Erhaltungssatzung Detmerode
Als eine der wenigen neu gegründeten Städte des 20. Jahrhunderts steht Wolfsburg für die Ideen des modernen Städtebaus. Der Wolfsburger Stadtteil Detmerode wurde in den 1960er-Jahren über einen Architektenwettbewerb geplant und erbaut. Detmerode gilt als ein bedeutsames Zeugnis spätmoder-ner Architekturgestaltung, Stadt- und Verkehrsplanung. Eines der prägenden Merkmale des Planungs-konzeptes für Detmerode war ein breiter Grünzug, der den Stadtteil in zwei Teilbereiche gliederte. Die damalige Konzeption des neuen Stadtteils vereint drei Leitbilder in sich, mit dem Ziel der Konzeption einer Stadtlandschaft:
- die Idee der ‚Urbanität durch Vielfalt‘ (urbane und soziale Vielfalt durch unterschiedliche Gebäudetypen),
- die Idee der ‚Stadt-Landschaft‘ (stark durchgrünte, gegliedert und aufgelockert bebaute Stadt),
- die Idee der ‚autogerechten Stadt‘ (funktional den Bedürfnissen des Automobilverkehrs angepasste Stadt).
Die bauliche Umsetzung erfolgte nahezu vollständig zwischen 1963 und 1973. Mit Hilfe rationeller Baumethoden versuchte man auf ökonomisch sparsame Weise, die Lebens- und Umweltbedingungen für zahlreiche Menschen zu verbessern. Ihr Lebensstandard sollte mit Hilfe neuer, gut belichteter und belüfteter Wohnungen im Grünen gehoben werden. Diesem Ziel sollten ebenfalls zahlreiche Bildungs- und Sozialeinrichtungen dienen.
Quartiere in Detmerode
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Erhaltungssatzung
Hier finden Sie aller Unterlagen der Erhaltungssatzung, die Grundlage des Satzungsbeschlusses waren.
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Veröffentlichungen
Alle Veröffentlichungen über Detmerode auf einen Blick:













