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Medizinische Versorgung sichern

Mehr Unterstützung für Haus- und Fachärzte

Damit wir auch morgen gut versorgt sind, passen wir die Förderrichtlinie für Haus- und Fachärztinnen und -ärzte an. Wolfsburg soll auch zukünftig ein starker Gesundheitsstandort sein – mit klaren Regeln, neuen Fördermöglichkeiten und verlässlichen Mitteln.

Stethoskop und Sparschwein

Eine gute medizinische Versorgung gehört zu den Grundlagen für ein gutes Leben. Deshalb entwickeln wir unsere bestehende Förderung weiter. Neben der Niederlassungsförderung, die es bereits seit mehr als zehn Jahren gibt, setzen wir künftig stärker auf die Unterstützung bestehender Praxen – und auf neue Ideen. 

Bestehende Praxen gezielt stärken 

Mit der Überarbeitung führen wir eine Bestands- und Innovationsförderung ein. Das heißt: Wir unterstützen Praxen dabei, sich weiterzuentwickeln – zum Beispiel bei der Organisation, bei digitalen Lösungen, bei der Entlastung im Praxisalltag oder beim barrierefreien Umbau. 

Gleichzeitig wird die Richtlinie konkreter: Es gibt feste Fristen, genauere Vorgaben zur Verwendung der Mittel und eine klare Begrenzung der Fördersumme. Pro Maßnahme sind künftig maximal 100.000 Euro möglich – bei einem Eigenanteil von mindestens 50 Prozent. 

Oberbürgermeister Dennis Weilmann betont: „Eine verlässliche medizinische Versorgung ist ein zentraler Bestandteil der Daseinsvorsorge und ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität in unserer Stadt. Mit der Weiterentwicklung der Förderrichtlinie setzen wir ein klares Signal: Wolfsburg übernimmt Verantwortung und schafft langfristige Perspektiven – für Ärztinnen und Ärzte ebenso wie für die Menschen, die hier leben.“ 

Förderung näher am Bedarf 

Auch aus fachlicher Sicht war eine Anpassung sinnvoll. Gesundheitsdezernent Andreas Bauer erklärt: „Wir haben in der praktischen Umsetzung gemerkt, dass es mehr Klarheit braucht, um den Förderzweck – die konkrete Verbesserung der ärztlichen Versorgung – noch deutlicher zu erreichen. Mit der Neufassung schaffen wir passgenauere Rahmenbedingungen und ermöglichen es auch, dass für die Grundversorgung besonders relevante Facharztgruppen von der Förderung profitieren.“ 

Das Ziel ist klar: Die Förderinstrumente sollen noch besser zu dem passen, was vor Ort wirklich gebraucht wird. 

Nachwuchs frühzeitig gewinnen 

Neben der Unterstützung von Praxen setzen wir auch auf die Ärztinnen und Ärzte von morgen. Mit gezielten Anreizen wollen wir junge Medizinerinnen und Mediziner schon während ihrer Ausbildung für eine spätere Tätigkeit in Wolfsburg gewinnen. 

Die finanziellen Mittel für die Jahre 2026 bis 2028 bleiben dabei unverändert. Pro Jahr stehen insgesamt bis zu 620.000 beziehungsweise 670.000 Euro zur Verfügung, damit wir die Maßnahmen zuverlässig umsetzen können. 

Aktuell wird unser Vorschlag politisch beraten. Eine endgültige Entscheidung ist für die Ratssitzung im März geplant. 

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