Smart City Wolfsburg

Wolfsburg wird Modellstadt

Wolfsburg wird Smart City-Modellstadt

Mit innovativen Ideen hat sich die Stadt Wolfsburg für das Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung“ der Bundesregierung beworben und überzeugt. Im Jahr 2019 hat Wolfsburg den Zuschlag bekommen und erhält durch das Förderprogramm zusätzliche finanzielle Mittel für die Weiterentwicklung zur Smart City Wolfsburg. Ziel der Förderung ist es, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung zu gestalten. Dabei stehen Projekte im Mittelpunkt, die durch den Einsatz digitaler Technologien insbesondere Mehrwerte für die Bürger*innen schaffen.

Die Grundlage für die städtische Digitalisierung hat die Stadt Wolfsburg bereits 2016 mit der Initiative #WolfsburgDigital gelegt und geht mit dem Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ nun den nächsten großen Schritt auf dem Weg zur digitalen Stadt. 

Als Modellprojekt trägt Wolfsburg dabei eine große Verantwortung, denn als geförderte Kommune stellt Wolfsburg ein Lernbeispiel für bundesweit viele weitere Städte dar, die sich am Wolfsburger Smart-City-Ansatz orientieren werden.

Für die Projektleitung ist das Referat Digitalisierung und Wirtschaft verantwortlich. Die Strategieentwicklung liegt im Zuständigkeitsbereich des Referats Strategische Planung und Stadtentwicklung. Beide Referate arbeiten Hand in Hand daran den Grundstein für die zukünftige Smart City Wolfsburg zu legen.

Die Stadt Wolfsburg hat die Strategie auf dem Weg zur Smart City vorgelegt. Hier geht's zur Smart City Strategie (barrierefreies PDF). Zur interaktiven Kurzfassung geht's hier lang: Kurzfassung Smart City Strategie (öffnet sich in neuem Fenster).

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Was gibt's Neues? - Aktuelle Meldungen aus der Smart City


09. September 2021

Neuer Name für Wolfsburgs digitale Bürger*innenplattform steht fest: MeinWolfsburg


Es ist so weit: der neue Name für Wolfsburgs digitale Bürger*innenplattform für Beteiligung und Engagement ist gefunden. Aus 37 von Bürger*innen eingereichten Vorschlägen wählte die 7-köpfige Jury den Namen „MeinWolfsburg“ zum Sieger. 

Die Sieger*innen wurden vom Oberbürgermeister persönlich zu ihrem Vorschlag beglückwünscht. Ab sofort ist die Plattform online unter mein.wolfsburg.de zu finden. „Es war uns wichtig, auch bei der Namensgebung beteiligungsorientiert vorzugehen und die Bürger*innen direkt einzubinden“, so Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Die Plattform ist schließlich für die Bürger*innen unserer Stadt gedacht. Sie sollen sich durch einen identitätsstiftenden Namen angesprochen fühlen. Daher haben wir uns über die vielen guten Vorschläge gefreut. Die finale Entscheidung fiel uns nicht leicht.“

Der Name für die Wolfsburger Plattform wurde in einem mehrstufigen Verfahren gemeinsam mit den Bürger*innen gefunden. Im ersten Schritt fand ein öffentlicher Ideenwettbewerb auf der Plattform selbst statt. Innerhalb von zwei Wochen wurden insgesamt 37 Namensvorschläge durch die engagierte Bürger*innenschaft eingereicht, diskutiert und gelikt. Anschließend wurde eine Jury aus Vertreter*innen der Verwaltung und der Bürger*innenschaft gebildet. Diese bestand aus Julian Krell vom Kinder- und Jugendbeirat, Elke Josch vom Senior*innenring, Andrea Claus vom Kulturverein Zugabe, Dieter Kalm vom DRK Hattorf/Heiligendorf, Marvin Scharenberg-Stumpf vom Stadtjugendring, Christin Schnaithmann, Leitung der Stabsstelle Bürgerbeteiligung und dem Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Die Jurysitzung fand hybrid statt – der eine Teil der Mitglieder fand sich unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen im Rathaus zusammen, der andere Teil war digital per Videokonferenz zugeschaltet. 

In einem persönlichen Treffen sind die beiden Sieger*innen Irina Feld und Serhat Günal nun vom Oberbürgermeister persönlich zu ihrem Vorschlag beglückwünscht und ausgezeichnet worden. „Ich wollte einen verständlichen Namen vorschlagen. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht!“, erklärt Serhat Günal. Das sah auch die Jury so: der Name soll darüber hinaus nicht nur die Inhalte der Plattform treffen, sondern auch Gemeinsamkeit und Verbundenheit erzeugen, war sich die Jury einig. „Und es soll ein Name sein, der alle Altersgruppen anspricht und niemanden ausschließt“, so Julian Krell. Darüber hinaus soll er gleichzeitig ansprechend und einfach sein und Neugier und Motivation zum Mitmachen schaffen, so die Teilnehmer*innen. Daher hat die Jury Oberbürgermeister Klaus Mohrs schließlich den Namen MeinWolfsburg empfohlen, welches auch die Meinung der Bürger*innen wiederspiegelte. Denn die meisten Likes im Ideenwettbewerb fielen ebenfalls auf MeinWolfsburg.

„Ich finde es ganz toll, dass wir mit so vielen unterschiedlichen Personen in der Jury zusammengekommen sind und in die Namensfindung einbezogen wurden“ freut sich Elke Josch. Auch die Sieger*innen waren glücklich über die Entscheidung. „Ich habe mich gefreut, mich einbringen zu können. MeinWolfsburg steht jetzt für meine Stadt und meine Plattform.“, so Irina Feld. Das freut die Projektverantwortlichen der Stabsstelle Bürger*innenbeteiligung. Die Leiterin Christin Schnaithmann betont: „Wir hoffen, dass die Plattform jetzt auch von allen Bürger*innen aktiv genutzt wird und laden herzlich dazu ein, sich einzubringen. Bei allen Fragen und jeglichem Unterstützungsbedarf stehen das Bürgerbüro mitWirkung und die Koordinierungsstelle Bürgerengagement gerne zur Seite!“

Die Plattform ist eines der Starterprojekte der Smart City Wolfsburg, aus dem Handlungsfeld Zusammenleben und Mitmachen. Die Entwicklung der digitalen Bürger*innen­plattform wird über das Förderprogramm "Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwick­lung und Digitalisierung" des Bundes und der KfW unterstützt, für das sich die Stadt Wolfsburg mit innovativen Ideen beworben hat. Als eine von bundesweit 13 Regionen hat Wolfsburg 2019 den Zuschlag in der ersten Welle bekommen. Ziel des Modellprojektes ist es, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung zu gestalten. Dabei stehen Projekte wie die Bürger*innenplattform im Mittelpunkt, die durch den Einsatz digitaler Technologien Mehrwerte für die Bürger*innen schaffen. Die Smart City Strategie hat der Wolfsburger Stadtrat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause beschlossen.

Über weitere Informationen zur Smart-City Wolfsburg informiert die Stadt Wolfsburg unter wolfsburg.de/smartcity. Bei Fragen und Hinweisen sowie für weitere Informationen steht das Bürgerbüro mitWirkung gerne unter mitwirkung@stadt.wolfsburg.de zur Verfügung.




03. Juni 2021

Bürger*innen zeigen breites Interesse an der Beteiligung zur Smart City Wolfsburg
Ergebnisse der Smart City-Umfrage

 

Insgesamt 1.320 Personen haben vom 01. Februar bis 01. März 2021 an der Umfrage zur Smart City Wolfsburg teilgenommen. Die Bürger*innen konnten mitteilen, was eine Smart City für sie bedeutet, was ihnen in dieser wichtig ist und wie sie selbst auf dem Weg dorthin informiert und beteiligt werden möchten.

Hier geht's direkt zur Auswertung der Smart City Umfrage.

„Die Resonanz auf die Umfrage war groß. Das freut uns sehr und zeigt uns, dass das Thema Smart City den Wolfsburger Bürger*innen ein wichtiges Anliegen ist“, so Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Über 90 Prozent der Befragten möchten aktiv an der Entwicklung Wolfsburgs zur Smart City beteiligt werden. Das ist auch uns wichtig, denn wir möchten alle Bürger*innen in die Themen und Gestaltung ihrer Stadt einbeziehen.“

Das Feedback der Bürger*innen hat die Stadt nun ausgewertet. Die Ergebnisse sind ab sofort unter wolfsburg.de/smartcity einsehbar.

Das sind die wesentlichen Erkenntnisse:

Von Digitalisierung und Smart City erhoffen sich die Befragten vor allem, dass sich ihr Informationszugang und der Verwaltungsservice verbessern sowie insgesamt ihr Lebensalltag erleichtert wird. Den unter 30-Jährigen liegen insbesondere die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit am Herzen. Darüber hinaus wünschen sich die Bürger*innen etwa, dass die Smart City sie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben im Arbeitsalltag unterstützen wird.

Sorgen haben hingegen alle Befragten, dass im Zuge der Digitalisierung auch die Internetkriminalität steigen oder die Kontrolle über die eigenen Daten verloren gehen könnte, die Gefahr durch „Fake News“ zunimmt oder Smart City eine zunehmende Überwachung mit sich bringt. Darüber hinaus fürchten vor allem die höheren Altersgruppen eine Veränderung des gesellschaftlichen Wertesystems.

Die Befragten sind sich hinsichtlich der Wünsche und Anforderungen an ihre Beteiligung weitestgehend einig: die Zusammenarbeit soll auf Augenhöhe stattfinden, umfassende Informationen bereitgestellt werden und nicht nur der Zeitpunkt, sondern auch die Atmosphäre eines Beteiligungsformates muss stimmen. Ganz besonders wichtig ist den Befragten, dass sich im Anschluss ihrer Beteiligung auch wirklich etwas ändert, sich ihre Beteiligung auch lohnt und Verfahren und Ergebnisse transparent gestaltet werden.

Die Ergebnisse beschreiben auch einen gesamtgesellschaftlichen Wandel dazu, wie Bürger*innen beteiligt werden möchten: Über 90 Prozent der Befragten möchten lieber crossmedial mit analogen und digitalen Formaten (49%) oder rein digital (44%) an Beteiligungsverfahren teilnehmen.

Die Befragten wünschen sich, regelmäßig informiert zu werden – über die städtischen Kanäle am besten einmal wöchentlich über wolfsburg.de, Instagram oder Facebook. Die Merheit der Befragten hat bereits Informationen zum Thema Smart City aus den Medien erhalten – ein nicht zu vernächlässigender Teil verneint dies aber auch. Hier wird die Stadt Wolfsburg anhand konkreter Anwendungsbeispiele, Projekte und Aktivitäten die Themen rund um Digitalisierung und Stadtentwicklung den Bürger*innen auch zukünftig näherbringen.

Das passiert mit den Ergebnissen:


Auf Grundlage der aufschlussreichen Ergebnisse werden konkrete Beteiligungsangebote und Partizipationsprojekte auf dem Weg zur Smart City entwickelt. „Mit der Umfrage haben sich schon erste Beteiligungsideen wie Workshops mit Senior*innen ergeben“, so die Projektverantwortliche Melina Kohr vom Bürgerbüro mitWirkung. „Wir möchten diverse Zielgruppen integrieren. Uns freut sehr, dass sich dies auch in den Wünschen der Teilnehmer*innen der Umfrage widerspiegelt.“

Mit innovativen Ideen hat sich die Stadt Wolfsburg für das Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung“ des Bundes und der KfW beworben und überzeugt. Als eine von bundesweit 13 Regionen hat Wolfsburg 2019 den Zuschlag in der ersten Welle bekommen. Ziel des Modellprojektes ist es, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung zu gestalten. Dabei stehen Projekte im Mittelpunkt, die durch den Einsatz digitaler Technologien Mehrwerte für die Bürger*innen schaffen. Die Umfrage ist eines von mehreren Projekten im Handlungsfeld „Zusammenleben und Mitmachen“.

Über alle Beteiligungsformate, weitere Informationen zur Smart City Wolfsburg und dem Bürgerbüro mitWirkung informiert die Stadt Wolfsburg hier und unter wolfsburg.de/leben/buergermitwirkung.

Bei Fragen und Hinweisen sowie für weitere Informationen steht das Bürgerbüro mitWirkung gerne unter mitwirkung@stadt.wolfsburg.de zur Verfügung.

 

 

 

31. Mai 2021


Stadt Wolfsburg legt Smart City Strategie vor


Die Stadt Wolfsburg hat den Entwurf für die Smart City Strategie für die politische Beratung vorgelegt, die in den letzten Monaten gemeinsam erarbeitet wurde.

Bei der Smart City Strategie handelt es sich um eine integrierte Gesamtstrategie, die alle Themenfelder der Stadtentwicklung und Digitalisierung im Sinne der Smart City Charta behandelt. Sie umfasst zum einen den strategischen Rahmen der Smart City Wolfsburg, der sich aus Leitlinien und zehn Handlungsfeldern mit strategischen Zielen zusammensetzt. Zum anderen zeigt das Umsetzungskonzept Projekte auf, um diesen strategischen Rahmen realisieren zu können. Die Erarbeitung der Strategie erfolgte in einem offenen und partizipativen Prozess unter Einbindung der relevanten Stakeholder im Konzern Stadt, der Politik und Öffentlichkeit.

„Diese Strategie ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Smart City“, sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Wir haben es trotz allen pandemiebedingten Schwierigkeiten geschafft, so viele Menschen mitzunehmen – insbesondere auch die Bürger*innen unserer Stadt, die mit ihren eingereichten Ideen ein Teil der Strategie geworden sind.“ Denn neben den zahlreichen Workshops hat die Stadt auch Ende 2020 ein digitales Beteiligungsformat durchgeführt, bei dem die Wolfsburger*innen Projektideen einreichen und die Schwerpunkte der Strategie gewichten konnten. „Wir sind für alle Ideen dankbar, die uns erreicht haben. Die Beteiligung hat auch uns nochmal wichtige Impulse gegeben, die wir in die Strategie aufnehmen konnten“, erklärt Klaus Mohrs.

Die Smart City Strategie dient als strategische Grundlage für sämtliche zukünftige Aktivitäten im Kontext Stadtentwicklung und Digitalisierung der Stadt Wolfsburg. Hierzu wurden in dem Dialogprozess priorisierte Projekte identifiziert, bei denen es sich um die zentralen Projekte der Smart City Wolfsburg handelt. Darüber hinaus bildet die Smart City Strategie die Grundlage für die zweite Phase des Modellprojektes Smart Cities, die im kommenden Jahr startet. Eine erste Bewertung der Projekte hinsichtlich des Potenzials für die Umsetzung über das BMI-Förderprogramm wurde in der Strategie vorgenommen.

„Die Smart City Strategie ist der Leitfaden unserer digitalen Projekte in der Zukunft. Die Strategie gibt den Rahmen für unseren weiteren Weg hin zur digitalen Stadt. In unseren nächsten Schritten geht es jetzt darum, diese Projekte weiter zu qualifizieren, über das BMI-Förderprogramm umzusetzen und weitere Fördermittel zu akquirieren“, erklärt Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur.

Die Smart City Strategie liegt nun als Entwurfsfassung vor und wird in den politischen Gremien beraten. Beschlossen werden soll sie in der letzten Sitzung des Wolfsburger Stadtrates im Juli vor der Kommunalwahl. Der Entwurf der Strategie ist über das Ratsinformationssystem der Stadt Wolfsburg unter https://ratsinfob.stadt.wolfsburg.de/vo020?VOLFDNR=1005862& zu finden.

 

10. Mai 2021

Glasfaser in allen Stadt- und Ortsteilen bis 2023

Wolfsburg bekommt flächendeckend schnelles Internet. Dafür sorgen WOBCOM, Deutsche Glasfaser und ein Förderprogramm des Bundes. Nachdem die WOBCOM bereits 70 Prozent der Wolfsburger Haushalte mit Glasfasertechnik angeschlossen hat, werden nun die verbleibenden 30 Prozent von verschiedenen Anbietenden angegangen. Bis zum Jahr 2023 soll der Ausbau auch in den Stadt- und Ortsteilen begonnen haben, für die es bislang noch keine Lösung gab.

In folgenden Stadt- und Ortsteilen startet seitens der WOBCOM demnächst die Vorvermarktungsphase für den Glasfaserausbau: Reislingen Süd/West und Windberg, Neuhaus, Sandkamp und Klieversberg. Steimker Berg und der Hageberg sind bereits in der Vermarktungsphase. In allen genannten Stadt- und Ortsteilen haben die Anwohner*innen den Vorteil, einen kostenlosen Glasfaseranschluss bis ins Haus gelegt zu bekommen, wenn sie sich für ein WOBCOM Produkt entscheiden. Allerdings können in Neuhaus und Sandkamp einige Straßen durch das Förderprogramm des Bundes erschlossen werden. Hier wird die Stadt Wolfsburg Fördermittel beantragen und den Ausbau übernehmen.

Die Fördergebiete werden konkret im Rahmen eines Markterkundungsverfahrens festgelegt. Unmittelbar danach werden die Fördermittelanträge gestellt, sodass im noch Herbst 2021 die Ausschreibung erfolgen kann. Nach aktueller Datenlage werden voraussichtlich die Ortsteile Brackstedt, Velstove, Wendschott, Barnstorf, Hehlingen sowie weitere Teilgebiete förderfähig sein.

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser plant folgende Gebiete privatwirtschaftlich auszubauen: Hattorf-Heiligendorf, Ehmen-Mörse, Sülfeld, Warmenau, Vorsfelde-Bürgerkämpe, Vorsfelde-Süd sowie Teile von Reislingen, die nicht durch die WOBCOM ausgebaut werden.

Um die Netze wirtschaftlich zu betreiben, muss bei den nicht-förderfähigen Gebieten bei beiden Unternehmen eine Anschlussquote von 40 Prozent erreicht werden. In Kürze starten die Vermarktungsaktionen in den Ortsteilen sowie Onlineveranstaltungen, um alle Bürger*innen umfassend über die Projekte zu informieren.

Stadtwerke und WOBCOM haben über 65 Millionen Euro in Eigenfinanzierung in die digitale Infrastruktur investiert. Mit der Patronatserklärung ermöglicht die Stadt Wolfsburg den Stadtwerken nun weiteres Kapital für den Ausbau aufzunehmen, wenn keine Fördermittel vom Bund bereitstehen.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Da immer neue, immer komplexere digitale Angebote entstehen, die enorme Datenmengen produzieren, ist die Schaffung einer leistungsfähigen IT-Infrastruktur die Grundvoraussetzung. Dass wir als digitale Modellstadt bis 2023 allen Wolfsburger*innen ein Glasfaserangebot machen können und somit stadtweit gleiche Rahmenbedingungen schaffen, finde ich ausgezeichnet.“

Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur Dennis Weilmann: „Auf dem Weg hin zu einer Smart City ist eine flächendeckende digitale Infrastruktur die wichtigste Voraussetzung. Vor dem Hintergrund freue ich mich, dass jetzt alle Stadt- und Ortsteile schnell mit Glasfaser versorgt werden.“

Stadtwerke-Vorstand und WOBCOM-Geschäftsführer Dr. Frank Kästner: „Wir freuen uns, jetzt schnell den weiteren Glasfaserausbau umsetzen zu können. Der Ausbau macht die Ortsteile Wolfsburgs noch attraktiver zum Leben und Arbeiten und wir ebnen gemeinsam mit der Stadt den Weg für eine Smart City.“

Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Georg Bachmann: „Mit den Stadtwerken und der WOBCOM haben wir zahlreiche weitere Ausbaugebiete in die Hand unseres städtischen Partners gelegt und können hier von der jahrzehntelangen Erfahrung im Wolfsburger Glasfaserausbau profitieren. Gerade in Zeiten von Home Office und Home Schooling ist die stabile Glasfaser-Infrastruktur mit höchsten Bandbreiten für Vielnutzer gar nicht mehr wegzudenken.“

Bereichsleiter für kommunale Kooperationen Stephan Klaus, Deutsche Glasfaser: „Gemeinsam mit allen Akteuren, wollen wir Wolfsburg flächendeckend mit Glasfaser für die digitale Zukunft rüsten. Jetzt sind auch die Bürgerinnen und Bürger gefragt, mit einem Vertragsabschluss für einen Glasfaseranschluss, den Netzausbau zu ermöglichen.“ 

 

 

07. Mai 2021

Wolfsburger Smart City-Forum geht in die zweite Runde

Rund 25 Vertreter*innen der Stadt Wolfsburg kamen mit Politik und Expert*innen aus anderen Städten zum zweiten Smart City-Forum zusammen, um sich über den derzeitigen Entwicklungsstand des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung“ auszutauschen. Die Veranstaltung fand im Oktober vergangenen Jahres zum ersten Mal statt und wird auch in Zukunft als eine Reihe von Vernetzungstreffen fortgeführt, um die Smart City Wolfsburg gemeinsam zu entwickeln.

Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur, eröffnete die Veranstaltung, die coronabedingt dieses Mal ausschließlich digital durchgeführt wurde. „Seit unserem letzten Treffen hat sich vieles getan. Wir sind in unserer Strategie weiter vorangeschritten, haben Starterprojekte entwickelt und umgesetzt. Das Smart City-Forum ist eine wichtige Plattform des gegenseitigen Austauschs, um eine reibungslose Umsetzung der geplanten Projekte zu ermöglichen und Transparenz zu erzeugen. Wir wollen den Weg Wolfsburgs zur Smart City gemeinsam gehen“, so Dennis Weilmann.

Dr. Nadine Kuhla von Bergmann, Gründerin der Creative Climate Cities, die wieder die Moderation der Veranstaltung übernahm, begann mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse des letzten Treffens und stellte die Expert*innen vor. Mit dabei waren Ina Homeier von der Stadt Wien, Reiner Gottschlich von der Stadt Köln, Prof. Dr. Peter Daiser vom Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung e.V. und Jan Strehmann vom Deutschen Städte- und Gemeindebund.

Marcel Hilbig, Leiter des Referats Strategische Planung und Dr. Sascha Hemmen, Leiter des Referats Digitalisierung und Wirtschaft, deren Referate Hand in Hand bei der Entwicklung der Smart City Wolfsburg zusammenarbeiten, stellten wie auch im vorigen Treffen die aktuellen Entwicklungen zur Strategie und den geplanten Starterprojekten vor. Anschließend erfolgte ein Input seitens der Expert*innen und alle Teilnehmenden traten in den gemeinsamen Dialog, um sich u.a. über das Organisationsmanagement in Smart Cities auszutauschen. Im Fokus dieser Diskussion stand vor allem die Frage, wie man einen erfolgreichen Übergang von der Strategie in die Praxis schafft.

Moderatorin Dr Nadine Kuhla von Bergmann lobte die Veranstaltung „für eine sehr transparente Darstellung des Strategieprozesses zur Auswahl der Smart City Projekte.“

Das nächste Smart City-Forum, das sich mittlerweile zum größten deutschen Netzwerk für Digitalisierung im urbanen Raum entwickelt hat, ist für den Herbst dieses Jahres geplant. 

 

 

06. Mai 2021

Modellprojekte Smart Cities: Erstes digitales Netzwerktreffen der Modellkommunen

Zu einem ersten digitalen Netzwerktreffen der Modellprojekte Smart Cities (MPSC), dem „MPSC Mashup“, haben sich jetzt die Modellprojektkommunen des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) getroffen. Auf Einladung der Stadt Wolfsburg, gemeinsam mit den Städten Kaiserslautern und Haßfurt, gab es einen ganztägigen digitalen Erfahrungsaustausch zu den Themen Datenplattformen und Bürger*innenbeteiligung.

Am Vormittag haben Vertreter*innen der 13 Städte der ersten MPSC-Staffel, zu denen auch die Stadt Wolfsburg gehört, über interne und externe Kommunikation im MPSC gesprochen und sich über das Thema Datenmanagement ausgetauscht. Am Nachmittag wurde die Runde dann um die 32 Städte, Landkreise und interkommunale Kooperationen aus der zweiten Staffel erweitert und der Austausch intensiviert.

