Stabsstelle Sonderplanungen und Projektsteuerung

Die Stabsstelle für Sonderplanungen und Projektsteuerung (IV-S) unterstützt die Geschäftsbereiche bei der Umsetzung verschiedener Planungs- und Bauprojekte. Wir bearbeiten Projekte mit besonderer Bedeutung für die Stadt oder Projekte, die mit einem besonderen Schwierigkeitsgrad verbunden sind. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn viele unterschiedliche Organisationseinheiten und/oder Externe zu beteiligen sind, ein besonderer Zeitdruck besteht oder eine übergeordnete Betrachtung notwendig ist. Oftmals sind dies Projekte, die keiner Organisationseinheit eindeutig zugeordnet werden können oder sollen. 

Team Sonderplanungen und Projektsteuerung Foto: Fabio Schillaci, Julia Leusmann (Leitung), Annett Hesse (von links nach rechts)

Wir sind dem Stadtbaurat direkt unterstellt und arbeiten gemeinsam mit unseren Kolleg*innen aus den Geschäftsbereichen Stadtplanung und Bauberatung, Straßenbau und Projektkoordination, GrünGrundstücks- und Gebäudemanagement sowie Hochbau. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt insbesondere in der frühen Phase der Projektentwicklung. Ausgehend von einem konkreten Handlungsbedarf oder einer ersten Idee zur baulichen Veränderung entwickeln wir Szenarien zur möglichen Umsetzung und begleiten das Projekt, bis es in den Strukturen der Stadtverwaltung abbildbar ist. Unser Ziel ist es durch dezernatsübergreifende Steuerung und intensive, strategisch ausgerichtete Vorarbeit aus den Projekten mehr für die Stadt und damit für die Bürgerschaft herauszuholen.

Mit den jeweiligen Entwicklungsschwerpunkten der Stadt verändern sich fortlaufend die in der Stabsstelle bearbeiteten Themenfelder. Gerade weil sich jedes Projekt strukturell, thematisch und organisatorisch vom Vorherigen unterscheidet, verfügt die Stabsstelle heute über einen reichen Erfahrungsschatz an Verfahren und Methoden, vor allem aber über ein weitreichendes Netzwerk unterschiedlichster Expert*innen innerhalb der Stadtverwaltung. Über besonders viel Erfahrung verfügen wir im Bereich Planungswettbewerbe (mit Bürgerbeteiligung) und VgV-Verfahren mit Lösungsvorschlägen.

Bildergalerie

Aktuelle Projekte

Strategien für eine integrierte räumliche Entwicklung entlang der Heinrich-Nordhoff-Straße


Masterplan NordhoffachseFoto: Masterplan Nordhoffachse, © AS+P

Wolfsburg entwickelt sich stetig weiter! Um die Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität in Wolfsburg für die Zukunft zu sichern, braucht es Räume für Veränderung und Erweiterung. Am nachhaltigsten - und zugleich mit großen Herausforderungen verbunden - ist die Neugestaltung bislang untergenutzter, zentral im Stadtgebiet gelegener Flächen. Der Masterplan Nordhoffachse zeigt auf, wie und wo Entwicklung möglich und was dabei zu berücksichtigen ist. Entlang des Mittellandkanals und der Bahnlinie zwischen Innenstadt und Volkswagen-Werk könnten in den nächsten 20 bis 30 Jahren etwa 13.000 Menschen arbeiten und 7.000 Menschen leben. Ausgehend vom Hauptbahnhof mit neuem zentralen ZOB können schrittweise entlang einer Innovationsroute drei mischgenutzte Nachbarschaften entstehen: das Quartier am Nordkopf, der VW-Campus mit neuem Regionalbahnhalt und das Quartier am Mittellandpark. Die „Fenster zum Werk“ ermöglichen den Blick über den Kanal hinweg auf das stadtbildprägende Industriedenkmal. Die bestehenden Stadtteile Hageberg, Wohltberg und Hohenstein rücken baulich an die Südseite der Heinrich-Nordhoff-Straße heran. Auf einer eigenen Spur fährt ein Qualitätsbus, der die P+R-Angebote im Südosten und Südwesten der Stadt mit Werk und Hauptbahnhof verbindet. Die im Inneren der neuen Quartiere liegende Innovationsroute bietet Raum für Fußgänger*innen, Fahrradfahrer*innen und neue Mikromobilitätsangebote.

Alle Informationen zum Masterplan finden Sie hier.

Areal NordkopfplannungFoto: Bereich Nordkopf - Orthophotomosaik der Stadt Wolfsburg, Geschäftsbereich IT - 15-3 GIS, 2020

Für den Bereich des Nordkopfes wird gegenwärtig durch den Investor SIGNA ein städtebauliches Konzept entwickelt, das auf den strategischen Zielen des Masterplan Nordhoffachse aufbaut. Zwischen Lessingstraße und Hauptbahnhof soll ein nachhaltiges Quartier mit einer hohen baulichen Dichte und einer Nutzungsmischung aus Arbeiten, Wohnen, Handel und Freizeit entstehen.

Gedenk- und Lernort LaagbergFoto: Modellfoto 1. Preis Hoskins Architects mit guba+sgard Landschaftsarchitekten und Ralph Appelbaum, © büro luchterhandt

Im November 2019 hat der Rat der Stadt Wolfsburg die Verwaltung beauftragt einen Planungswettbewerb für einen Gedenk- und Lernort für das KZ-Außenlager am Laagberg für Teams aus Architekt*innen und Landschaftsarchitekt*innen zusammen mit Ausstellungsgestalter*innen durchzuführen. Dem Planungswettbewerb vorangegangen war im Frühjahr 2017 die Entdeckung der Fundamente der ehemaligen Gefangenbaracke 4 des KZ-Außenlagers Neuengamme auf dem Laagberg. Aus ganz Europa bewarben sich 42 Teams um die Teilnahme am Wettbewerb, 15 wurden schließlich im April ausgewählt und entwickelten von da an Ideen für einen überregional bedeutsamen Ort demokratischer Bildung am Laagberg. Ein besonderes Augenmerk galt hierbei dem Umgang mit den geborgenen und den vor Ort im Boden verbleibenden Fundamenten. Erstere sollten in der neuen Gedenk- und Lernstätte offen zugänglich präsentiert, letztere im Rahmen der Baumaßnahme dauerhaft gesichert und angemessen gekennzeichnet werden.

Der neuzugestaltende Ort richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen und Generationen. Interessierte Bürger*innen hatten vom 9. bis zum 12. September 2020 die Gelegenheit sich mit den anonym eingereichten 15 Entwürfen  in einer nichtöffentlichen Ausstellung zu befassen und diese zu kommentieren. Die Jury hatte somit die Möglichkeit sich bei der Entscheidungsfindung mit diesen Bürgerkommentaren auseinanderzusetzen. Am 24.09.2020 tagte die 11-köpfige Jury und vergab jeweils einen ersten, zweiten und dritten Preis sowie zwei Anerkennungen. Mit dem 1. Preis prämiert und zur Realisierung empfohlen wurde der Entwurf von Hoskins Architects mit guba+sgard Landschaftsarchitekten und Ralph Appelbaum (alle Berlin).


 

Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier.

 Hinweis: Die Dokumentationen stehen Ihnen hier im *PDF-Format zum Herunterladen zur Verfügung und öffnen sich jeweils in einem neuen Fenster.


MEV Hellwinkel    Hellwinkel Terassen 2019
Markterkundungsverfahren

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Ratsgymnasium   Hauptgebäude Ratsgymnasium 2016/2017 
Nichtoffener, einphasiger, hochbaulicher
Realisierungswettbewerb mit Bürgerbeteiligung

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Campus Hellwinkel   Campus Hellwinkel 2016
VOF-Verfahren mit Lösungsvorschlag

Download Dokumentation 
     
Betriebshof Perspektive   Städtische Betriebshöfe und Betriebshof WAS 2014
VOF-Verfahren mit Lösungsvorschlag

Download Dokumentation
Schulfreifläche und Sporthalle Fallersleben   Schulfreiflächen und Sporthallen Fallersleben 2013/2014
Nichtoffener, einphasiger, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb
mit Ideenteil

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Bildungshaus   Bildungshaus 2013/2014
Offener, zweiphasiger, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb mit
Bürgerbeteiligung sowie anschließendes Verhandlungsverfahren mit
Überarbeitung der Wettbewerbsentwürfe und Bürgerbeteiligung.

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Hinweis: Der Link führt direkt zu YouTube.
YouTube-Playlist zum Bildungshaus
     
Feuer- und Rettungswache   Feuer- und Rettungswache 2013/2014
Nichtoffener, einphasiger Realisierungswettbewerb

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VOF Öffentliche Flächen Theater   Öffentliche Flächen im Umfeld des Theaters 2013/2014
VOF-Verfahren mit Lösungsvorschlag

Download Dokumentation