Osten her für den Pkw-Verkehr angebunden. Zwischen dem LSW-Tower und der Porschestraße 1 soll ein Mini-Kreisel entstehen, damit die Busse der WVG optimal eingesetzt werden können. Hier soll demnach das Verkehrskonzept vollständig neu geplant werden.
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Pending Translation: Hauptbahnhof
Pending Translation: Trotz der Neuplanung des Verkehrskonzepts am Nordkopf wird der Hauptbahnhof durch den Tunnel auch weiterhin von Osten aus per Auto erreichbar bleiben. Mit dem RegioHub bekommt der Hauptbahnhof eine noch größere Bedeutung für den regionalen und überregionalen Verkehr. Außerdem wird am Bahnhofsgebäude ein sogenannter „Kiss & Ride“-Bereich für Reisende eingerichtet.
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Pending Translation: Freiraumkonzept
Pending Translation: Im Anschluss an die Grundsatzentscheidung wird die Verkehrsplanung finalisiert. Damit ist dann auch eine vollständige Neuplanung des Freiraumkonzepts möglich. Dabei sollen die entstehenden Potentiale für Klimaschutz, Aufenthaltsqualität und nachhaltige Mobilität bestmöglich genutzt werden. Schon jetzt steht fest: Der Nordkopf wird grüner und vor allem für Fußbänger*innen als „Flaniermeile“ zwischen DOW und Innenstadt deutlich attraktiver.
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Pending Translation: Ergänzende Mobilitätsangebote
Pending Translation: Geprüft werden zudem ergänzende Mobilitätsangebote – wie z. B. Sharing-Angebote und Fahrradservices – und wie diese bestmöglich in die Hubs integriert werden können. Parallel läuft die Abstimmung mit dem Regionalverband Großraum Braunschweig über die Anpassung der Linienführungen der Regionalbusse.
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Pending Translation: Lange Vorlaufzeit
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Die Planungen zum Umbau des ZOB haben ihren Ursprung bereits im Jahr 2007, als der erste Ratsbeschluss für ein Verkehrskonzept für den Nordkopf gefasst wurde. Zuletzt erfolgten 2023 ein Ratsbeschluss zur Erarbeitung eines Mobilitätskonzepts und eines Verkehrsgutachtens für die Innenstadtentwicklung sowie 2024 zur Erarbeitung eines städtebaulichen Konzepts durch das renommierte dänische Planungsbüro Henning Larsen Architects, das im Juni 2026 vorlag.
Pending Translation: Die daraus resultierenden Vorschläge zur Nordkopfgestaltung mündeten - nach umfangreichen Anpassungen, Verkehrssimulationen und Machbarkeits-Prüfungen - in dem vorliegenden Grundsatzbeschluss. Hierfür ist mit Umbau- und Planungskosten von bis zu zehn Millionen Euro zu rechnen, die voraussichtlich zu 50 Prozent förderfähig sind. Weitere Kosten entstünden durch die Neugestaltung der gewonnenen Freiräume.