„Das „MPSC Mashup“ wurde ins Leben gerufen, um den Austausch innerhalb und außerhalb der Smart Cities zu fördern und von den Impulsen der verschiedenen Expert*innen zu lernen“, sagt Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur der Stadt Wolfsburg. „Es freut mich, dass das MPSC-Netzwerk mit Formaten wie diesem weiter zusammenwächst und die Kommunen den Weg hin zur Smart City gemeinsam gehen.“

Weilmann betont die Wichtigkeit des interkommunalen Austausches: „Die Digitalisierung und der Smart City–Prozess bieten sehr große Chancen für eine Stadt, schaffen aber auch Herausforderungen, die man auf diesem Weg meistern muss. Hierbei gilt es, Synergien zu nutzen und gewisse Schwerpunktthemen wie Datenplattformen und Bürger*innenbeteiligung gemeinsam anzugehen.“

 

23. April 2021

E-Government in der Verwaltung: Die Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg kooperieren mit dem Landkreis Gifhorn

Kommunen unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Die Themen Digitalisierung und Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) mit digitaler Bereitstellung aller Verwaltungsdienstleistungen bis 2022 stellen Verwaltungen deutschlandweit vor immense Herausforderungen. Auch die Mitarbeitenden der Verwaltung erwarten heute eine digitale Arbeitsumgebung, mit der sie möglichst einfach ihre Aufgaben erfüllen und untereinander kommunizieren können. Demografische und finanzielle Rahmenbedingungen erfordern, dass die Prozesse optimiert und durch Digitalisierung auch kund*innenorientierter gestaltet werden.

Um diese Anforderungen zu bewältigen, Synergien zu schaffen und von gegenseitigen Erfahrungen zu profitieren, arbeiten die kreisfreien Städte Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter bereits seit September 2020 im Rahmen einer interkommunalen Kooperation zusammen. Am heutigen Freitag hat sich der Landkreis Gifhorn als weiterer Kooperationspartner angeschlossen.

Der Erste Kreisrat des Landkreises Gifhorn, Dr. Thomas Walter, unterzeichnete die Kooperationsvereinbarung im Beisein der für Digitalisierung zuständigen Dezernenten aus Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg. Die bisherigen Erfahrungen bei der Umsetzung des OZG zeigen, dass ein Zusammenschluss von Kommunen wertvoll ist, um die Stärken zu bündeln und die kommunale Stimme in diesem vom Bund und den Ländern geführten Prozess einzubringen.

„Die Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen ist ein wichtiger Aspekt in unserer Entwicklung zur Smart City. Als Stadt Wolfsburg möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern mit digitalisierten Prozessen einen echten Mehrwert bieten. Die Erweiterung der bestehenden Kooperation um den Landkreis Gifhorn wird uns dabei helfen. Jeder einzelne Partner bringt wichtige Erfahrungen und Ideen mit. Synergien lassen sich so optimal nutzen“, so Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur der Stadt Wolfsburg.

„Die Digitalisierung stellt die Verwaltung vor große Herausforderungen. Deshalb freue ich mich, dass der Landkreis Gifhorn der Kooperationsvereinbarung beitritt. Der Austausch zu diesem wichtigen Thema ist unerlässlich und ich bin guter Hoffnung, dass wir gemeinsam unsere Verwaltungen und damit den Bürgerservice weiter entwickeln können“, sagt Dr. Thomas Walter, Erster Kreisrat des Landkreises Gifhorn.

„Die Umsetzung des OZG ist ein Meilenstein bei der Digitalisierung von Dienstleistungen und stellt einen deutlichen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger dar. Die betroffenen Prozesse sind gebietskörperschaftsübergreifend die Gleichen, so dass ich es absolut begrüße, dass sich der Landkreis Gifhorn unserer bestehenden Kooperation der Städte Wolfsburg, Salzgitter und Braunschweig anschließt“, so Dr. Thorsten Kornblum, Digitalisierungsdezernent der Stadt Braunschweig.

„Gemeinsam lassen sich neue digitale Anwendungen für den Bürger, für Institutionen und die Verwaltungen besser umsetzen. Das Online-Zugangsgesetz stellt uns vor Aufgaben, die wir im Austausch innerhalb unserer Kooperation zielführender zum Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger implementieren können“, sagt Jan Erik Bohling, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur der Stadt Salzgitter.

Die Kooperationspartner haben einen engen und offenen Austausch der an der Digitalisierung der Verwaltung beteiligten Stellen vereinbart mit dem Ziel, Gemeinsamkeiten in den Bereichen Basisdienste, Online-Dienste, Fachverfahren und Schnittstellen zu identifizieren, Initiativen zu entwickeln und gemeinsam gegenüber anderen Ebenen wie dem Land oder den kommunalen IT-Dienstleistern aufzutreten.

 

 

16. März 2021

Digitale Plattform für Bürger*innen startet im Sommer 2021


Auf dem Weg zur Smart City entwickelt die Stadt Wolfsburg aktuell eine digitale Plattform als Anlauf­stelle für interessierte Wolfsburger*innen, mit Angeboten der Beteiligung, des ehrenamtlichen Engagements und weiterer partizipativer Themenfelder. Der Schwerpunkt liegt auf einer gebündelten und bürger*innenori­entierten Bereitstellung von Informationen in Kombination mit Dialog- und Interaktionsmög­lichkeiten als Ergänzung zum bestehenden städtischen Internetauftritt www.wolfsburg.de.

„Mit diesem zusätzlichen Angebot gelingt uns ein weiterer Schritt zu mehr Transparenz und Partizipation. Die Beteiligung unserer Bürger*innen in vielfältiger Art und Weise ist uns ein sehr wichtiges Anliegen“, sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Über die neue Plattform kann jede*r von überall und zu jeder Zeit mit uns und den ehrenamtlichen Organisationen in den Dialog treten.“

Auf der neuen Internetseite sind unter ande­rem digitale Beteiligungsangebote, ein Suche-Biete-Marktplatz zum Thema Ehrenamt sowie ein integrierter Mängelmelder zu finden. Wei­terhin sind dort Informationen rund um das Thema Demokratie, der Politik in Wolfsburg sowie Möglichkeiten der Teilhabe abgebildet. Ziel ist es, interessierten Bürger*innen wesentliche Inhalte einfach und niedrigschwellig zu vermitteln, sie zum Mitmachen und Engagieren zu motivieren sowie das Interesse für politische Themen zu wecken und zu fördern. Bei der Entwicklung werden bereits stadt­weit etablierte Angebote berücksichtigt, wie zum Beispiel der Veranstaltungskalender „Was-Wann-Wolfsburg“ der WMG.

„In Wolfsburg gibt es bereits viele tolle Angebote, auf die wir bei neuen digitalen Entwicklungen wie der Bürger*innenplattform zurückgreifen können. Gleichzeitig berücksichtigen wir mögliche Verknüpfungen zu anderen neuen Produkten, wie zum Beispiel der neuen Wolfsburg-App“, sagt Wolfsburgs Erster Stadtrat Dennis Weilmann. Nach dem Start im Juni 2021 wird die Plattform stetig weiterentwickelt und um weitere Funktionen sowie Inhalte auf Basis der Bedürfnisse der Stadtgesellschaft ergänzt.

Die Entwicklung der digitalen Bürger*innen­plattform wird über das Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwick­lung und Digitalisierung“ des Bundes und der KfW unterstützt, für das sich die Stadt Wolfsburg mit innovativen Ideen beworben hat. Als eine von bundesweit 13 Regionen hat Wolfsburg 2019 den Zuschlag in der ersten Welle bekommen. Ziel des Modellprojektes ist es, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung zu gestalten. Dabei stehen Projekte im Mittelpunkt, die durch den Einsatz digitaler Technologien Mehrwerte für die Bürger*innen schaffen.

Die Grundlage für die städtische Digitalisierung hat die Stadt Wolfsburg bereits 2016 mit der Initiative #WolfsburgDigital gelegt. Ziel der gemeinsamen Initiative der Stadt Wolfsburg und Volkswagen ist es, die Stadt zur digitalen Modellstadt zu entwickeln. Mit dem Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ geht Wolfsburg nun den nächsten großen Schritt auf dem Weg zur digitalen Stadt.

Weitere Informationen zur Smart-City Wolfsburg und zur Initiative #WolfsburgDigital gibt es auf wolfsburg.de/smartcity und auf wolfsburgdigital.org.

16. März 2021

Neues statistisches Informationsportal

Wichtiger Baustein zur weiteren Digitalisierung der Stadtverwaltung

Die Statistikstelle der Stadt Wolfsburg hat heute, Dienstag, 16. März, ein neues statistisches Informationsportal für Bürger*innen freigeschaltet. Das neue Portal namens Wolfsburger Online Kommunalstatistik (WOKS), erreichbar unter https://statistik.stadt.wolfsburg.de, löst den technisch veralteten Vorgänger ab und bietet eine moderne, barrierefreie Oberfläche, komfortable Filter- und Suchfunktionen sowie umfangreiche Download-Optionen. Über die für mobile Endgeräte optimierte Website erhalten alle Bürger*innen Zugang zu einer breiten Palette an Tabellen, Grafiken und Karten für eine Vielzahl an Themenbereichen rund um die Stadt Wolfsburg. Der Zugang ist ohne Login möglich.

Das Angebot reicht von der gesamtstädtischen Bevölkerungsentwicklung seit 1938 über detaillierte Informationen zur Bevölkerungsstruktur auf Stadt- und Ortsteilebene, der Entwicklung des Arbeitsmarktes der letzten Jahre bis hin zur Entwicklung des Klimas seit 1961. Des Weiteren erlauben die verwendeten Creative Commons Lizenzen in der Regel eine beliebige Weiterverwendung der Inhalte unter Nennung der Datenquellen. Ausführliche Nutzungshinweise und ein Glossar vereinfachen zudem die Nutzung des WOKS.

Ermöglicht wird der Betrieb des WOKS durch die parallele Etablierung einer zentralen Datenhaltung durch die Statistikstelle der Stadt. In einem verwaltungsinternen Data Warehouse werden zahlreiche Datensätze aus der gesamten Verwaltung zentral gesammelt und für statistische Zwecke aufbereitet und so für alle relevanten Nutzer*innen innerhalb der Stadtverwaltung zugänglich und nutzbar gemacht.

„Die zentrale Datenhaltung wird künftig eine hervorragende Unterstützung für zunehmend datenbasierte Planungs- und Entscheidungsprozesse innerhalb der Verwaltung sein. Ich freue mich, dass unsere Stadt als eine der ersten Kommunen in Niedersachsen diesen wichtigen Schritt gemacht hat. Durch das neue Informationsportal bzw. die offene Bereitstellung der Daten machen wir unsere Entscheidungsgrundlagen für die Wolfsburger*innen zudem transparenter und nachvollziehbarer“, betont Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Das Data Warehouse soll in der Praxis dazu dienen, qualitätsgeprüfte Daten schnell auffindbar, zugänglich und auswertbar zu machen. Eine Auswahl hiervon wird den Bürger*innen im WOKS bereitgestellt.

„Das Projekt Data Warehouse und somit auch das zugehörige Informationsportal wurden aus Mitteln des Projektes Smart City unterstützt und sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer smarten City. Durch das Informationsportal können Bürger*innen, Politik und Wirtschaft zudem unmittelbar an diesem Fortschritt teilhaben“, ergänzt Erster Stadtrat Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur.

Die verwendete Software wurde von der KOSIS-Gemeinschaft, einem Verbund kommunaler Statistikstellen, entwickelt. Die Konzipierung und Umsetzung der zentralen Datenhaltung sowie des WOKS konnte dadurch nahezu kostenneutral durch die Mitarbeitenden der Statistikstelle erfolgen. Auch andere Kommunen werden von den Weiterentwicklungen profitieren, die von der Stadt Wolfsburg vorangetrieben wurden.

26. Februar 2021

Stadt Wolfsburg gewinnt Kategorie „Sozialer Zusammenhalt“ beim internationalen Smart City-Ideenwettbewerb

Konzept für die App „Hello Again“ überzeugt die Jury

Solutions for Cities - Logo des Wettbewerbs

Bildnachweis: BMI.

Eine digitale Lösung zu entwickeln, mit der ältere Menschen niedrigschwellig mit ihren Angehörigen in Kontakt bleiben können und Vereinsamung verhindert wird – mit diesem Ziel hat sich die Stadt Wolfsburg bei Solutions for Cities, dem internationalen Ideenwettbewerb des Bundesinnenministeriums beworben. Und die Idee hat überzeugt. Mit „Hello Again“ ist ein konkretes Konzept in der Zusammenarbeit mit einem Wolfsburger IT-Unternehmen sowie einer weiteren Smart City-Modellstadt für eine App entstanden, das in der Kategorie sozialer Zusammenhalt den ersten Platz belegte.

„Es freut mich, dass wir mit unserem Ansatz zur Lösung eines so wichtigen Themas beitragen können“, sagt Wolfsburgs Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur Dennis Weilmann. „Die Besuchsbeschränkungen in Kliniken und Pflegeheimen durch die Coronavirus-Pandemie haben gezeigt, dass wir eine digitale, aber leicht zu bedienende Möglichkeit zur Kontaktaufnahme brauchen.“ 

Herausgekommen ist das Konzept einer einfach und sehr intuitiv zu bedienenden App. „Wir haben uns gezielt dafür entschieden, auf alles zu verzichten, was nicht notwendig ist“, sagt Dr. Sascha Hemmen, Leiter des Referats Digitalisierung und Wirtschaft der Stadt. „So sollen nur große Kacheln mit Bild der Angehörigen sowie deren Name zu sehen sein. Auf eine Chatfunktion wird beispielsweise ganz verzichtet.“ Denn klar ist: Digitale Anwendungen sollen dazu beitragen, Menschen miteinander zu verbinden und nicht dazu führen, dass Menschen digital abgehängt werden. „Daher können sich die Angehörigen um alle organisatorischen Anwendungen wie Einstellungen oder Updates kümmern“, ergänzt Dr. Hemmen. „Sie können sich ganz einfach in der erweiterten App einwählen und so alles über ihr eigenes Handy einstellen.“

Im Laufe des Wettbewerbs entwickelte sich eine gemeinsame Kooperation, denn die Stadt Kaiserslautern ging mit einer ähnlichen Fragstellung an den Start. „Für uns war sofort klar, dass wir gemeinsam an einer Lösung arbeiten und unsere Kräfte bündeln wollen“, sagt Dennis Weilmann. „Als Modellkommune im Projekt Smart Cities wollen wir Synergien nutzen, uns mit anderen Städten verbinden und gemeinsam die besten Lösungen erarbeiten.“

Sabine Martin, Mitarbeiterin bei KL.digital, der Digitalisierungsgesellschaft der Stadt Kaiserslautern, ergänzt: „Im Rahmen des Smart City Netzwerks hatten wir als herzlich digitale Stadt Kaiserslautern bereits mehrere Anknüpfungspunkte zu Wolfsburg. Der Ideenwettbewerb und vor allem auch die gemeinsame Motivation, etwas für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu bewirken, konnte uns nochmal näher zusammenbringen. Diese Verbindung wird sicher fortbestehen, auch über den Wettbewerb und die Pandemie-Zeit hinaus.“

Während des globalen Ideenwettbewerbs haben sich die teilnehmenden Städte dann auf einem virtuellen Marktplatz mit sogenannten Solution Providern – also Unternehmen, StartUps oder Universitäten – zur konkreten Strategie der Umsetzung ausgetauscht und nach Partner*innen gesucht. Trotz der Internationalität des Wettbewerbs ist daraus eine Zusammenarbeit mit dem Wolfsburger Unternehmen Capalogic entstanden – die im Gewinn des Wettbewerbs mündete.

„Dass wir mit unserer Idee für die seniorengerechte App ‚Hello Again‘ gewonnen haben, freut uns sehr“, so Tim Demann, Geschäftsführer von Capalogic. „Diesen Ansatz nun weiter zu entwickeln und speziell eine auf ältere Menschen ausgerichtete App zu fördern, könnte jetzt in Corona-Zeiten, aber auch darüber hinaus, viel Gutes für Familien mit Angehörigen in Pflegeheimen bewirken.“

Das App-Projekt „Hello Again“ fließt nun als Projekt in den Gesamtprozess der Smart City Wolfsburg ein, in dessen Rahmen an einer konkreten Möglichkeit zur Umsetzung der App gearbeitet wird. Mehr Informationen zum Ideenwettbewerb Solutions for Cities gibt es unter https://www.smart-city-dialog.de/solutionsforcities-digital-ideas-competition-2020.

 

02. Februar 2021

Smart City-Beteiligung geht in die nächste Runde



Videoaufruf von Oberbürgermeister Klaus Mohrs zur Teilnahme an der Smart City-Umfrage. Hier geht's zum Video auf YouTube.

„Der Ideenaufruf hat uns ganz klar gezeigt, wie wichtig die Beteiligung der Öffentlichkeit an der Smart City ist“, sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. „Sie haben uns viele Hinweise gegeben, welche Projekte eine Smart City für Sie ausmachen.“ Über 100 Ideen haben die Wolfsburger*innen eingereicht, die sich die Stadtverwaltung nun anschaut und in den Gesamtprozess der Strategie einfließen lässt. Neben dem Ideenaufruf konnten die Wolfsburger*innen zudem die aus ihrer Sicht wichtigsten Handlungsfelder auswählen. Den ersten Platz belegte das Handlungsfeld Mobilität, gefolgt von Digitale Verwaltung sowie Digital- und Dateninfrastruktur. Die vollständige Dokumentation der Ergebnisse des Ideenaufrufs gibt es hier.

Mit der Umfrage ist nun das zweite Beteiligungsformat zur Smart City gestartet. „Bei der Umfrage liegt der Fokus darauf, wie wir Sie zukünftig noch besser erreichen und beteiligen können“, so Mohrs. Dafür sind nun wieder die Wolfsburger*innen gefragt. Bis zum 01. März kann unter wolfsburg.de/dubistgefragt an der Online-Umfrage teilgenommen werden. Und wer lieber analog teilnehmen oder Unterstützung beim Ausfüllen des Fragebogens möchte, kann sich telefonisch unter 05361 28-1407 oder per E-Mail unter mitwirkung@stadt.wolfsburg.de beim Bürgerbüro mitWirkung der Stadt Wolfsburg melden.

„Wir möchten Sie durch neue, smarte, bedarfsorientierte und lebensnahe Möglichkeiten an der Smart City Wolfsburg beteiligen“, sagt Wolfsburgs Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur Dennis Weilmann. „In der Umfrage können Sie uns Ihre Wünsche und Anregungen dafür mitteilen.“

Die Ergebnisse der Umfrage werden zeitnah veröffentlicht und fließen – wie auch schon die Ergebnisse des Ideenaufrufs – in den Gesamtprozess mit ein. Zudem werden sie Teil der Kommunikationsstrategie und sollen in konkreten Beteiligungsformaten und Projektideen münden.

Eines ist Oberbürgermeister Klaus Mohrs noch besonders wichtig: „Für uns heißt Smart City zudem, dass wir es schaffen, auch diejenigen zu beteiligen, die wir nicht nur auf digitalem Weg erreichen.“ Um möglichst viele Zielgruppen aktiv einbeziehen zu können, hat die Stadt verschiedenste Multiplikator*innen angesprochen und um die Verbreitung der Umfrage gebeten.

 

 

05. Februar 2021

Smart City-App wird gemeinsam umgesetzt

Stadt Wolfsburg und Stadtwerke unterzeichnen Kooperationsvertrag

 

Die Wolfsburger Smart City-App wird gemeinsam mit den Stadtwerken und der WOBCOM umgesetzt. Das hat der Rat der Stadt in seiner letzten Sitzung vor dem Jahreswechsel beschlossen. Nun haben Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur, und Dr. Frank Kästner, Vorstand der Stadtwerke Wolfsburg AG, auch offiziell den Kooperationsvertrag im Rathaus unterschrieben.

„Ich freue mich, dass wir die Smart City-App gemeinsam umsetzen werden“, sagt Dennis Weilmann. „Die Kooperation ist ein großer Meilenstein auf dem Weg zur Verwirklichung der App und mit den Stadtwerken haben wir einen großartigen Partner an unserer Seite.“

Ziel der Smart City-App ist es, Nutzer*innen im Alltag zu unterstützen. Es wird stadtbezogene Dienste wie beispielsweise zur öffentlichen Daseinsvorsorge, zur Mobilität, zum ÖPNV oder auch zur Freizeitgestaltung gebündelt in einer App geben. Auch funktionale Dienste mit Bezahlfunktion, die durch die vorhandene Technik des Mobilgeräts unterstützt werden, sind geplant. Somit ist die App nicht nur für Wolfsburger*innen nützlich, sondern auch für Beispielsweise Pendler*innen oder Besucher*innen der Stadt interessant. 

„Wir freuen uns, gemeinsam mit der Stadt Wolfsburg den digitalen Weg zur Smart City weiter zu gehen“, sagt Dr. Frank Kästner, Vorstand der Stadtwerke Wolfsburg AG. „Die WOBCOM GmbH ist dabei ein sehr wichtiger Partner, denn sie entwickelt die Wolfsburg App. Die WOBCOM IT-Experten programmieren mit Unterstützung von Dienstleistern speziell nach den Wünschen und Vorgaben der Stadt Wolfsburg – für die Stadt Wolfsburg.“

Die App läuft auf Basis der offenen digitalen Plattform, die im hochmodernen WOBCOM-Rechenzentrum gehostet wird. Die Daten werden zudem über die Infrastruktur der WOBCOM transportiert und bereitgestellt. „So schaffen wir die Basis für die Wolfsburger Smart City-App und sind als verlässlicher Partner an der Seite der Stadt Wolfsburg“, so Dr. Frank Kästner.

Neben der lokalen Kooperation mit den Stadtwerken und der WOBCOM, arbeitet die Stadt Wolfsburg auch mit den Städten Solingen und Remscheid zusammen an der Smart City-App.

 

Unterzeichnung Kooperationsvertrag zur Smart City-App 

 

 Dr. Frank Kästner und Dennis Weilmann bei der Unterzeichnung des Kooperationsvetrags im Rathaus.

 

 

21. Dezember 2020

105 smarte Ideen für Wolfsburg

Erstes Smart City-Beteiligungsformat abgeschlossen - Umfrage startet im Februar

Beim ersten Smart City-Beteiligungsformat hatten die Wolfsburger*innen vier Wochen lang die Möglichkeit, ihre Ideen für die Smart City einzureichen. Auf der eigens für den Ideenaufruf eingerichteten Online-Plattform konnten die Bürger*innen bis zum vergangenen Sonntag ihre Vorschläge hochladen, die Ideen anderer bewerten und kommentieren sowie drei von zehn Smart City-Handlungsfeldern auswählen, die aus ihrer Sicht am wichtigsten sind.

"Auf der Beteiligungsplattform haben wir über 100 Ideen erhalten", freut sich Oberbürgermeister Klaus Mohrs. "Wir werden uns nun alle Ideen genau anschauen und prüfen, ob und wie sich die Vorschläge umsetzen lassen." Auch bei der Auswahl der wichtigsten Handlungsfelder der Smart City Wolfsburg haben sich viele Wolfsburger*innen beteiligt. Dabei hat das Handlungsfeld Mobilität die meisten Stimmen erhalten, gefolgt von den beiden Handlungsfeldern Digitale Verwaltung und Digital- und Dateninfrastruktur.

Auch wenn das erste Online-Beteiligungsformat nun beendet ist, können sich Bürger*innen mit Ideen an die Stadt wenden. "Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Ihre Vorschläge und Anregungen, die Sie uns mit auf den Weg geben", so Mohrs. Dabei ist das nächste Smart City-Beteiligungsprojekt schon in der Vorbereitung. Voraussichtlich im Februar wird eine Umfrage zur Teilhabe in der Smart City starten.

"Ich möchte mich bei Ihnen für Ihre eingereichten Ideen bedanken", sagt Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur. "Nun sind wir an der Reihe, ihre Vorschläge zu prüfen und idealerweise in neue spannende und innovative Projekte umzusetzen. Die Digitalisierung ist eine große Chance für unsere Stadt und die Smart City Wolfsburg können wir nur gemeinsam umsetzen."

Die eingereichten Ideen können noch bis Mitte Januar direkt auf der Beteiligungsplattform wolfsburg.de/dubistgefragt eingesehen werden. Die Ergebnisse der Online-Beteiligung werden durch die Stadtverwaltung ausgewertet und in die Smart City-Strategie eingebracht. Über die ausgewerteten Ergebnisse und den weiteren Strategieprozess wird die Stadt Wolfsburg auf dem Laufenden halten.

 

16. Dezember 2020

Markthalle wird "Digitaler Ort Niedersachsen"

Die "Markhalle – Raum für digitale Ideen" darf sich nun offiziell "Digitaler Ort Niedersachsen" nennen. Diese Auszeichnung der Digitalagentur des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung überbrachte Stefan Muhle, Niedersächsischer Staatssekretär für Digitalisierung, höchstpersönlich. Stellvertretend für die Markthalle nahmen Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur der Stadt Wolfsburg, und Max Senges, CEO und Schulleiter der 42Wolfsburg, die Auszeichnung entgegen.

"Mit der Auszeichnung als Digitaler Ort Niedersachsen sollen besondere Projekte, Einrichtungen und Initiativen geehrt werden, die sich mit ihrem Engagement im Kontext der Digitalisierung besonders verdient machen und den digitalen Wandel in Niedersachsen aktiv mitgestalten. Die Markthalle als digitaler Hotspot Wolfsburgs erfüllt genau diese Kriterien", so Muhle, der sich die Markthalle bereits bei einem Besuch Anfang November persönlich angeschaut hat.

Dennis Weilmann zeigte sich hoch erfreut über die Auszeichnung: "Die Markthalle ist als Projekt von #WolfsburgDigital mit dem Ziel gestartet, die Menschen und andere Institutionen auf dem Weg der Digitalisierung mitzunehmen und zu informieren. Diese Auszeichnung bestätigt unsere bisherige Arbeit. Ich bin überzeugt, dass die Symbiose des CoWorking Space Schiller40 und der 42Wolfsburg hier in der Markthalle sowohl für den weiteren Weg Wolfsburgs zur Smart City als auch für die digitale Entwicklung ganz Niedersachsens eine große Rolle spielen wird."

Auch 42Wolfsburg-Schulleiter Max Senges war begeistert: "Ich freue mich, dass wir die Jury in Hannover überzeugen konnten. Für die Markthalle und somit auch für die 42Wolfsburg ist diese Auszeichnung eine große Ehre. Sie verleiht diesem einzigartigen Digital Hub noch einmal ein ganz besonderes Standing weit über die Stadtgrenzen hinaus."

Initiativen, Projekte und Einrichtungen, die den Titel "Digitaler Ort Niedersachsen" tragen, werden öffentlichkeitswirksam dargestellt und erhalten eine besondere Aufmerksamkeit. Schulen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Start-ups, kleine und mittelständische Unternehmen können sich ebenso wie Industriebetriebe, Handwerksbetriebe, karitative Einrichtungen und andere Institutionen bei der Digitalagentur Niedersachsen um diese Auszeichnung bewerben. Die Entscheidung über die Vergabe der Auszeichnung wird dann von einer Expert*innenjury des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung getroffen.

 

11. Dezember 2020

Von Fahrrad-Highway bis zu begrünten Dächern

Wolfsburger*innen haben viele Ideen für die Smart-City – Teilnahme noch bis 20. Dezember möglich

Seit dem 27. November haben die Wolfsburger*innen die Chance, ihre Ideen für die Smart City Wolfsburg mitzuteilen, wie durch den Einsatz digitaler Technologien die Lebensqualität der Menschen in Wolfsburg weiter gesteigert werden kann. Auf der Website wolfsburg.de/dubistgefragt können Ideen eingereicht, bewertet und die Handlungsfelder der Smart City gewichtet werden. Eine Teilnahme ist noch bis zum 20. Dezember möglich.

"Wir suchen Ideen in den zehn Handlungsfeldern der Smart City Wolfsburg", sagt Oberbürgermeister Klaus Mohrs. "Seit dem Start der Bürger*innenbeteiligung haben uns bereits über 50 Ideen erreicht." Und auch bei der Gewichtung der Handlungsfelder haben sich schon viele Wolfsburger*innen beteiligt. "Aktuell zeichnet sich ab, dass das Handlungsfeld Mobilität besonders im Fokus der Menschen steht", verrät Mohrs. "Mal schauen, wie sich das bis zum Ende der Beteiligung weiterentwickelt."

Doch auch für die weiteren Handlungsfelder haben die Wolfsburger*innen viele spannende Ideen. Die Ausweitung von Informatikkursen an Wolfsburger Schulen, die Einrichtung eines zentralen Veranstaltungskalenders und die Möglichkeit, Dokumente online beantragen zu können, sind nur einige der vielen gemachten Vorschläge. "Ich freue mich über jede eingereichte Idee", sagt Wolfsburgs Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann. "Damit zeigen Sie uns, welche Schritte Ihnen auf dem Weg zur Smart City wichtig sind. Die Digitalisierung ist eine große Chance für Wolfsburg, die wir gemeinsam mit Ihnen nutzen wollen."

Auch wenn es sich bei der Bürger*innenbeteiligung um ein Online-Format handelt, besteht dennoch die Möglichkeit, Ideen auch auf dem Postweg einzureichen. Dazu kann eine Postkarte an folgende Adresse geschrieben werden:

 

Stadt Wolfsburg

Bürgerbüro mitWirkung

Porschestr. 49

D-38440 Wolfsburg

 

Nach Abschluss der Online-Beteiligung werden die Ergebnisse ausgewertet und in den weiteren Strategieprozess des Modellprojekts Smart Cities eingebracht. Die gesamten Ergebnisse werden anschließend auf wolfsburg.de veröffentlicht.

 

 

2. Dezember 2020

Wolfsburg entwickelt Smart-City-App

Verträge zur Zusammenarbeit mit städtischen Unternehmen und weiteren Städten sollen geschlossen werden.

 

Im Rahmen des Förderprogramms "Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung" des Bundes entwickelt die Stadt Wolfsburg eine Smart-City-App. Diese soll zum Bindeglied der verschiedenen Handlungsfelder werden, indem sie den Kontakt zwischen den Bürger*innen und der Smart City ermöglicht, anonymisierte Daten erzeugt und nutzbar macht sowie plattformbasierte Mobilität unterstützt. Das Vorhaben wurde im Rahmen des Beirats für Digitalisierung am 02. Dezember vorgestellt. Darüber entscheiden wird der Rat der Stadt Wolfsburg in seiner Sitzung am 16. Dezember.

Das Ziel der App ist es, Nutzer*innen in ihrem Alltag zu unterstützen und durch die Verwendung Zeit zu sparen. Dazu soll die App stadtbezogene Dienste wie beispielsweise zur öffentlichen Daseinsvorsorge, zur Mobilität, zum ÖPNV oder auch zur Freizeitgestaltung gebündelt in einer App anbieten und zwar nach den Prinzipien Once-Only und One-Stop – also durch einmalige Anmeldung alle Dienste innerhalb einer App nutzen zu können.

"Ziel der Smart-City-App ist es, unterschiedlichste Services für die Nutzer*innen in einer einzigen Applikation zu bündeln und nutzbar zu machen. Wir wollen mit der App funktionale Dienste mit Bezahlfunktion, die durch die vorhandene Technik des Mobilgeräts unterstützt werden, anbieten. Sie wird auf Open Source – Basis entwickelt und soll den Alltag der Nutzer*innen erheblich erleichtern", erklärt Wolfsburgs Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann.

"Die Smart-City-App spricht nicht nur Wolfsburger*innen an, sondern auch Menschen, die nach Wolfsburg kommen – zum Beispiel Pendler*innen oder Besucher*innen", sagt Dr. Sascha Hemmen, Leiter des Referats Digitalisierung und Wirtschaft, das verantwortlich für die Leitung des Projektes ist. "Um all das zu ermöglichen, wird die App stetig weiterentwickelt, verbessert und um zusätzliche Dienste erweitert."

Für die Umsetzung des Projekts möchte die Stadt Wolfsburg nun sowohl mit städtischen Unternehmen als auch mit weiteren Städten zusammenarbeiten.

Um die Einzelheiten zur Entwicklung und zum Betrieb der Smart-City-App zu vereinbaren, soll ein Kooperationsvertrag mit den Stadtwerken Wolfsburg und der WOBCOM geschlossen werden, die als Partner*innen an der Umsetzung des Projektes mitarbeiten. Finanziert wird die App aus den Fördermitteln des Bundes und der KfW, die im Rahmen des Förderprogramms Modellprojekte Smart Cities zur Verfügung gestellt werden.

Die Stadt Wolfsburg plant zusätzlich zum lokalen Kooperationsvertrag eine Implementierungspartnerschaft mit weiteren Städten. Zunächst beteiligen sich neben Wolfsburg die Städte Solingen und Remscheid. Weitere Städte können und sollen folgen.

"Ein Ziel des Förderprogramms Modellprojekte Smart Cities ist der enge Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen. Bei der Entwicklung einer Smart-City-App stehen viele Städte vor vergleichbaren Aufgaben und Zielsetzungen. Ich bin überzeugt, dass wir durch diese Kooperation viele Synergien bündeln können und so ein Mehrwert für jede*n Einzelne*n entsteht", so Weilmann.

 

 

27. November 2020

Ideen für die Smart City Wolfsburg gesucht

Bürger*innen können ihre Ideen für die städtische Digitalisierung einreichen

 

Die Stadtverwaltung lädt alle Wolfsburger*innen ein, ihre Ideen für die Smart City Wolfsburg einzureichen. Vom 27. November bis 20. Dezember 2020 werden auf wolfsburg.de/dubistgefragt Ideen in allen Lebensbereichen gesucht, die durch den Einsatz digitaler Technologien einen spürbaren Mehrwert für die Menschen in Wolfsburg schaffen.

Der digitale Wandel gehört zu den größten Herausforderungen und zugleich größten Chancen für Wolfsburg. Ziel ist es, mit innovativen Projekten in den nächsten Jahren zu zeigen, wie die städtischen Herausforderungen im digitalen Wandel gelöst werden können. Hierfür hat Wolfsburg durch das Förderprogramm "Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung" der Bundesregierung finanzielle Mittel erhalten. Den strategischen Handlungsrahmen erarbeitet die Verwaltung in einer Smart City Strategie für Wolfsburg.

Mit der Strategie wird ein längerfristiger und ambitionierter Prozess angegangen, der die städtische Digitalisierung aus vielen verschiedenen Perspektiven hinterfragt und im Sinne einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung bearbeitet. Mobilität, Digitale Infrastruktur, Digitale Bildung, Kultur und Gesundheit sind nur einige der zehn definierten Handlungsfelder in der Smart City Wolfsburg. Dabei geht es nicht nur um Technik und Technologie, sondern alle Anwendungsfelder werden vom Menschen her gedacht. Vor diesem Hintergrund ist die Erarbeitung der Smart City Strategie auch als Teilhabeprozess gestaltet. Es werden Akteur*innen der Stadtverwaltung und ihrer Töchter sowie Politik und Bürger*innen eingebunden. 

Bis zum 20. Dezember sind jetzt die Wolfsburger*innen gefragt! "Ihre Ideen sind uns wichtig, da wir gemeinsam mit Ihnen die Smart City Wolfsburg gestalten wollen", so Oberbürgermeister Klaus Mohrs. "Wir sind auf Ihre Anregungen gespannt." Wolfsburgs Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent Dennis Weilmann ergänzt: "Wir möchten die Chancen der Digitalisierung mit Ihnen gemeinsam nutzen und aus Ihren Vorschlägen neue, innovative Projekte entwickeln, um die Attraktivität des Wirtschafts- und Lebensstandorts Wolfsburg weiter zu steigern. Die Entwicklung zur Smart City kann uns nur gemeinsam gelingen, daher freue mich auf Ihre spannenden Ideen."

Teilgenommen werden kann auf der Website unter wolfsburg.de/dubistgefragt. Dort können Ideen eingereicht und bewertet sowie Handlungsfelder priorisiert werden. Zudem besteht auch die Möglichkeit, Ideen auf dem Postweg einzureichen an:

 

Stadt Wolfsburg

Bürgerbüro mitWirkung

Porschestr. 49

D-38440 Wolfsburg

 

Nach Abschluss der Online-Beteiligung werden die Ergebnisse ausgewertet und in den weiteren Strategieprozess eingebracht. Die gesamten Ergebnisse werden anschließend auf wolfsburg.de veröffentlicht.


 

11.November 2020

Wolfsburg auf dem Weg zur Smart City

Aktueller Stand im Strategieausschuss vorgestellt

Im Rahmen der öffentlichen Sitzung des Strategieausschusses heute, 11. November, hat Marcel Hilbig, Leiter des Referats Strategische Planung, Stadtentwicklung und Statistik, den aktuellen Stand zur Entwicklung der Wolfsburger Smart City Strategie vorgestellt.

Das Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ ist in zwei Phasen unterteilt. Ziel der ersten Phase des Projektes, die eine Laufzeit bis zum Ende des nächsten Jahres hat, ist die Entwicklung einer gesamtstädtischen Smart-City-Strategie und der Umsetzung erster Smart-City-Projekte. Während die Verantwortung für die Strategieentwicklung beim Referat Strategische Planung der Stadt liegt, ist das Referat Digitalisierung und Wirtschaft für die Umsetzung der Smart-City-Projekte federführend. Die beiden Bereiche arbeiten eng verzahnt und die Erkenntnisse bieten beiden Referaten Vorteile bei der weiteren Arbeit.

An konkreten Projekten wird aktuell in den drei Handlungsfeldern Mobilität, Daten und Partizipation, mit denen sich die Stadt Wolfsburg für das Projekt beworben hat, gearbeitet. Für die nächsten Schritte auf dem Weg der Strategieentwicklung ist vor allem das Handlungsfeld Partizipation von Bedeutung. Dort werden Formate geschaffen, die Bürger*innen ermöglichen, am Prozess der Strategieentwicklung teilzuhaben und ihre Meinungen in die Strategie einfließen zu lassen.

„Letztendlich geht es bei der Smart-City darum, technische Innovation zu nutzen und in den Dienst der Öffentlichkeit zu stellen“, sagt Marcel Hilbig, Leiter des Referats Strategische Planung. „Daher ist es so wichtig, dass wir allen Wolfsburger*innen die Möglichkeit geben, an der Strategie mitzuarbeiten.“ Dafür ist eine Befragung zur Teilhabe an der Smart-City-Wolfsburg in der Vorbereitung, die der Öffentlichkeit auch zeitnah zur Teilnahme zur Verfügung steht. Ebenso sind öffentliche Bürger*innenbeteiligungsformate zur Strategieentwicklung geplant. In diesem Rahmen können Bürger*innen ihre Projektideen einbringen.

Der Wunsch der Stadt ist es, möglichst viele Menschen an der Entwicklung der Strategie zur Smart City Wolfsburg mitzunehmen. Nachdem im Sommer bereits Workshops mit Vertreter*innen der Verwaltung und von städtischen Tochterunternehmen stattfanden, sind die nächsten Schritte nun die Beteiligung der Wolfsburger Politik und die Beteiligung der Wolfsburger Bürger*innen.

Darüber hinaus arbeitet die Stadt Wolfsburg eng verknüpft in einem bundesweiten Netzwerk und teilweise sogar über die Grenzen Deutschlands hinaus mit Städten und Regionen zusammen. Nicht zuletzt beim ersten Smart-City-Forum im Oktober wurde deutlich, wie wichtig der Austausch in einem großen Netzwerk ist. „Viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie wir. Die Digitalisierung bringt Veränderungen in vielen Lebensbereichen mit sich", so Dennis Weilmann, Erster Stadtrat und Wirtschaftsdezernent. „Eine enge Zusammenarbeit mit anderen Städten ist dabei für alle Seiten von Vorteil. Es lassen sich viele Synergien nutzen und Projekte können schneller und kostengünstiger umgesetzt werden.“ Daher ist geplant, größere Smart-City-Projekte künftig auch gemeinsam mit anderen Städten anzugehen.

Mit innovativen Ideen in den drei Handlungsfeldern Mobilität, Daten und Partizipation hat sich die Stadt Wolfsburg für das Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung“ der Bundesregierung beworben und überzeugt. Als eine von bundesweit 13 Regionen hat Wolfsburg 2019 den Zuschlag in der ersten Welle bekommen. Ziel des Modellprojektes ist es, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung zu gestalten. Dabei stehen Projekte im Mittelpunkt, die durch den Einsatz digitaler Technologien Mehrwerte für die Bürger*innen schaffen.

Die Grundlage für die städtische Digitalisierung hat die Stadt Wolfsburg bereits 2016 mit der Initiative #WolfsburgDigital gelegt. Ziel der gemeinsamen Initiative der Stadt Wolfsburg und Volkswagen ist es, die Stadt zur digitalen Modellstadt zu entwickeln. Mit dem Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ geht Wolfsburg nun den nächsten großen Schritt auf dem Weg zur digitalen Stadt.

Weitere Informationen zur Smart-City Wolfsburg und zur Initiative #WolfsburgDigital gibt es auf wolfsburg.de/smartcity und auf wolfsburgdigital.org.



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FAQs

Häufige Fragen zur Smart City

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